Prime-Versand bleibt kostenlos
Mindestbestellwert: Amazon hebt Schwelle für Gratisversand auf 49 Euro
Amazon hat den Mindestbestellwert für die versandkostenfreie Lieferung ohne Prime-Mitgliedschaft erneut angehoben. Statt wie bislang 39 Euro müssen Kunden nun Waren im Wert von mindestens 49 Euro bestellen, um die Standardlieferung ohne zusätzliche Gebühren zu erhalten.
Damit verschärft der Onlinehändler die Bedingungen für Gelegenheitskäufer ein weiteres Mal.
Bereits Anfang 2023 hatte Amazon die Schwelle von zuvor 29 Euro auf 39 Euro erhöht. Schon damals wurde die Anpassung mit gestiegenen Logistik- und Versandkosten begründet. Die nun erfolgte weitere Anhebung setzt diese Entwicklung fort und dürfte vor allem kleinere Bestellungen betreffen.
Höhere Versandkosten unterhalb der Schwelle
Wer den neuen Mindestbestellwert nicht erreicht, muss abhängig von Produktkategorie und Lieferoption zusätzliche Gebühren einplanen. Für viele Artikel fallen beim Standardversand zwischen 2,99 Euro und 3,99 Euro an. Günstiger bleibt die Zustellung an Abholstationen oder Schließfächer, die in der Regel mit 1,99 Euro berechnet wird.
Auch bei schnelleren Versandoptionen zeigt sich die Preisdifferenz deutlich. Der Premiumversand am nächsten Werktag kostet ohne Prime je nach Warengruppe bis zu 4,99 Euro. Same-Day-Lieferungen schlagen ohne Mitgliedschaft pauschal mit 9,99 Euro zu Buche. Lediglich Prime-Kunden profitieren hier weiterhin von kostenlosen oder vergünstigten Optionen.
Prime bleibt zentrale Ausnahme
Für Abonnenten von Amazon Prime ändert sich nichts an den Versandbedingungen. Sie erhalten weiterhin kostenfreie Standardlieferungen, den kostenlosen Premiumversand sowie Vorteile bei schnelleren Zustelloptionen. Bereits in der Vergangenheit hatte Amazon Preisanpassungen im Versandbereich mit dem Ausbau und der Finanzierung des Prime-Angebots in Verbindung gebracht.
Die erneute Erhöhung des Mindestbestellwerts dürfte auch als Anreiz verstanden werden, häufiger größere Warenkörbe zusammenzustellen oder eine Prime-Mitgliedschaft abzuschließen. Für Kunden ohne Abo steigt damit die Hürde für kostenfreie Lieferungen spürbar.



Oder als Anreiz noch weniger bei Amazon einzukaufen, zumindest geht es mir so.
Bin ich bei dir! Wir haben Prime Ende letzten Jahres auslaufen lassen. Impulskäufe minimiert, ich warte ab, ob ich etwas wirklich brauche oder nur haben möchte. Dementsprechend warte ich ab, bis der Einkaufskorb entsprechend gefüllt ist oder eben nicht.
+1
+1 gibt fast immer eine Alternative, aber angenehmer ist natürlich ein Account mit allen Käufen und Rechnungen
Dem kann ich zustimmen….
Schaut bei Preissuchmaschinen, i.d.R. gibt es die Artikel woanders eh billiger als bei Amazon.
Und den ganzen Marketplace-Kram aus China bestellt man zu massiv reduziertem Preis direkt an der Quelle, bei Aliexpress und Co.
Auch da wird es wohl zukünftig Änderungen geben (EU-Zölle auf Billigimporte aus China.
Genau! Und bei Retouren kommt dann das große Staunen! Da geht es bei Amazon nämlich deutlich entspannter zu.
Man muss aber beachten, dass man dann Importeur ist (Produkthaftungsgesetz)
Ich bestelle dort soviel, Prime lohnt sich einfach bei mir.
Der Bote kommt tatsächlich 5-6 mal die Woche.
Ekelhaft ! Solltest mal dein Einkaufverhalten überdenken.
Warum ekelhaft? Kann doch jeder machen wie er will.
Warum?
Bei uns, in einer 18000 Einwohner Stadt, gibt es nicht mal mehr einen Metzger…
Kommt drauf an, also ich hätte auch kein bock mehr extra ins Auto zu steigen und in ein Stau rein geraten, Parkplatz suche und extra dafür zahlen … da geht Zuviel Zeit und Geld drauf was mir es nicht wert wäre
Bei der ganzen Teuerung fällt die Anhebung doch gar nicht mehr ins Gewicht. Man kommt doch sowieso ganz leicht über die €49,-… also, kein Stress.
Joybuy heißt das Zauberwort
Ich bestelle da kaum noch, meist gibt es die Dinge incl. Versand oft günstiger. Ich finde es ganz gut, dass sie es angehoben haben, ein schöner Anreiz besser im Netz zu suchen.