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Ein halbes Terabyte Arbeitsspeicher

Mac Studio mit 512 GB RAM: Apple verlangt bis zu 33.329 Euro

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23 Kommentare 23

Apple hat die bislang fehlende Spitzenkonfiguration des Mac Studio freigeschaltet. Der kompakte Desktop-Rechner lässt sich ab sofort mit bis zu 512 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher bestellen. Die Option hatte Apple bereits bei der Vorstellung des M5 Ultra im August angekündigt, allerdings erst für Ende Oktober in Aussicht gestellt. Nun stehen auch die Preise fest – und die haben es in sich.

Mac Studio Apple 2026

Ein halbes Terabyte RAM für 25.079 Euro

In Deutschland verlangt Apple mindestens 25.079 Euro für einen Mac Studio mit 512 GB Arbeitsspeicher. Dafür gibt es den leistungsstärksten M5 Ultra mit 36 CPU- und 80 GPU-Kernen sowie eine SSD mit 1 TB Kapazität. Der gewöhnliche Mac Studio mit M5 Ultra beginnt dagegen bereits bei 6.599 Euro, allerdings mit 96 GB RAM und einer schwächeren Chipkonfiguration.

Allein das Upgrade von 256 auf 512 GB Arbeitsspeicher schlägt mit 12.650 Euro zu Buche. Wer zusätzlich die größtmögliche SSD mit 16 TB auswählt, landet bei einem Gesamtpreis von 33.329 Euro. Damit gehört der Mac Studio zu den teuersten Rechnern, die Apple derzeit anbietet.

Mac Pro Mac Studio

Der Mac Studio wird immer mehr zum echten Mac Pro-Ersatz.

512 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher für KI-Anwendungen

Allerdings richtet sich die Konfiguration auch nicht an gewöhnliche Mac-Nutzer. Die 512 GB stehen als sogenannter Unified Memory sowohl der CPU als auch der GPU zur Verfügung. Anders als bei klassischen PCs müssen Prozessor und Grafikkarte ihre Daten dadurch nicht zwischen getrennten Speicherbereichen austauschen.

Gerade bei der lokalen Ausführung großer KI-Sprachmodelle kann das entscheidende Vorteile bringen. Modelle und große Datenbestände, die sonst nicht vollständig in den verfügbaren Grafikspeicher passen würden, lassen sich im gemeinsamen Arbeitsspeicher halten. Apple gibt für den M5 Ultra eine Speicherbandbreite von bis zu 1,2 TB pro Sekunde an.

Mac Studio 33K Euro

Weitere Einsatzgebiete sind umfangreiche 3D-Projekte, wissenschaftliche Berechnungen und professionelle Video-Workflows. Für alltägliche Anwendungen bringt die enorme Speichermenge dagegen kaum Vorteile. Zudem solltest du bedenken, dass sich der Arbeitsspeicher bei Apples aktuellen Macs nachträglich nicht erweitern lässt.

Neue Speicheroption ab sofort bestellbar

Die 512-GB-Variante ist jetzt direkt im Apple Online Store verfügbar. Laut Apple Store müssen Käufer je nach Konfiguration mit Lieferterminen zwischen Ende November und Anfang Dezember rechnen.

Apple erweitert damit das Angebot am oberen Ende der Mac-Palette. Wer nicht gerade riesige KI-Modelle oder vergleichbar anspruchsvolle Projekte lokal verarbeiten möchte, dürfte allerdings weiterhin mit einem deutlich günstiger ausgestatteten Mac Studio bestens bedient sein.

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29. Okt. 2026 um 11:51 Uhr von Ben Fehler gefunden?


    23 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • In dieser Preisklasse werden solche Geräte im Business-Bereich eher geleast als gekauft.

  • Aber immerhin hat Apple das versprechen eingelöst die 512GB nachzureichen. Gibt sicherlich Menschen die das für ihre KI hinlegen.

  • Was macht man mit dieser Konfiguration? :)

  • Und nach 10 jahre elektroschrott beim dem preis? :-D

    • Das habe ich mich auch eben gefragt. Bei so einem Monster, braucht ist die Leistung sicherlich in 10 Jahren noch „aktuell“ stark. Werden hier künftige MacOS noch laufen bzw. Von Apple unterstützt?

      • Ich glaube nicht das Käufer dieser Geräte oder Preisklasse im 10 Jahren nicht sowieso etwas besseres oder anderes kaufen weil sie es benötigen. Anderes als ein Apple TV oder die Standart iPhone sind solche Geräte Klassen in der Regel berufsbedingt nötig . Ich als iPad Zeitungsleser brauche auch keine KI für 300 Euro im Monat oder mehr .

  • Selbst ne Niere reicht nicht mehr als Zahlungsmittel…

  • Glaub der Vorgänger, also vor KI Hype und der damit verbundenen Speicherkrise, lag glaub bei 12 bis 15T.
    Einfach krass

  • Und das wo die Speicherkrise erst begonnen hat.

    Robotic wird noch viel mehr verschlingen

  • Man gönnt sich ja sonst nichts. ;-)

  • Ich muss sagen, selbst wenn man ein „Pro“ ist, das heißt, man verdient mit so einem System sein Geld: Man muss echt einige Aufträge an Land ziehen, bis sich so eine Kiste wieder amortisiert hat.

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