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Version 16.2 veröffentlicht

Mac-Buchhaltungsprogramm MonKey Office integriert Inkassofunktion

17 Kommentare 17

Die Mac-Buchhaltungssoftware MonKey Office integriert mit dem aktuellen Update auf Version 16.1 einen Inkassodienst. Nutzer mit aktiviertem REWE- und/oder FIBU-Modul können per Mausklick ein Inkassoverfahren einleiten. Die Entwickler sind hierfür eine Kooperation mit dem Inkassodienstleister Elbe eingegangen.

Den MonKey-Office-Entwicklern ProSaldo zufolge entstehen im Zusammenhang mit der Nutzung der Zusatzoption keine Kosten und es kann für jede Mahnung separat entschieden werden, ob diese wie gewohnt verschickt oder an das Inkassounternehmen zum Einzug übermittelt werden soll. Letzteres dürfte in der Regel ja bedeuten, dass man den Kunden gesehen hat, ist beim berechtigten Verdacht, dass das Geld flöten geht, aber zumindest ein Strohhalm. Weiterführende Infos zu der neuen Funktion findet ihr hier.

MonKey Office ist ein solides Buchhaltungsprogramm für den Mac. Die App kombiniert Auftragsverwaltung und Finanzbuchhaltung und lässt sich auf Basis verschiedener Module an die persönlichen Anforderungen anpassen. Dabei sind Basisfunktionen wie die Verwaltung von Kunden und Lieferanten bis hin zu einer vorbereitenden Buchführung für den Steuerberater kostenlos. Wer seine Finanzbuchhaltung inklusive Elster-Export komplett selbst erledigen will, bezahlt für das entsprechende Modul 179 Euro bzw. in der Folge meist jährlich 72 Euro für entsprechende Updates.

Monkey Office Mac

Dienstag, 13. Aug 2019, 14:06 Uhr — Chris
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  • Ach wie schön. Dieses wunderbare deutsche Ding, wo wir Leuten, die es eh gerade schwer haben eine Rechnung zu zahlen fünf mal so viel für ein Blatt Papier abnehmen.

    • Genau. Auf dem Rücken und dem Portemonnaie des Leistungserbringers lebt es sich auch viel bequemer.

    • Kurzer Vorschlag: Einfach nichts kaufen, wenn man die Rechnung nicht zahlen kann. Manchen Leuten ist oftmals die Tragweite ihrer Entscheidungen nicht bewusst.

      • Bei aller liebe, ich habe nicht gesagt, dass man das tun sollte. Habe ich persönlich auch nie, und finde ich auch daneben. Aber manchmal gibt es unvorhergesehenes und da hilft Inkasso halt überhaupt nicht. Grundsätzlich gilt: nichts kaufen, wenn man es sich nicht leisten kann. Manchmal kann man es sich aber leisten und zwei Wochen auf einmal nciht mehr. Vielleicht mal über den Tellerrand schauen. Ich sage das als jemand, der selber darauf aus ist, das meine Kunden schnell bezahlen, aber ich stehe Inkasso sehr kritisch gegenüber. Lieber erstmal andere Wege probieren. Manche Firmen haben heutzutage die Empathie einer Ameise. Und ihr offenbar auch. Besonders intelligent scheint ihr auch nicht zu sein, da ihr nicht differenziert auf eine Aussage eingehen könnt.

      • Polemik ist schon etwas tolles, nicht?

        „[…]nichts kaufen, wenn man es sich nicht leisten kann. Manchmal kann man es sich aber leisten und zwei Wochen auf einmal nciht mehr. Vielleicht mal über den Tellerrand schauen.[…]“

        Das hört sich stark nach „sein Leben nicht im Griff haben“ an. Weiter unten im Text schreiben Sie etwas von eigenen Kunden, hoffentlich haben die wenigstens einen mind. 6-12 Monate reichenden Puffer um mal eine kleinere Krise abfedern zu können (Job Verlust) ohne direkt Federn an Vermögenswerten lassen zu müssen.

    • Ich suche gerade das Facepalm-Emoticon.
      Wenn man als Selbstständiger eine Rechnung stellt, möchte man die auch bezahlt bekommen.

      Oder arbeiten sie gern ohne Lohn?

    • Ja genau. Super Kommentar!
      Aber meine Leistung und Zeit nehmen solche Leute ganz gerne in Anspruch. Ich würde auch lieber mit meiner Tochter etwas unternehmen als sinnlos zu arbeiten oder einfach mal vor 18 Uhr nach Hause kommen.

    • Was für eine Argumentation soll das werden? Eine in Anspruch genommene Leistung muss auch bezahlt werden. Im Zweifel eben mit Inkasso – wieviel Empathie hat denn derjenige der meint er kann bezahlen wann und wie es ihm beliebt?

      • Lesen können Sie, oder? Vielleicht hab ich einfach etwas mehr Empathie für meine Kunden, weil ich mehr verdiene als Sie und nicht auf 13,50 Euro angewiesen bin, die dann von Jurastudium-Abbrechern auf 67,13 Euro aufgepumpt werden.

    • Selten so etwas dämliches gelesen oder gehört. Inkasso ist in der Regel das letzte Mittel um eine Forderung zu realisieren. Und eine Forderung ist eine „Bringschuld“ und keine „Holschuld“. Soll heissen, daß ich als Schuldner aktiv auf meinen Gläubiger zugehen sollte um eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden. Wegducken ist der falsche Weg. Und ja, jeder kann mal eine Zahlungsfrist vergessen oder eine Rechnung kommt nicht an. Dann wird aber i.d.R. erstmal eine Zahlungserinnerung versendet und ggf. weitere Mahnungen. Kommt dann immer noch kein Feedback vom säumigen Kunden, kann man davon ausgehen das er nicht zahlen will und die Sache aussitzen will. Und dann ist die Geduld auch mal am Ende und mein Mitleid hält sich in Grenzen.

      • Selten so was dämliches gelesen. Ich hab mehrere Firmen und kein Problem damit, keine 5€ mahngebühr zu verlangen. Sie scheinen es, sehr nötig zu haben, wenn Sie das gut finden. Ich hoffe, niemand Ihrer Schuldner wird je auf den Trichter kommen Sie nach deutschem Recht zu verklagen.

      • inkasso hilft doch beiden seiten nicht weiter. das ist ein geschätszweig, der versucht, mit rechtlich möglichst unstrittigen forderungen möglichst viel zu verdienen. das ist idealerwiese dann der fall, wenn der konsument unachtsam war und einer leistung nicht widersprochen hat, die er eigentlich auch nie wollte wie zb. einen profiaccount bei web.de oder gmx als folge eines „geburtstagsgeschenks“ oder ein klingelton-abo. bei ansprüchen von auftragnehmern ggü. ihren auftraggebern ist inkasso in der regel nicht hilfreich, weil ja erst die rechtmäßigkeit der ansprüche geklärt werden muss. dafür gibt es aber rechtliche schritte, die jeder unternehmen kann, und die wirksam sind, wie zb. einen mahnbescheid.

      • @George
        selten so dummes Geschwätz gelesen wie von Ihnen heute.

        Wissen Sie überhaupt wann man als Unternehmer Inkasso einleitet? Haben Sie das schon mal benutzt?

        Können Sie sich vorstellen das der Gläubiger selbst in Bredouille gerät, wenn der Schuldner nicht zahlt? Hatten Sie schon mal einen schlechten Monat in denen 7 Mieter einfach nicht gezahlt haben und 4 Wohnungen leer stehen? Richtig, die Bank bucht trotzdem am 1. des Monats die Rate ab.

  • Läuft das ausserhalb Deutschlands anders…?

  • Menschen die eine Leistung erbringen, möchten auch leben und sind auf den Rechnungsausgleich angewiesen.
    Könnt ihr nicht zahlen, dann beauftragt nicht.
    Zuviel Leute zahlen absichtlich Kleinstbeträge nicht.
    Das Kilt Firmen und Lebensqualität anderer Menschen.

  • Leute, ihr blickt es echt nicht:

    Es ist nicht die Firma, die auf das Geld verzichtet, sondern die Gelder, die nicht eingetrieben werden (können) werden einfach auf alle anderen Kunden ungelegt.

    Also zahlen wir alle für diejenigen, die – sorry – sich Dinge bestellen ohne das Geld dafür zu haben.

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