Prozessor und Arbeitsspeicher als Stolperstein
MacBook Neo: Parallels warnt vor möglicher Einschränkung
Apple richtet sich mit dem MacBook Neo vor allem an Alltagsnutzer und den Bildungsbereich. Das Gerät weist mehrere Einschränkungen auf, darunter die Beschränkung auf acht Gigabyte Arbeitsspeicher, was es für professionelle Anwendungen eher ungeeignet erscheinen lässt. Die tatsächlichen Grenzen kann man jedoch erst ausloten, wenn das Notebook von Mittwoch an ausgeliefert wird.
Als erster Softwareanbieter weisen die Entwickler von Parallels Desktop nun darauf hin, dass sich ihre Anwendung aller Voraussicht nach nur eingeschränkt, möglicherweise gar nicht, auf dem MacBook Neo verwenden lässt. Verlässliche Aussagen könne man erst liefern, wenn die neue Apple-Hardware für entsprechende Tests verfügbar ist.
Parallels auf einem Mac mit M-Prozessor
iPhone-Prozessor als möglicher Stolperstein
Ein möglicher Grund dafür ist der im MacBook Neo verbaute Prozessor aus der iPhone-Reihe. Auf Macs mit Prozessoren der M-Serie von Apple nutzt Parallels spezielle Funktionen der Chips, um virtuelle Maschinen zu betreiben. Der im MacBook Neo eingesetzte A18-Pro-Prozessor basiert zwar ebenfalls auf ARM-Architektur, gehört jedoch nicht zur M-Serie. Es sei nicht auszuschließen, dass der Chip ebenfalls die erforderlichen Virtualisierungsfunktionen bereitstellt. Bis man die Tests abgeschlossen habe, könne man das MacBook Neo nicht als eine mit Parallels Desktop kompatible Plattform zu betrachten.
Doch auch, wenn sich die Software grundsätzlich darauf nutzen ließe, dürfte die Leistungsfähigkeit begrenzt sein. Der vergleichsweise geringe Arbeitsspeicher von acht Gigabyte muss sowohl für macOS als auch für die virtuellen Maschinen genügen. Da Windows 11 bereits mindestens vier Gigabyte benötigt, bleibt nur begrenzter Spielraum für zusätzliche Programme.
Passives Kühlsystem als weiterer Faktor
Auch das passive Kühlsystem des MacBook Neo sehen die Parallels-Entwickler als potenzielle Hürde. Das Notebook arbeitet ohne Lüfter und gibt Wärme ausschließlich über sein Gehäuse ab. Bei längerer Belastung muss man damit rechnen, dass der Prozessor seine Taktfrequenz reduziert, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Parallels empfiehlt für diesen Einsatzzweck weiterhin Macs mit leistungsstärkeren Prozessoren und mehr Arbeitsspeicher. Geräte mit Chips der M-Serie und mindestens 16 Gigabyte gemeinsam genutztem Speicher würden sich für rechenintensive Aufgaben oder die Nutzung umfangreicher Windows-Anwendungen besser eignen.

Das ist halt auch wirklich nicht der Anwendungsbereich eines Neos…
Dachte ich mir auch gerade :D
Ja klar, aber im Bildungseinrichtung könnte es schon sinnvoll sein mit virtuellen Maschinen zu arbeiten. Dann muss halt ein leistungsfähigeres Gerät her.
+1 (genau so)
Was sollte daran sinnvoll sein? Eine Bildungseinrichtung, die partout nicht von Windows die Finger lassen kann, sollte sich halt für Windows-Mühlen entscheiden.
Es gibt auch noch Linux
Wer im Bildungsbereich virtuelle Maschinen benötigt ist entweder ein Student eines entsprechenden Faches oder ein Prof. Diese Personen müssen dann eine Stufe höher ins Regal bei Apple greifen.
Der normale Studi/Schüler braucht zum Tippen seiner Mitschriften sicherlich keine virtuelle Maschine.
Korrekt! Erwartet ja auch keiner, das eine VM auf einem iPhone performant läuft.
Hoff es kommt irgendwann für ipad :‘)
Was denn? Parallels? Dann schau mal utm an. Run Virtual machines on iOS and iPadOS
Aber Achtung. Großteil dürfte Emulation und nicht Vitualisierung sein. Je nachdem was du laufen lassen möchtest
@selber
Wieso Emulation???? Windows ARM wird via UTM auf dem MacBook Neo laufen. Da der A18 Pro dieselbe ARM64-Architektur nutzt wie die M-Serie, greifen hier dieselben Prinzipien:
• Virtualisierung: UTM nutzt das Virtualization Framework von macOS Tahoe. Da der Befehlssatz identisch ist, muss der Code nicht emuliert werden, was die Ausführung effizient macht.
Es gibt mit UTM ja aber auch schon die Möglichkeit auf den iPads Maschinen virtuell zu betreiben.
Ist UTM nicht nur eine bessere Remoteverbindung, während Parallels das gewünschte System direkt auf dem Endgerät ausführt?
utm ist eine Oberfläche für qemu. qemu kann emulieren und virtualisieren.
Wow. Sagt bloß. Ein paar Ego-Shooter werden vielleicht auch nicht in der maximalen Auflösung und Performance laufen. Ach ja. Und im Dunkelheit tippen, wird ohne Tasten-Hintergrundbeleuchtung wohl auch nicht klappen ;-) (Ironie Ende)
Aber Zielgruppe sind Bildungseinrichtungen. Dort ist Geld meist knapp, also günstige Geräte wünschenswert. Um die Systeme nicht mit allen möglichen Schrott zu bemüllen, wären virtuelle Maschinen, an denen die Teilnehmer eines Kurses dann arbeiten, sehr komfortabel. Snapshot wiederherstellen und du hast wieder eine saubere Learning Machine
Das Neo ist aber auch keine eierlegende Wollmilchsau. Irgendwo muss man bei dem Preis halt mit Einschränkungen leben. Apple möchte halt seine Produkte verkaufen und wahrscheinlich nicht eine „Plattform“ für virtuelle Maschinen anbieten und andere Betriebssysteme damit umwerben. Das Neo ist da eher ein besseres Chrombook.
Virtuelle Maschinen sind konsequenterweise macos VMs und die werden laufen. Schließlich bringt macOS ein entsprechendes Framework mit. Warum sollte man sonst Macs kaufen um dann in einer VM schrottiges Windows laufen zu lassen? *facepalm*
Um einen Standard-Account wieder anzubieten, brauche ich keine VM! Das kann MacOS mit Boardmitteln. Stichwort „Gastbenutzer“.
Wer hätte das gedacht, dass bei einem absoluten Einsteigergerät professionelle Software mit hoher Ressourcenbedarf aufgrund von Virtualisierung möglicherweise nicht oder nur eingeschränkt läuft. Denjenigen, für die ein Neo in Frage kommt und in das Profil passt, wird das relativ egal sein.
Habe es Erst vorbestellt, dann bei Mediamarkt das Air mit m4 gesehen in der Standard Konfiguration für 886 Euro . Also die 186 Euro unterschied ist mir das neo dann nicht wert. Nur wird es ein MacBook Air.
Hätte ich vermutlich ähnlich gemacht. Das große Problem könnte nur die Bestellung bei Media Markt sein. Was da bei mir nicht schön alles als „lagernd“ angegeben war aber niemals kam… Toi toi toi ;-)
Das gabs sogar schon für 800€ und das 15″ für 1000€. Bis zur Cyber Week an Ostern rum warte ich noch, dann werden zwei M4 Air angeschafft.
Wann kommen jetzt eigentlich die neuen Mac Studios & Minis? Es kann doch nicht sein, dass es jetzt M5 Pro und -Max Prozessoren gibt aber keine entsprechenden Desktoprechner?
Auf den Mini M5 warte ich auch.
Vielleicht im Sommer oder im Herbst.
Ja, ich denke auch, dass die Zielgruppe des Neo eine andere ist. Trotzdem ein wertvoller Hinweis von iFun (und Parallels), der vielleicht doch dem einen oder anderen eine Menge Ärger ersparen könnte. Danke!!!
Die Software ist für mich sowieso gestorben. Alle alten Lizenzen von Version 6 jedes Jahr aufwärts bis jetzt 19 lassen, sich nicht mehr aktivieren oder stellen die Funktion ein, mit dem Hinweis, dass eine Vorgänger Lizenz notwendig ist.
Die Software ist für mich gestorben, seit kurzem verweigern alle auf meinen alten Macs ursprünglich funktionierenden Parallels Versionen den Dienst . Ab Version 6 verweigern die Software die Arbeit mit dem Hinweis, dass eine Vorgängerversion für die Registrierung notwendig ist.