Nach knapp acht Jahren
MacBook Air von 2018: Apple stellt Hardware-Service ein
Apple schickt ein Stück jüngere Mac-Geschichte aufs Abstellgleis. Das MacBook Air Retina mit 13 Zoll aus dem Jahr 2018 gilt ab sofort als abgekündigtes Produkt. Gleichzeitig erhalten das 13 Zoll große MacBook Pro von 2017 mit zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen und das 2018er-Modell mit vier Thunderbolt-3-Ports denselben Status.
Die Änderung findet sich bereits auf Apples amerikanischer Supportseite. Die deutsche Version hinkt zum Zeitpunkt unserer Veröffentlichung (wie immer) noch hinterher und führt die drei Rechner weiterhin unter den Vintage-Modellen. Apple stuft Produkte als abgekündigt ein, wenn deren Vertrieb vor mehr als sieben Jahren eingestellt wurde.
Retina und Touch ID hielten 2018 Einzug
Besonders das MacBook Air von 2018 markierte damals einen größeren Generationswechsel. Wir hatten den Rechner Ende Oktober 2018 vorgestellt. Erstmals erhielt Apples besonders beliebtes Notebook ein Retina-Display mit 2.560 × 1.600 Pixeln, Touch ID, den T2-Sicherheitschip und zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse.
Weniger gut gealtert ist die ebenfalls verbaute Butterfly-Tastatur. Das Modell landete später in Apples umfangreichem Reparaturprogramm für problematische MacBook-Tastaturen. Auch bei einzelnen Hauptplatinen sah Apple später kostenlosen Reparaturbedarf.
Reguläre Reparaturen enden
Mit dem neuen Status stellt Apple den regulären Hardware-Service ein. Apple Stores und autorisierte Servicepartner können für abgekündigte Geräte grundsätzlich keine Ersatzteile mehr bei Apple bestellen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Rechner plötzlich unbrauchbar werden. Die Einstufung betrifft zunächst ausschließlich Apples Reparaturversorgung.
Eine Ausnahme gibt es für den Akku. Bei Mac-Notebooks kann Apple einen Batterietausch abhängig von der Ersatzteilverfügbarkeit noch bis zu zehn Jahre nach dem Zeitpunkt anbieten, an dem das jeweilige Modell zuletzt verkauft wurde.
Der Generationenwechsel ist dennoch deutlich: 2018 setzte Apple beim MacBook Air noch auf einen Dual-Core Intel Core i5, maximal 16 GB Arbeitsspeicher und Intels UHD Graphics 617. Nur gut zwei Jahre später begann mit dem M1 der Wechsel auf Apple-Prozessoren – und damit eine technisch völlig neue Ära für das MacBook Air.


Bin mit meinem MBP2018 auf omarchy gewechselt… hatte ich mir schon lange gewünscht. Tolle Apple Hardware mit nem Linux. Klar, ging auch schon vorher aber omarchy macht vieles richtig aus meiner Sicht. Die Vorkonfiguration ist gut, Arch drunter und bisher keine Einschränkungen gehabt was die Hardwareunterstützung angeht…