Benutzerfreundlich und automatisiert
Mainspring erleichtert den Zugriff auf versteckte Mac-Funktionen
Mit Mainspring ist eine neue macOS-Anwendung erhältlich, die versteckte Systemeinstellungen über eine grafische Oberfläche zugänglich macht. Natürlich gibt es hier mit Apps wie TinkerTool oder Onyx bereits etablierte Lösungen. Mainspring hebt sich hier vor allem durch sein benutzerfreundliches Konzept ab.
Die App richtet sich an Nutzer, die ihr System anpassen möchten, ohne dafür Terminal-Befehle verwenden zu müssen. Im Vordergrund stehen eine einfache Bedienung, eine nachvollziehbare Dokumentation und die Möglichkeit, Änderungen jederzeit per Mausklick rückgängig zu machen.
Versteckte Einstellungen per Mausklick
Mainspring fasst mehr als 90 Einstellungen zusammen, die in macOS standardmäßig nicht über die Systemeinstellungen erreichbar sind. Dazu gehören unter anderem Optionen für den Finder, das Dock, Animationen, Datenschutzfunktionen oder das Verhalten des Macs im Energiesparmodus.
So lassen sich beispielsweise versteckte Dateien dauerhaft anzeigen, Fensteranimationen verkürzen oder der vollständige Dateipfad im Fenstertitel einblenden. Auch die Speicherung von Bildschirmfotos oder das Verhalten des Macs beim Zuklappen können angepasst werden.
Der Zugriff auf eine Auswahl von Funktionen ist über die Menüleiste möglich. Dabei handelt es sich um als „Rezepte“ bezeichnete Zusammenstellungen mehrerer Einstellungen für bestimmte Anwendungsfälle. So gibt es etwa Konfigurationen für eine reduzierte Bildschirmdarstellung, optimierte Finder-Einstellungen, das Arbeiten ohne Ablenkungen oder für Entwickler. Der vollständige Funktionsumfang steht in der Desktop-Anwendung zur Verfügung.
Anpassung per Automatisierung
Mainspring bietet zudem Automatisierungsmöglichkeiten. So lässt sich festlegen, dass bestimmte Szenen automatisch aktiviert werden, wenn eine vorgegebene Bedingung eintritt. Beispiele wären der Anschluss eines externen Monitors, der Wechsel zwischen Akku- und Netzbetrieb, eine bestimmte Tageszeit oder das Starten einer ausgewählten Anwendung.
Auf diese Weise können unterschiedliche Arbeitsumgebungen automatisch geladen werden, ohne dass einzelne Einstellungen manuell geändert werden müssen.
Mainspring ist zum Preis von 29 Dollar als Dauerlizenz erhältlich. Die App kann vor dem Kauf einen Tag lang ohne Einschränkungen getestet werden. Die Vollversion berechtigt zur Installation auf bis zu drei Macs.
Hunderte Tipps auf der Entwicklerseite
Unabhängig davon, ob man die Software kauft oder nicht, lohnt sich ein Blick auf die Webseite der Entwickler. Unter der Rubrik How to tune macOS finden sich dort mehrere Hundert Tipps und Tricks zu versteckten Einstellungen und Funktionen des Mac-Betriebssystems. Zu jedem Eintrag wird erklärt, wo sich die jeweilige Einstellung befindet oder mit welchen Terminal-Befehlen sich die Änderung auch ohne Mainspring vornehmen lässt.



Dieser typische Claude Look gefällt mir einfach nicht. Immer diese Mischung aus Serif und Sans-Serif Schriften, beige oder braune Hintergründe … und gern auch noch diese kleinen eyebrow Überschriften in Großbuchstaben…
Da hast du einen Punkt.
War mir vorher noch nicht aufgefallen.
Hab ich auch direkt dran denken müssen :/
Erwischt. :) Wir sind ein kleines Team von drei Leuten, die Mac-Apps entwickeln, Entwickler, keine Designer. Bei der Website hat uns KI geholfen, und das sieht man offenbar. Die App selbst ist natives SwiftUI, und jeder einzelne Schalter ist von Hand kuratiert und getestet.
Urteilt gern über die Seite, aber probiert die App aus, bevor ihr sie danach beurteilt. Und ehrlich: Was würdet ihr am Design ändern? Wir nehmen das ernst.
Ist es das „einfache Bedienung, eine nachvollziehbare Dokumentation und die Möglichkeit, Änderungen jederzeit per Mausklick rückgängig zu machen“ was es von den beiden anderen Tools unterscheidet?
Genau das, ja, plus zwei Dinge: Mainspring zeigt vor jedem Schalter im Klartext, welche Einstellung geändert wird, und die Ansicht „On now“ listet jederzeit alles auf, was am System verändert wurde. Nichts passiert im Verborgenen.
Dazu von Apple signiert und notarisiert, macOS 13+, 29 $ einmalig statt Abo.
Ist es das „einfache Bedienung, eine nachvollziehbare Dokumentation und die Möglichkeit, Änderungen jederzeit per Mausklick rückgängig zu machen“ was es von den anderen Tools unterscheidet?
Ich frage mich immer wieder was eine kostenfreie Version bringt, wenn quasi alle relevanten Funktionen nur in der kostenpflichtigen Version nutzbar sind. Dann lieber eine 7 Tage Vollversion zum Testen…
Zwar nicht 7 Tage, aber zumindest einen Tag.
What’s the free trial
One full day, every feature, no account or card. After that you unlock everything forever with a one-time $29 license
https://trymainspring.com
Michael hat recht: ein voller Tag, alle Funktionen, ohne Konto und ohne Kreditkarte. Warum nur ein Tag? Es ist eine Einstellungs-App, nach einer Stunde weißt du, ob sie dir liegt.
Falls ein Tag nicht reicht: kurz eine Mail an hello@trymainspring.com, dann verlängern wir. Ohne Diskussion.
Das schreit aus jeder Pore „Claude Code“.
Bei der Website: vermutlich ja. :) Bei der App nicht. Die ist natives SwiftUI, und jeder einzelne Schalter wurde von Hand geprüft, bevor er reinkam. Wir sind zu dritt und bauen Mac-Apps, Entwickler und keine Designer. Probier sie aus und sag uns, ob man es da auch riecht.