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Nach Kameras, jetzt Hotspots

Mesh-Miteinander: Amazon kauft WLAN-Ausrüster Eero

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Hach, Apple… Anstatt die aktuelle Apple TV-Generation und den noch relativ jungen HomePod gleich auch zu brauchbaren Mesh-Stationen im WLAN der eigenen Kunden zu machen, hat sich Cupertino bekanntlich fast vollständig aus dem Geschäft mit WLAN-Komponenten, Routern und drahtlosen Access Points zurückgezogen. Zur falschen Zeit?

Mesh Eero

Eine Frage, die zumindest Amazon mit einem lauten Ja beantwortet. So hat der Online-Händler jetzt den in den USA populären Anbieter von Mesh-Lösungen Eero übernommen.

Die Übernahme erinnert an ähnlich geartete Hardware-Akquisitionen: Amazon kaufte zuletzt die Kamera-Anbieter Ring und Blink und dürfte langfristig vor allem das Angebot an eigenen Marken erweitern wollen, das Amazon erst Anfang der Woche um die zwei neuen Möbel-Marken Movian und Alkove ausbaute.

Amazons Hardware-Chef, Dave Limp, kommentiert:

„Wir sind unglaublich beeindruckt von dem Eero-Team und davon, wie schnell sie eine WLAN-Lösung entwickelt haben, mit der verbundene Geräte funktionieren. Wir haben eine gemeinsame Vision, dass das Smart-Home-Erlebnis noch einfacher werden kann, und wir sind bestrebt, im Namen unserer Kunden weiter auf Innovation zu setzen.“

Dienstag, 12. Feb 2019, 7:30 Uhr — Nicolas
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  • Alle großen Tech Firmen bauen gerade ihre eigenen WLAN Lösungen um den Kunden ein nahtloses Erlebnis bieten zu können. Und was macht Apple? Ihr seit Jahren bestehendes, erfolgreiches System einstampfen.
    Symbolisch für die gesamte Firmenpolitik meiner Meinung nach…

    • Wieso diese Aufregung…genauso wie einen Stift braucht doch kein Mensch Wlan oder USB-Anschlüsse.

    • Und sonst wurde sich immer darüber aufgeregt das Apple zu viele Felder gleichzeitig bedient. Von wegen „back too the roots“ blablabla. Ich finde es sinnvoller wenn eine Firma auf wenige Produkte sich konzentriert.

      Was ist denn an diesen Geräten hier im Artikel auszusetzen was könnte denn da Apple noch besser machen? Ihr wollte doch nur Gründe um zu meckern.

      • Ähm, sollte das witzig sein? Ich bin der echte ardiano, also lass es bitte! Danke. Und im übrigen hat hier keiner nach einem zusätzlichen Produkt geschrien, sondern lediglich um Funktionen in den bereits vorhandenen Produkten, so wie es ganz sicher Amazon tun wird mit Alexa, was genial wäre und eine Innovation die Apple leider mal wieder verpennt. Schade, denn für mich schafft das kein Vertrauen in das Eierlegende-Apple-Wollmilchsau-Ökosystem.

      • @“an den echten“ Ardiano, schon mal dran gedacht das du nicht der einzige bist der Ardiano heisst?

    • Ja, die sind doch irre bei Apple! Die Airports sind superleicht einzurichten, wir verwenden einen mit integrierter Festplatte, die unseren vier Familienrechnern als TimeMachine zur Datensicherung dient. Das funktioniert alles viel fluffiger und besser als früher die Fritzbox, die zudem so hässlich ist, dass man davon Augenkrebs kriegt

  • Leider wahr – ich hatte noch bis vor kurzem Hiffnung, aber weg von Hardware heißt weg vom Markt. Apple ist kein Dienstleister, will es aber krampfhaft werden…
    Der Apple Kunde war immer vom Kosmos überzeugt und mit dem iphone (2007) war es sogar perfekt und up to date.
    Jetzt ist nichts mehr davon über.

  • Für Amazon ist das vermutlich ein ordentlicher Markt. Amazon stellt sich mit Massenware breit auf.
    Apple hat den Markt aufgegeben. Ein HomePod ist ein Lautsprecher, ein AppleTV eine Settopbox. Wenn man da überall einen Mesh-Repeater einbauen würde, hätte man im Wohnzimmer hinterher bei einem ATV und einem Stereopaar HomePods 3 Repeater. Dann bräuchte man vermutlich noch einen richtigen Router dazu.
    Früher war Apples Zielgruppe das kleine kreative Büro. Da war es sinnvoll, sowas im Programm zu haben. Heute ist der private Massenmarkt die Zielgruppe. WLAN ist nicht gerade Apples Kernkompetenz. Vermutlich ist es gut so, wie es ist.

  • Das wird denn Markt wohl preislich unter Druck setzen. Insgesamt ist Mesh-Hardware zur Zeit heftig überpreist, da steckt 08/15-Technologie und etwas Software-Lösung drin. Und IT-Fachkraft bekommt man mittlerweile für einen Apfel und ein Ei (schade ums Abitur…).

  • Eine wichtigst Frage die man sich stellen sollte, bevor man so etwas kauft, welche persönlichen Daten überträgt der Versandhändler aus diesem Produkt auf seine Server? Und mit welchen Konsequenzen muss der Käufer in Zukunft mit der Verwendung dieser Persönlichkeitsdaten rechnen.

  • Bei Apple hat man den Eindruck die sind sowas von einfallslos man merkt schon dass Joobs nicht mehr gibt

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