Buchhändler-Abmahnung zeigt Wirkung: Rabattierte iTunes-Karten fortan nicht mehr für den Kauf von E-Books verwendbar?

68 Kommentare

Im Kleingedruckten der aktuellen REWE-Rabattaktion für iTunes-Karten findet sich der interessante Hinweis, dass „Rabattierte Geschenkkarten nicht für den Verkaufs von E-Books verwendet werden können“.

Apple scheint die letzte Woche erfolgte Abmahnung durch den deutschen Buchhandel also durchaus ernst zu nehmen. Wie wir berichteten sehen die Buchhändler in den zu Sonderpreisen angebotenen iTunes-Karten eine indirekte Umgehung der in Deutschland festgelegten Buchpreisbindung, also der Verpflichtung aller Händler, Bücher zu einem einheitlichen Verkaufspreis anzubieten.

Interessant ist nun, ob Apple intern tatsächlich zwischen rabattierten und voll bezahlten Karten unterscheiden kann. Technisch wäre dies vermutlich sogar möglich, da die Karten beim Kauf aktiviert und somit mehr oder weniger auch registriert werden. Ob es hier Änderungen im System gab, wird sich aber erst mit dem Verkauf und der Verwendung der diese Woche bei REWE um zwei Euro im Preis gesenkten 15-Euro-Karten zeigen.

Technische die einfachere Lösung wäre es vermutlich, wenn E-Books generell nicht mehr über Kartenguthaben bezahlt werden könnten. Dies wäre zugleich aber ein gewichtiger Wettbewerbsnachteil und scheint somit für Apple nur als Notlösung in Frage zu kommen.

Apple wollte sich auf unsere Anfrage hin vorerst nicht zu diesem Thema äußern. Aktuell konnten wir mit Kartenguthaben noch E-Books erwerben, allerdings hat uns am Wochenende schon folgender Leserhinweis erreicht:

Wer derzeit gebeten wird seine Zahlungsdaten zu überprüfen und bisher nur iTunes Gutscheinkarten eingesetzt hat kann zur Zeit nicht einkaufen, selbst wenn er Guthaben hochgeladen hat, ich werte dies mal als temporären Bug. Uwe.

Falls ihr ähnliche Erfahrungen macht, freuen wir uns über euer Feedback. Vielen Dank auch für alle E-Mails zu diesem Thema.

Diskussion 68 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Hab mir jetzt am we noch en buch gekauft und das Itunes guthaben war auch von na rabat aktion ^.^
    entweder schreibt rewe das einfach nur dahin um sich fein raus zu reden oder das gilt erst ab heute^^

    — MikeInB
    • Wäre ich Apple (was ich zum Glück nicht bin ;-), würde ich einfach den Deutschen Buchklub draussen lassen… Dann können die gerne ihre Bücher ende Monat essen… Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit…

      — egal
  2. Wenn ein iTunes Gutschein mal im Account angewendet ist, dann ist es nur noch ein Eurobetrag. Wie sollen sie da noch differenzieren woher das kommt? Insbesondere, wenn Geld aus rabattierten und nicht rabattierten Karten gemischt wurde? Außerdem ist das Geld von rabattierten Karten ja nicht “schlechter”. Die Beträge repräsentieren ein gesetzliches Zahlungsmittel, das akzeptiert werden muss. Ich sehe das rechtlich bedenklich, wenn ich für einen bestimmten Euro etwas kaufen kann und für einen anderen nicht. Wenn, dann müssten sie sich für eBooks noch eine “virtuelle Ersatzwährung” einfallen lassen und eBooks generell nicht über Guthaben verkaufen.

    — Marc
      • Nein, das wäre ja das selbe Problem, denn das Geld auf der Kreditkarte repräsentiert ja auch wieder Euro. Sie können nur sagen, sie verkaufen eBooks für Euro oder eben nicht. Aber wenn sie Euro generell nehmen, dann dürfen sie nicht unterscheiden welche. Sie müssten da meines Erachtens für eBooks schon eine extra Währung “erfinden”.

        — Marc
    • Natürlich kann Apple nachverfolgen wer, wann, wo welchen Gutschein gekauft hat und wann er ihn auf seinem Konto aktiviert hat. Die Nachverfolgung dürfte denkbar einfach sein.

      Und du kannst doch mit deinem iTunes Guthaben auch nicht bei Amazon einkaufen, obwohl es sich auch nur um “Euros” handelt. Was soll daran bedenklich sein bestimmte Waren von einer Rabattaktion auszuschliessen? Ich errinnere mal an “20% auf alles, ausser Tiernahrung!”

      — Constantin
      • Erstens, gehen wegen der möglichen nachverlange die Datenschützer gleich f die Barrikaden
        Und Weines, will dieser Baumarkt mit dieser Werbung nur sagen
        Hey, wir haben Tiernarung!!
        Und dieser Baumarkt hat knapp 20% Umsatz mit Tiernarung ;)

        — Stef
    • Was eine andere möglichkeit wäre, wäre den iBook Store von iTunes ab zu koppeln und diesen eigenständig neben her laufen zu lassen.
      So das es auch spezielle und nur für den iBook Store verwendbare guthabens karten gibt, welche NICHT rabatiert werden dürfen.
      Im gegenzug ist es halt auch unmöglich mit dem itunes store guthaben bücher zu kaufen.
      Wäre zwar eine unschöne lösung aber mir fällt gerade keine einfachere ein.

      — MikeInB
      • Total dämlich. Der Vorteil ist doch, dass ich mir keine Gedanken machen muss und mit meinem einzelnen Konto im Macappstore, iTunes Store, iBook Store und AppStore einkaufen gehen kann. Und nicht für alles extra Konten und Passwörter Brauch.

        MSP
      • Wie gesagt, keine schöne aber ne andere gibt es nicht um zwischen rabatierten karten und normalen zu unterscheiden^^

        — MikeInB
      • Nur ob das wirtschaftlich so klug wäre,wage ich zu bezweifeln.! Denn wenn nur Leute mit Kreditkarte oder einer extra iBookstore Karte, digital Bücher kaufen dürften,dann würde das wohl kaum das Geschäft bei iBooks verbessern.! Hingegen wenn man sich mit der iTunes Karte alles im store kaufen darf schon.! Zumindest für mich hört sich das ziemlich einfach und logisch an.!

        — David
    • Richtig, selbst wenn ich die Karte im Angebot um 13 oder 10euro statt 15 kaufen würde. Dann hätte ich ja trotz allem noch immer 15 Euro Guthaben,mit dem ich mir eigentlich im appstore kaufen dürfte, was ich möchte,oder nicht.!? Ob ich mir diese 15euro Guthaben vorher im Angebot gekauft habe oder nicht,sollte doch für den Buchhandel irrelevant sein.!? Hauptsache sie bekommen den korrekten Preis für ihr Buch,oder was sagt ihr.? Oder stell ich mir das zu einfach vor.?

      — David
      • Ps: Den nur weil ich eine iTunes Karte im Angebot gekauft habe,bedeutet das noch lange nicht,das sie nicht den korrekten Preis für ihr digital Buch bekommen.!? Es bleiben trotzdem 15 Euro Guthaben. Es sei den Apple führt bei reduzierten iTunes Karten nicht den voll bzw. korrekten Betrag für iBook Produkte ab.!? Dann könnte ich als Leihe die Beschwerde irgendwie verstehen. Naja,genug geschrieben.! Liebe Grüße aus Wien.

        — David
      • Das hast du richtig erfasst, genau das ist ja das banale an dieser Aktion.

        — Kraine
  3. dann kauf ich mir eben wieder hardware bücher. oder rabatierte bei amazon. diese preisbindung gehört in die tonne

    — Dom
  4. Und da wundert sich der anachronistische Buchhandel noch, dass Bücher millionenfach als Raubkopien im Netz unterwegs sind?

    Wenn man mit rabattierten iTunes Karten keine ebooks mehr kaufen darf, dann sollte es auch verboten sein Musik und Software damit zu erwerben.

    Damit wird das System ad absurdum geführt…
    Rabattaktionen sind dazu da, Momentum in einen Markt zu bekommen. Das gilt auch für den Buchhandel!

    Konsequenz: iTunes Karten dürfen nicht mehr rabattiert werden.
    Toll gemacht, Damen und Herren Buchhandel….

    — olo
    • Es geht ja darum, dass aufgrund der Buchpreisbindung, einem Gesetz welches den Buchhändlern vorschreibt, ein Buch immer zum gleichen Preis zu verkaufen. Dass heißt, ein neues Buch kostet immer gleich viel, ob bei Amazon oder im Laden um die Ecke. So gesehen herrscht da absichtlich kein Momentum im Markt. Dieses Gesetz gibt es aber für Software, Musik, etc nicht. Es ist schon berechtigt, dass die Buchhändler sich da beschweren, würde ich auch wenn man mit illegalen Aktivitäten versucht mein unternehmen aus der Konkurrenz zu drängen, ob nun vorsätzlich oder nicht sei erstmal dahin gestellt.
      Was aber viel interessanter zu wissen wäre, ob dieses Buchpreisbindunggesetz auch für e-Books gilt. Wenn dies nämlich nicht der fall ist, dann besteht auch kein Problem.

      — Ich
    • Viellleicht solltet ihr mal versuchen ich den USA oder UK ein Nichtbeatseller im buchladen zu kaufen. Dann ändert ihr vielleicht eure Meinung. Die Buchpreisbindung bringt uns eine tolle vielfältige buchladenlandschaft und bezahlbare Bücher. Natürlich nicht umsonst. Das gibt aber nirgends. Außer ihr arbeitet für lau. Ich freue mich jedes mal wenn ich einen schönen buchladen gehe, dass es dir Preisbindung noch gibt.

      — Michael
      • Vielleicht mache ich das mal, wenn ich irgendwann mal in den USA oder UK bin – aber vielleicht erklärst du uns noch vorher, was so toll an der Buchpreisbindung ist?

        — iDau
  5. Irgendwie verstehe ich das ganze nicht so richtig. Bin wohl zu blöd. Also klärt mich mal auf. Wer bezahlt eigentlich diesen Rabatt, wenn REWE zb Karten 20% günstiger anbietet? REWE oder bekommt dann jeder Artikel den ich mir bei iTunes kaufe 20% weniger? Nur ich sehe das nicht und sehe immer nur die vollen Beträge? Weil wenn die Artikel immer ihr volles Geld erhalten kann es denen doch egal sein wie viel ich für dieses “virtuelle” Geld gezahlt habe.

    — audiwt
      • Ich bezahle ja auch den vollen Betrag.
        Im Grunde verstößt diese Abmahnung doch gegen die Buchpreisbindung. Von mir wird ja verlangt das ich ca 20% mehr Zahlen soll.
        Beispiel: Ich bekomme ein ITunes Guthaben von 20 Euro geschenkt, und das soll nur 16 Euro Wert sein?
        Kann ja irgendwie nicht sein.

        — Takeall
  6. Mh, und was ist, wenn ich noch 10€ Guthaben von einer nicht reduzierten iTunes Karte auf meinem Konto habe und jetzt mein Konto mit einer reduzierten Karte auflade? Als so einfach umsetzbar ist das nicht…

    — Hegi
  7. Das Buch kostet doch im iTunes Store immer noch das gleiche oder bin ich jetzt falsch?

    Wenn ich z.B auf der Straße 5€ finde und ich mir davon Zigaretten kaufe, verdient die Tabakindustrie & der Staat immer noch das gleiche, nur für mich war es umsonst.

    Wir sind Deutschland!

    — Peter Pan
    • Es geht doch hier nicht um die “Buchindustrie”, also die Verlage, sondern um den Buchhandel!
      Der normale Buchhändler darf nämlich die (aktuellen) Bücher nicht durch irgendwelche Rabattaktionen verbilligt anbieten!

      — Claus
      • Also du meinst dadurch fühlen sie sich benachteiligt.!? Aber das ist auch irgendwie nichts neues mehr das der Einzelhandel mit den onlinehandel nicht mehr mithalten kann. Sich jetzt bei Apple zu beschweren das sie, die Preise billiger anbieten können,kommt mir irgendwie verzweifelt vor.!

        — David
  8. Finde ich irgendwie Quatsch. Apple bucht doch den vollen Betrag von meinem Guthaben ab und dementsprechend erhalten die Autoren auch den selben Anteil. Egal ob ich die Karte mit oder ohne Rabatt gekauft habe.

    — Dirk
  9. Im Real bekomme ich mit der Mitarbeiterrabattkarte auch immer 5% Rabatt auf Bücher und Zeitschriften.

    — Michael
  10. Evtl. Sollte mal über den Sinn der Buchpreisbindung an sich nachgedacht werden. In anderen Ländern gehts ja auch ohne. Aber die lieben Lobbyisten sehen das vermutlich nicht ein. Für den Kunden ist das wieder einmal nachteilig.

    — mercalli12
    • Erst denken dann schreiben. Der Kunde der etwas abseits der Bestsellerliste lesen möchte profitiert. Und in anderen Ländern ist die buchladenlandschaft zusammengebrochen. Nur noch Ketten. Und wer neben Harry Potter noch was anderes lesen möchte hat dann das nachsehen. Weil dann die Büchermafia die nämlich nur Geld machen möchte deine Interessen ignoriert. Aber das gilt natürlich nur wenn man sich für Bücher interessiert

      — Michael Klein
    • Nicht jeder, der das Wort ‘Lobbyist’ benutzt, ist so intelligent, wie er sich mit seinem von Halbwissen durchzogenem Kommentar darstellen will.
      Der absolute Hirnfraß!

      — Waypoint
  11. Upps ich hab zu schnell gesendet.

    Da bekomme ich als direkt auf den Preis den Rabatt. Ansonsten erwerbe ich mit iTunes Karten nur eine im Preis reduziertes Karte mit Guthaben.

    — Michael
  12. Es geht hier nur um den Wettbewerbsvorteil den Apple dadurch hat gegenüber dem restlichen Buchhandel.
    Verlag, Autor etc. bekommen natürlich das gleiche Geld aus nicht- und aus reduzierten Karten.
    Nur Apple zieht durch die Rabatte die Kunden ab.
    Der Buchhandel sollte mal verstehen das es so nicht weitergeht anstatt vor Gericht zu ziehen und damit
    scheinbare und Temporäre Lösungen zu erklagen.

    — Richard
  13. Dann dürfen aus meiner Sicht auch in Zukunft keine Rabattgutscheinkarten von Onlinebuchhändlern mit Waren die man kauft verschickt werden. Das sind ja auch Vergünstigungen, die ich bei einem Buchhändler auf Bücher bekomme! Thalia macht das auch recht gerne! Also so geht das auch nicht, wo bleibt da die Gerechtigkeit?

    — Lempi
  14. Buch-Mafia? Was für ein Quatsch! In Deutschland gibt es ein Gesetz, dass die Buchpreisbindung vorschreibt. Daran müssen sich alle halten (auch Apple), genau wie an die Straßenverkehrsordnung oder an die Steuerpflicht. Wenn das Gesetz durch die neuen Medien nicht mehr zeitgemäß ist, dann muss der Gesetzgeber es ändern. Dafür braucht man kein Anonymous.

    Die Buchpreisbindung hat schon einen Sinn. Sie sorgt unter anderem dafür, dass auch kleinere Buchhändler neben den Branchenriesen Amazon usw. bestehen können. Denkt mal nicht nur an Euch (Bücher bei iTunes herunterladen oder online bei Amazon shoppen) sondern auch an die Generation 50+, die gerne den neuen Roman beim Buchhändler um die Ecke kauft …

    — Stefan
    • Welche Partei muss ich wählen, um die Buchpreisbindung abzuschaffen? Die Genration 50+ darf ja auch zu Wahl gehen.

      — Gustav
    • Also, ich bin 60+ und lese sowohl E-Books als auch Hardcopies die ich mir sowohl im Buchhandel um die Ecke als auch bei Amazon kaufe. Jeder Vertriebsweg hat seine Berechtigung und wird wohl auch weiterhin bestehen: E-Books sind bequem in der Bahn zu lesen, Bei Amazon bekomme ich schnell nach Feierabend ein Geschenk bestellt und beim Buchhandel lasse ich mich auch gerne mal beraten und kaufe das Buch dann auch dort. Der Buchhandel wird sich jedenfalls auf diese Art und Weise nicht auf Dauer schützen können.

      hubert
    • Die Generation 50+ ist mir egal. Die kleinen Buchhändler sind sowieso schon tot. Das Druckereigewerbe wird folgen. Wir brauchen kein Gesetz für eine tote Branche aus dem 19 Jhd.

      — Helmut
  15. Also mehr als der deutsche Buchhandel kann mich mal fällt mir nicht ein. Schade dass es vllt. so kommen könnte. Mehr als lächerlich. Hauptsache im 19 und 20 Jahrhundert bleiben, bloß nicht modern werden

    — Chris90
  16. Der Witz an der Sache ist aber, dass nicht der Preis geändert ist, sondern das Zahlungsmittel. Wenn mir jemand einen Amazon Gutschein schenkt, ist der Buchpreis ja der selbe.
    Außerdem bietet doch nicht Apple die Gutscheine günstiger an, sondern z.B. Der Media Markt, weil er Kunden locken will.
    Außerdem finde ich es fragwürdig dass es eine Preisvorschrift gibt. Durch digitale Bücher hat sich da einiges getan, Druckkosten fallen weg, Lagerkosten, Logistik allgemein. Da sollte sich vielleicht mal was an der Gesetzgebung ändern.

    — Ikarsten
  17. Schwachsinn alles, wenn ich mir meine Payback-Punkte in Bar auszahlen lasse, darf ich mit dann davon keine Bücher kaufen? Alles Idioten!

    — eNNo
  18. Die Buchbranche hat doch nur Angst, weil die bald eh alle arbeitslos sind, oder auf E-Books umsteigen müssen, wenn sie “am Ball” bleiben wollen.

    — Daniel1988
  19. Ich finde ja sehr interessant, dass sich Apple da überhaupt darauf einläßt. Ich habe grade mal ein wenig recherchiert und es gab zum Thema Buchpreisbindung bei eBooks schon mal eine Petition im Bundestag zu deren Aufhebung.

    Diese Petition wurde damals abgelehnt. Interessant dabei ist, dass einer der Gründe für die Ablehnung war, dass es bisher gar nicht abschließend geklärt ist, ob eBooks denn rechtlich gesehen dieser Buchpreisbindung überhaupt unterliegen – es wird zwar de facto im Moment so gelebt, aber tatsächlich entschieden ist das wohl noch nicht (zumindest zum Zeitpunkt der Petition).

    Nachzulesen hier, rechts im PDF mit der Begründung:

    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2010/_09/_26/Petition_14128/forum/Beitrag_98697.html

    — Marc
  20. Wir gehen in deutschland immer mehr dazu über uns selber im Weg zu stehen, hoch lebe deutschlands Filz und Bürokratie !

    Warum ist der Buchmarkt ein Monopol? Warum geht da keine freie Marktwirtschaft?

    Kann mir das mal jemand näher bringen ?

    — Andi
    • Kannst du dich bitte erstmal selbst informieren, bevor du über Filz und Bürokratie rumtrötest und dann verlangst, dass andere dir die Welt erklären? Buchpreisbindung in der Wikipedia nachschlagen ist doch bestimmt auch für dich nicht zu schwer. Aber Hauptsache erstmal rumgenörgelt, wie Mist doch alles ist.

      — Strudelbrain
  21. Die haben alles Angst das der Umsatz soweit zurückgeht wie bei der Musik Industrie.
    Da sehe ich aber kein Problem. Denn im Gegensatz zu mp3playern glaub ich kaum das sich halb Deutschland ein idevice holen wird um vergünstigte Bücher zu kaufen.
    Oder ein ebook überhaupt.
    Ich sehe eher Vorteile wenn sie wieder anfangen zu lesen und merken das, bei den kleineren Bildschirmen jedenfalls, es nicht so bequem ist und ein echtes Buch holen.
    Das wieder rum wird sich die Generation Y eh bei Amazon holen.

    P.S.: ich hab mir letzte Woche ein echtes Buch geholt. Wer nimmt schon ein ebook am strand mit geschweige denn ein iPad, wenn er was bei Sonne lesen kann.
    Mal davon abgesehen es genauso teuer war ob digital oder analog

    — iKostas
  22. Das ist doch sozialistische Gleichmacherei.

    Natürlich kann es sein, dass Itunes Karten rabattiert sind… und?
    Die Bücherkäufer sind mit der Apple Zielgruppe im Vergleich zum stationären Buchhandel so verschwindend klein, dass es eigentlich irrelevant ist. Die Buchpreisbindung wird ja auch nicht umgangen, denn der Kunde im iBookstore zahlt den offiziellen Digitalpreis.

    Wenn man sich jetzt darüber aufregt, dass man verkappt durch Prepaid Rabatte Bücher günstiger bekommt, müsste man sich auch darüber aufregen, dass Leute unterschiedlich viel verdienen, bzw. unterschiedlich lang arbeiten müssen, um die von der Buchindustrie vorgesetzten Preise mit ihren finanziellen Mitteln finanzieren zu können.
    Da gibt es Leute die verdienen wenig – müssen defacto viel länger arbeiten bis sie die Bücher von ihrem Lohn zahlen können, dann gibts Leute die verdienen beim Kacken schon n Tausender…

    Fakt ist, Buchpreisbindung ist im Grunde nicht mehr zeitgemäß. Wieso soll ausgerechnet bei diesem Medium die wirtschaftliche Basis ausgeblendet werden, während andere Medien keiner sozialistischen Einheitspreispolitik unterliegen?

    Entweder wir dehnen diese EVP Preise auf Musik, Filme, Spiele, Software aus, oder wir lassen das Konzept gleich sterben.

    Wieso sollte sich auch etwas am Buchmarkt verändern, nur weil jeder andere Preise dafür verlangen kann?
    Auch heute besteht schon das Grundsatzproblem, dass das nicht veröffentlicht wird was nur für ne Minderheit interessant ist. die Buchpreisbremse ändert daran überhaupt nix.

    — Rikibu
  23. Verbietet die subventionierten (über iTunes-Rabatt) billigen Wecker-Apps! Die Uhrenhändler/Uhrenfachgeschäfte wollen klagen!!!

    — MaxG
  24. Apple könnte vor dem Download per automatisierter Bildbearbeitung die Farben auf der Coverseite etwas ausbleichen und ‘Mängelexemplar’ in den Meta-Kommentar schreiben.

    — Uta
  25. Bisher hat dies doch nur Rewe geschrieben, dazu auch noch den Allgemein-Begriff “eBooks” und nicht “iBook” Sore. Das scheint wohl einfach nur von Rewe hinzu geschrieben worden sein, Apple hat damit bestimmt wenig zu tun.

    Wie auch schonmal gesagt, die rabattierten Karten gab es nie bei Apple. Wieso sollte Apple dort also irgendwas machen?

    — BG-On
  26. Nun wenn ich eine 50€ Karte kaufe und diese aktiviere hab ich 50€ aktiviert! Egal ob ich für die Karte auf Grund von Reduzierung weniger bezahlt habe! Das Buch kostet, was es kostet und wir nicht billiger nur weil ich mit Geld von ner Reduzierten Karte kaufe. Ergo machen die Buchhändlerkeinen Verlust. Oder seh ich das falsch. Buchpreisbindung ist also gewährleistet. Zudem gibt es im Handel auch oft reduzierte Bücher.

    — Atlantis
  27. Warum kommt diese Seite auf dem iPhone nur in halber Breite und läßt sich nicht skalieren? Meine Eingaben kam ich auch nur ahnen und nicht lesen.

    — Pete

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
Insgesamt haben wir 14507 Artikel in den vergangenen 4749 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.


ifun - Love it or leave it   ·   Copyright © 2014 aketo GmbH - Alle Rechte vorbehalten   ·   Impressum   ·   Auf dieser Seite werben   ·   RSS