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Fred again.. liefert die Klangmarke

Made by Sound: Apple Music bekommt einen neuen Look

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Apple Music bekommt einen neuen Markenauftritt. Unter dem Leitgedanken „made by sound“ verbindet Apple eine neue Klangmarke mit einem überarbeiteten Logo und einer darauf abgestimmten Bildsprache. Für die musikalische Gestaltung arbeitet der Konzern mit dem Produzenten Fred again.. und dessen Partner NEST Acoustics zusammen. Eine nette Besonderheit: Die neuen Grafikelemente sind nicht nicht am Rechner entstanden, sondern wurden aus echten Schallwellen abgeleitet.

"made by sound" Music PR Assets 005 72dpi

Ein begleitendes Making-of-Video zeigt, wie aufwendig die Umsetzung ausfällt. Das Team hat die eigens komponierte Tonfolge in ihre Bestandteile zerlegt und die Schwingungen anschließend auf eine Flüssigkeit übertragen. Die dabei entstehenden Bewegungen bilden die Grundlage des visuellen Erscheinungsbildes.

Mineralöl bringt die Musik in Bewegung

Für die Aufnahmen kam ein sogenannter Transducer zum Einsatz. Dieser wandelt elektrische Audiosignale in mechanische Schwingungen um und versetzt ein flaches Bad mit Mineralöl in Bewegung. Je nach abgespielter Frequenz entstehen unterschiedliche Wellenmuster, die dann aufgezeichnet wurden.

Lichtbrechungen und Spiegelungen in der Flüssigkeit liefern anschließend das Material für die neuen Animationen. Deren gläserne Optik greift Apples Liquid-Glass-Design auf. Auch das überarbeitete Musiknoten-Symbol orientiert sich an den fotografierten Bewegungen. Der neue Schriftzug kombiniert das Apple-Logo mit einer angepassten Variante der Systemschrift SF Pro und setzt auf kräftige Kleinbuchstaben.

Apple zeigt erneut die Arbeit hinter den Effekten

Mit dem begleitenden Film setzt Apple eine inzwischen bekannte Vorgehensweise fort. Schon beim neuen Erscheinungsbild von Apple TV entstand die Logoanimation mithilfe realer Lichtinstallationen. Auch das Launch-Video des MacBook Neo kombinierte handgefertigte Kulissen und praktische Effekte mit digitaler Nachbearbeitung.

"made by sound" Music Before After

Die Making-of-Filme wirken dabei zunehmend wie ein Gegenentwurf zur allgegenwärtigen KI-Bildproduktion. Apple demonstriert, dass hinter den visuellen Effekten weiterhin Menschen, physische Aufbauten und aufwendige Dreharbeiten stecken. Computer kommen zwar bei der Nachbearbeitung zum Einsatz, erzeugen das Ausgangsmaterial aber nicht allein.

Erste Elemente des neuen Apple-Music-Auftritts waren bereits Ende September im Umfeld der Londoner Apple Music Hall zu sehen. Ab dieser Woche soll das Design schrittweise bei Eigenproduktionen, Veranstaltungen und weiteren Angeboten des Musikdienstes auftauchen, der erst im Juli seine Abogebühren erhöht hat.

21. Okt. 2026 um 17:30 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    16 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Nett hier, aber waren Sie schon mal bei Spotify?

      • Zum Glück nicht!

      • Bin nicht die Zielgruppe von Spotify.

      • Bin von Spotify zu AppleMusic, weil das leider besser mit dem Apple-Universum verbunden ist. AppleMusic ist okay, aber Spotify einfach fluffiger, logischer. Bei Apple greift zwar alles gut ineinander (etwa Music mit Homepods)), aber sowohl AppleMusic als auch ApplePodcasts blicke ich nie richtig. Ich komme damit klar, höre ja auch sehr viel Podcasts und Musik, aber intuitiv ist irgendwie anders. Ich würde gern von Apple weg, weil mir die Firma immer unsympathischer wird, weiß aber nicht, wohin.

      • Ja. Schnell wieder weg

      • Spotify mag ich nicht.
        Weil:
        1. die Künstler bekommen einiges weniger bei Spotify ausgezahlt als bei Apple Music (Kunst muss sich finanziell lohnen)
        2. ist für mich total unübersichtlich
        3. Das Apple Universum ist einfach im Vorteil

      • Ja, tausend mal besser als AM. Leider auch teurer.

  • Wie unnötig.

    Jetzt weiß ich auch, warum die wieder erhöhen mussten. Irgendwie muss das neue Logo ja finanziert werden…

    Ist zwar toll, wie kreativ die sind und so. Aber zu was für einem Preis (wortwörtlich)?

  • Ist da bei der Besonderheit nicht ein „nicht“ zu viel?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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