Mehrere Filter gleichzeitig
Microsoft räumt OneDrive auf: Neue Dateiverwaltung und bessere Filter
Microsoft überarbeitet die Dateiverwaltung von OneDrive im Browser. Die Weboberfläche orientiert sich künftig stärker an den modernen Dokumentbibliotheken von SharePoint und erhält neben einer angepassten Navigation vor allem deutlich umfangreichere Filtermöglichkeiten.
Die Änderung ist in der Microsoft-365-Roadmap unter der Nummer 566316 verzeichnet. Microsoft will damit die Bedienung von OneDrive und SharePoint stärker vereinheitlichen. Wer regelmäßig zwischen persönlichen Dateien und gemeinsam genutzten Dokumentbibliotheken wechselt, soll sich künftig nicht mehr auf unterschiedliche Bedienkonzepte einstellen müssen.
Mehrere Filter gleichzeitig
Besonders deutlich wird die Überarbeitung bei der Dateisuche. In Ordneransichten wie „Meine Dateien“ und „Freigegeben“ können Inhalte künftig nach Dateitypen gefiltert werden. Die Auswahl erfolgt entweder über direkt eingeblendete Filterschaltflächen oder über eine ausführlichere Filterleiste.
Neu ist außerdem, dass sich mehrere Kriterien gleichzeitig kombinieren lassen. Die erweiterten Filter stehen nicht nur innerhalb von Ordnern zur Verfügung, sondern werden auch auf die OneDrive-Bereiche „Start“, „Freigegeben“, „Personen“, „Besprechungen“ und „Favoriten“ ausgeweitet. Gerade bei umfangreichen Cloud-Ablagen dürfte das die Suche nach bestimmten Dokumenten spürbar vereinfachen.
SharePoint und OneDrive rücken zusammen
Microsoft führt damit einen Umbau fort, der bereits seit einigen Monaten läuft. SharePoint-Dokumentbibliotheken lassen sich inzwischen direkt in OneDrive öffnen und verwalten. Nutzer können dort vorhandene Ansichten wechseln oder eigene Darstellungen mit Sortierungen, Filtern und Gruppierungen erstellen.
Auch künstliche Intelligenz spielt bei der Dateiverwaltung zunehmend eine Rolle. Über die engere Verknüpfung von Copilot und OneDrive hatten wir bereits berichtet. Nutzer mit entsprechendem Microsoft-365-Abo können Dateien zusammenfassen, miteinander vergleichen oder Fragen zu den gespeicherten Dokumenten stellen.
Rollout läuft bis Mitte September
Die neue Dateiverwaltung betrifft ausschließlich OneDrive im Web und erfordert kein Update der Mac- oder iPhone-App. Microsoft hat Mitte August mit der gestaffelten Einführung begonnen. Der weltweite Rollout für alle Nutzer soll Ende August starten und nach aktuellem Zeitplan bis Mitte September abgeschlossen sein.
Die Umstellung wird automatisch aktiviert. Bestehende Freigaben, Zugriffsrechte und Richtlinien ändern sich dadurch nicht. Wer die neue Oberfläche noch nicht sieht, muss sich entsprechend noch etwas gedulden.


Leider unbrauchbar, lässt sich nicht installieren, wenn man das Dateisystem case-sensitive formatiert hat.
Nicht das ich den Kram bräuchte aber die Firma in der ich arbeite ist mit einer fusioniert die sehr MS-lastig ist :-(
Mich stört vor allem, dass in so gut wie allen iOS-Apps von Microsoft, nich genügend Platz zur Anzeige von Dateinamen besteht. Alle Texte werden viel zu früh abgeschnitten. Die Spalten lassen sich nicht hinreichend breiter ziehen. Wirklich nervig, wenn man mehrere individuelle Exemplare einer Datei mit einem Suffix am Ende des Dateinamens unterscheidet. Am Computer ist das ja nie ein Problem.