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Nach Koffer-Chaos in Deutschland

Lufthansa: Apple Airtag an Fluggepäck nicht erlaubt

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149 Kommentare 149

Mehrere deutsche Flughäfen haben seit Beginn der Rückreisewelle zum Ende der diesjährigen Sommerferien mit massiven Gepäck-Staus zu kämpfen. Abhängig von der Auslastung der Flughäfen und deren Rangordnung auf dem deutschen Markt, sind Teils so viele Gepäckstücke auf der Strecke geblieben, dass in Berlin, München und Frankfurt schon gesonderte Aufbewahrungsflächen ausgewiesen wurden in denen die herrenlosen Gepäckstücke gelagert werden.

Gepaeck Ber

Koffer-Sammelflächen im Berliner BER | Bild: Belinda Hanke

Allein in Berlin, die bestätigte eine Flughafensprecherin gegenüber dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, strandeten Mitte Juli rund 300 Koffer täglich in den Lagerhallen, die dann in die Weitervermittlung durch die Bodendienstleister gehen, teils aber wochenlang auf eine Berücksichtigung warten müssen.

Wie massiv das Koffer-Chaos mitunter ausfällt, zeigt das Beispiel der Urlauberin Belinda Hanke, die Fotos der Berliner Gepäck-Hallen anfertigen konnte.

Hanke selbst hat sich viermal vergeblich zum Berliner BER-Flughafen aufgemacht, konnte ihre Gepäckstücke aufgrund der Vielzahl der dort gelagerten Taschen und Koffer jedoch nicht aufspüren.

AirTags an Fluggepäck nicht zulässig

Geholfen hätten hier wohl in den Koffern verstaute AirTags. Apples Sachen-Finder, die etwa so groß wie ein 2-Euro-Stück sind, senden kontinuierliche Bluetooth-Signale aus und sollten das Aufspüren von Koffern im beschriebenen Szenario so zumindest unterstützen. In den Vereinigten Staaten halfen die Sachen-Tracker erst kürzlich dabei einen Gepäckdieb zur Strecke zu bringen.

Allerdings verstoßen Passagiere die ihr Fluggepäck mit den kleinen Trackern versehen unter Umständen gegen die geltenden rechtlichen Vorgaben. Wie eine Lufthansa-Sprecherin gegenüber der Wirtschaftswoche zur Protokoll gegeben hat, sind die Tracker „in Flugzeugen weltweit bisher nicht erlaubt“.

Die Produkte seien so neu, dass diese in den aktuellen Regelwerken noch nicht erfasst seien und daher rein rechtlich wie auch ein Smartphone bewertet werden würden. Dessen Mitführen sei nur im Handgepäck oder im ausgeschalteten Zustand gestattet.

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Mit Dank an Ehssan!

29. Aug 2022 um 11:06 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    • Michelangelo und Huhn Hubert

      Im zitierten Artikel der WiWo steht aber auch ganz prominent, dass die Lufthansa in diesem Fall bewusst wegschaut und das „Verbot“ der AirTags nicht durchsetzt. Die wissen ja selber wie hilfreich die Tracker sind.

      Ich finde, dass ihr diese Info ruhig mit aufnehmen hättet können anstatt die Leute zu verunsichern!

      • Naja, wenn das eigentlich bestehende Verbot mal durchgesetzt wird, ändert die Tatsache dass Lufthansa und Co. da lange weggeschaut haben, nicht wirklich was. Zum Schluss ist der Reisende der Dumme.

      • Wo werden diese denn verwirrt? Es ist schließlich noch verboten, ein AirTag mitzuführen im Flugzeug. Und das ist der Kern der Aussage. Ist halt verboten.

      • aber die Überachrift des Artikels suggeriert was anderes

      • Michelangelo und Huhn Hubert

        Auf dem Papier ja, in der Realität wird es aber nicht durchgesetzt. Im Gegenteil, die Airline ist froh wenn Leute so ihren Koffer schneller wieder bekommen. Deshalb wird das Verbot nicht weiter verfolgt – jetzt nicht und auch ziemlich sicher in Zukunft nicht.

      • Klar, die Airlines sind froh über all die vorlauten Leute, die Ihnen erzählen wollen, wo ihre Koffer stecken. Die haben ihr eigenes System und nichts geht schneller

      • Sie haben es erfasst. Ich denke tatsächlich auch , es ist exakt das der Grund.

      • Naja das stimmt so leider nicht.
        schon mal am Flughafen gearbeitet hinter den Kofferkulissen? Dann revidiert man diese Meinung sehr schnell.

      • Die sind aber letztendlich diejenigen die den Vertrag nicht erfüllen! Also Vorlaut ist dann sicher der falsche Ausdruck für den Geschädigten.
        Die Airlines sollten sich lieber bedeckt und kleinlaut halten.

      • Das ist falsch, es ist nicht verboten sie im Flugzeug mitzuführen. Das Handgepäck befindet sich nämlich ebenfalls IM Flugzeug.

      • Im Flugzeug? Überraschend! :D :D :D

      • Für Kreven ganz offensichtlich

      • Sie wissen aber wahrscheinlich nicht, dass es einen Unterschied zwischen Handgepäck und aufgegebenem Gepäck gibt. Hat was mit den DGR Regularien (Dangerous Goods Regulations) auf Flügen zu tun. Vieles was im Handgepäck erlaubt ist, ist in aufgegebenen Gepäck verboten und wird nach einer Kontrolle entnommen. Unabhängig von diesen Air Tags, deren Status wahrscheinlich noch nicht geklärt ist, deshalb werden die wahrscheinlich (noch) nicht entnommen.

  • Was für ein Schwachsinn. Enthält nicht mal ein Akku, Batterien sind erlaubt.

  • prettymofonamedjakob

    Dafür sind meine AirTags aber schon ziemlich oft mit Lufthansa geflogen…

    • Michelangelo und Huhn Hubert

      …und das können sie auch weiterhin. Lufthansa setzt da kein „Verbot“ oder so durch!

      • Weil,es einfach kein Verbot gibt. Was sie versuchen, wie etwas anderes zu behandeln, ist deren Problem, wenn es drauf ankommt, kommen sie damit nicht durch. Ein AirTag ist kein Smartphone.
        Kein Akku, kein Display, keine Telekommunikationsfunktion, keine hohe Sendeleistung, u.s.w.

  • Typisch Deutsch. Aber wenn Koffer weg und Urlaub im A dann fängt der Kampf mit der Fluggesellschaft erst an.

    • „in Flugzeugen weltweit bisher nicht erlaubt“

      Auch ich finde die Regelung nicht gut, aber typisch deutsch ist das hier gerade mal nicht ;)

      • „Typisch“ wäre es erst, wenn man das Verbot mit Strafen durchsetzt und alles durchsucht, anstatt die Energie für das eigentliche Kofferchaos aufzuwenden.

    • Es geht da wohl eher darum das sich die Dinger nicht im Flug entzünden und dann ein Feuer entfachen.
      Was verständlich ist

      • Und wie sollen die sich entzünden? Mitführen im Flugzeug ist ja erlaubt.

      • Im Handgepäck würde man es aber eher merken als im Flugzeugrumpf, wo das aufgegebene Gepäck lagert.

      • Im Gepäckraum wäre da zumindest noch eine Löschanlage…

      • Nur werden die nicht von hochpotenten Li-Ionen-Akkus betrieben, sondern von Knopfzellen

      • Wenn jemand sein Hörgerät oder sonstiges im Koffer hat sind da auch Knopfzellen etc im Gepäckraum – das verbietet auch keiner …

      • Das sind Batterien und keine Akkus. Die dürfen im Gepäck aufgegeben werden.
        Ebenfalls verboten säurehaltige Akkus.
        Babyzellen, Mignon Batterien etc. ist alles erlaubt. Keine Lithium Akkus !!

  • Typisch Deutschland… weil es neu ist, ist es zuerst mal verboten… schade…

      • Was nicht Stimmt, CR2023 Lithium Knopfzelle sind Weltweit zulässig

      • In USA ist zurerst mal alles erlaubt… bis das es ggf aus einem besonderen Grund verboten wird.

        In Deutschland ist es genau das Gegenteil: grundsätzlich ist alles verboten bis das es irgendwann vielleicht eventuell unter 100 Bedingungen erlaubt ist.

        Kleiner aber feiner Unterschied… der in der heutigen agilen und dynamischen Welt absolut fehl am platz ist!

      • @Maxxx: eben NICHT! In D ist alles erlaubt, was nicht verboten ist!

    • Eben nicht, sie sind im Frachtraum noch nicht erlaubt weil sie eben unter elektrisch betriebene „Funk-Geräte“fallen. Eben in die gleiche Kategorie wie Handys.

  •  ut paucis dicam

    Auf ein solches Verbot habe ich gewartet! Man o man eine winzige Batterie! Das ist ja kein Akku! Das machen die Gesellschaften, damit man ihnen nix nachweisen kann, wetten?

  • Das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich die Dinger habe.

  • Meinem Kumpel wurde letzte Woche das Auto geklaubt, dank airtag konnte er es kurz danach finden und zurückholen. Es stand wohl einfach auf einem Parkplatz hinter der Grenze.
    25€, die sich gelohnt haben

    • Wahrscheinlich wurden die Diebe gewarnt, dass sie getrackt wurden (Apple informiert, wenn ein fremder Airtag „mitreist“). Aber finde mal so einen Tag in einem großen Auto, wenn der Speaker ausgebaut ist ;-) Da lässt man lieber die Beute stehen …. Wir haben im Wohnmobil auch einen drin.

      • Ja, ich denke das diese Meldungen auch tatsächlich positiv gesehen werden können. Viele Diebe werden, besonders wenn der Tracker nicht sofort gefunden wird, das Diebesgut lieber stehen lassen auf der „Flucht“. Daher für Autos, Fahrräder, Scooter usw. Schon interessant, wenn der Tracker entsprechend gut versteckt ist.

  • Hab ich jetzt schon locker 20x im Aufgabegepäck gehabt und wurde noch nie aufgerufen. Die würden sich vermutlich auch das Leben schwer machen, wenn sie jeden AirTag-Koffer aufrufen würden. :D

  • Die Ironie dabei ist köstlich. Die AirTags wurden ja extra dafür entwickelt um sie an das Gepäck anzubringen.
    Mich wundert es, dass Apple sich hier noch nicht um die Legalisierung gekümmert hat.

  • xD alles klar.

    Ich bin gestern aus dem Urlaub gekommen und hatte sowohl auf dem Hinflug, als auch auf dem Rückflug je ein Airtag im Koffer, es wollte niemand davon etwas wissen.

    Im Oktober fliege ich mit Lufthansa nach Portugal, mal schauen, ob die das aus meinem Koffer entfernen xD

  • Warum? Handys können brennen, daher ist der Ausschluss im Gepäck sachlich begründet. Aber AirTags? Klingt nach Verhinderung der Aufdeckung von Chaos.

    • Michelangelo und Huhn Hubert

      Lufthansa ist das total egal, steht auch so im zitierten Artikel! Leider gibt ifun das hier nicht korrekt wieder…

    • Ich denke mal es geht um das Senden, weil es doch die empfindliche Bordelektronik stört …… Kennen wir doch schon oder ?

      • Das ist ein AirTag und keine CB Funkanlage die irgendein Irrer an eine 5kW Antenne angeschlossen hat um damit die Businessclass aufzuheizen. Das bisschen Blauzahngezirpe liegt weder auf einem relevantem Frequenzband, noch kann das mit seiner niedrige Leistung irgendwelche Bordelektronik stören. (Die im übrigen das genaue Gegenteil von „empfindlich“ im Sinne von „anfällig“ ist, da sie auch für den Betrieb bei leicht erhöhter Strahlung geeignet sein muss.)

    • Auch ein AirTag Akku kann brennen, auch wenn das vielleicht vom Umfang her geringer Ausfällt als beim Smartphone. Da aber beim Koffer meist Klamotten drin sind welche doch relativ leicht Feuer fangen können kann auch eine kleine Batterie ausreichen.
      Und wie es im Artikel ja steht, diese Produktkategorie ist relativ neu und wurde noch nicht betrachtet, dadurch gilt die aktuelle Einstufung, welche sich aber noch ändern kann.

  • Wird weiterhin in den Koffer getan, gerade dieser Sommer war da nochmal ein starkes Argument.

  • Mal eine technische Frage in die Runde zu den Tags:
    Ich hatte auf meiner Reise in die USA dieses Jahr vier Koffer mit vier Tags versehen.
    Die Koffer kamen zum Glück alle glücklich ans Ziel. Was aber interessant war:

    Wir flogen von L.A. nach Amsterdam, von dort nach Berlin weiter.
    In L.A. sah ich die Tags und dass sie eingeladen wurden. In Amsterdam fand ich sie auch alle wieder. In Berlin wurden mir dann von vier Tags nur noch zwei in Berlin angezeigt. Einer sollte noch in Amsterdam sein (aktualisiert vor 4 Minuten) und einer in L.A. (zuletzt gesehen gestern um 21:00). Ich fand das merkwürdig, weil die Tags ja zwischendurch in Amsterdam gesehen wurden, nun plötzlich aber seit dem Abend zuvor nicht mehr entdeckt wurden. Wie sich herausstellte, waren aber alle Tags zeitgleich in Berlin.

    Fazit für mich: Ich fand die Tags mega unpraktisch und sinnlos. Wenn sie mir nicht zuverlässig in von mir regelmäßig abgerufenen Intervallen ihren Ort anzeigen können oder sogar ihre letzten Positionen vergessen, machen die Dinge überhaupt keinen Sinn. Wie ist denn eure Erfahrung damit? Und wie oft werden die Positionen übermittelt? Ich habe in der Wo-ist-App oft gesehen, dass die Position der Tags über 10 Minuten alt war.

      • Nicht dein ernst? Wieso? Und wieso sprangen dann zwei von vier korrekt an und zwei wurden fehlerhaft angezeigt?

      • AirTag können den Standort nicht direkt übertragen. Die Suchen sich immer ein iPhone in der nähe und melden dann über das iPhone den Standort an die Apple Server. Wenn also die Koffer auf den Föderbänder unterwegs sind, sind da vermutlich keine Mitarbeiter mit iPhone in der Hosentasche.
        Offenbar gibt es auch störsender die die kommunikation zwischen einem AirTag und iPhone stören können – wusste ich auch nicht.

      • Quatsch

      • Ist trotzdem merkwürdig dass der eine tag in amsterdam gefunden wird und dann zwei stunden es plötzlich heißt dass er das letzte mal 15h vorher in Los Angeles gesehen wurde….

    • Ich habe einen Airtag am Anhänger. Letztens wurde ich auch während der Fahrt gewarnt, dass mein Airtag zurückgeblieben ist, irgendwo auf der Autobahn. Zuhause angekommen war der Airtag aber noch da. Fand ich jetzt sehr irritierend.

      • Glaube das bei einem Überholmanöver dein AirTag von einem iPhone eines andern Autos erkannt wurde. Könnte sein das die übermittlung verspätet an Apple gesendet wurde und somit wurde ein alter Standort übermittelt – da du unterwegs wartst hat sich dein Standort verändert. Aber glaube sofern dein iPhone in der nähe ist sollte das eigentlich nicht passieren. Ist also bestimmt noch nicht perfek.

      • Ich glaube, es gab allgemein einen Fehler bei „Wo ist?“. Ich wurde letzte Woche gewarnt, dass mich meine eigenen AirPods Pro verfolgen und ich hätte angeblich meinen Autoschlüssel zurückgelassen (Warnung kam, als ich im Auto auf der Autobahn war). Vielleicht einfach ein Serverfehler?

        Vor allem zum Verkaufsstart der AirTags kam die Warnung von angeblich zurückgelassenen AirTags häufig, wenn man mit dem Auto unterwegs war.

    • Der AirTag weiß selbst garnicht wo er gerade ist. Er ortet sich nicht und hat selbst kein gps verbaut.

      Er sendet nur über Bluetooth ein Signal. Das wird von iPhones und er Umgebung empfangen, verarbeitet, Verschlüsselt und an Apple gesendet.

      Die angezeigte Position kann dementsprechend nur die „zuletzt bekannte“ sein.

    • Denke das liegt an der Menge der verfügbaren iPhones in der Umgebung des AirTags. In USA mehr iPhones, in Amsterdam ein bisschen weniger und in Deutschland verhältnismäßig die wenigsten iPhone in der Umgebung vorhanden.

      Das komische ist der Airtag der in Amsterdam gemeldet wurde, aber dann wieder zurück in LA gemeldet wurde. Vielleicht braucht der Algorithmus mehrere Bestätigungen für einen Standort, aber das wäre kontraproduktiv.

  • Dann sollen die mein Gepäck ordnungsgemäß befördern! Also kommt so Ding rein.

  • Sie wollen damit nur das selbst gemachte Chaos vertuschen, sonst nix. Außerdem wird n airtag im Gepäck eh nicht bemerkt, was wollen sie denn machen ?!

    Wusste gar nicht, das aufm BER schon Flugzeuge fliegen ….

  • Mein Reisewecker im Koffer hat auch eine Batterie…und nun? Darf ich den auch nicht mehr mitnehmen?

  • LMAA !…. sie werden trotzdem an das Gepäck angebracht. Nur wird jetzt durch die Airtags dem Kunden noch mehr vor Augen geführt, welches Chaos an den Flughäfen herrscht! Komisch ist auch, dass erst jetzt, obwohl die Dinger ja schon eine ganze Weile auf dem Markt sind, von den Airlines darauf eingegangen wird.

  • Wecker, Zahnbürste, Womanizer, Hörgerät, Mini led Taschenlampe … Aber Lufthansa. Da sieht man wieder, das LH etc. keine Ahnung haben was da alles mitgeht. Aber nach Möglichkeit Handgepäck minimieren, um die Sicherheitskontrolle zu vereinfachen.

  • Wer viel fragt bekommt viele Antworten. Einfach nicht nachfragen und machen. Die ganze Diskussion ist doch nur entbrannt, weil irgendjemand bei den Typen von LH nachgefragt hat.

    Ich pack die rein, wenn ich will und gut ist! Da interessiert mich die Meinung der Airline herzlich wenig.

  • Abhängig von der Auslastung der Flughäfen und deren Rangordnung auf dem deutschen Markt_ _sind Teils so viele Gepäckstücke auf der Strecke geblieben, dass in Berlin, München und Frankfurt schon gesonderte Aufbewahrungsflächen ausgewiesen wurden_,_ in denen die herrenlosen Gepäckstücke gelagert werden.

  • Warum machen die Leute das, weil die Lufthansa etc. ihren Job nicht machen. Die Kunden schliessen einen Vertrag zur Beförderung ab, dazu gehört auch das Gepäck, die Kunden zahlen und dann soll es das gewesen sein. NEIN Wir können ja mal alle das Gepäck mit an Board nehmen

  • Das es nicht explizit erlaubt ist, heißt ja im Umkehrschluss nicht automatisch, dass es explizit nicht verboten ist.

    Es ist schlicht nicht geregelt und unterliegt damit auch erstmal keinem Verbot.

  • Hier wird eine Menge Halbwissen verbreitet und ja es ist schwer vorstellbar, das so ein niedlicher Airtag die Flugsicherheit gefährdet… Aber in der sicherheitstechnischen Welt geht man immer erstmal davon aus, das die Sicherheit gefährdet ist, solange bis bewiesen oder erprobt ist, das keine Gefährdung vorliegt. Auch wenn das manche Laien sich schwer vorstellen können.

    • Michelangelo und Huhn Hubert

      Jetzt komm uns doch nicht mit Fakten! Ein hartes Verbot kling viel besser und bringt ifun viele gut bezahlte Klicks!

    • Naja, um die Batterie alleine geht es ja nicht. Das Ding sendet auf Bluetooth und (auf Bedarf) auch auf UWB, oder? Wegen der Ortungfunktion wenn man in der Nähe ist, oder nicht? Das ist „ungetestet“ und deshalb ist das ganze Gerät erst einmal in die naheliegende Kategorie zu stecken. Das wäre also Smartphone.
      Was mich wundert: Sowohl Bluetooth als auch UWB ist wegen des iPhones bereits getestet. Warum zur Höl… können die Ergebnisse nicht 1zu1 auf den AirTag übertragen werden?

  • Und was ist dann mit einem Höhrgerät im Ohr oder Herzschrittmacher?

  • Die Lufthansa will nur verhindern, dass die Leute wegen den AirTags die Hotlines überlasten, weil die Passagiere besser über den Standort ihres Gepäckstücks Bescheid wissen, als die Lufthansa selbst.

  • AirTag hat keinen Akku und hat keinen Ausschalter… LiBatt ist zugelassen und BT wird sogar im Flugmodus aktiv gelassen. Im Handgepäck ist es nicht weniger ( un)- gefährlich… Es ist ein BT-Signalgeber und warum sollte man jetzt über Sicherheit reden ? Bringt die Koffer ans Ziel und produziert keine unnötige Horrormeldungen. Also jeder darf es benutzen wofür es entwickelt wurde !!

  • Mit AirTag lokalisierte ich meinen Koffer, wobei der Flughafen ihn noch gar nich gescannt hatte, aber in den Massen abstellte

    Lufthansa hielt es selbst für Priority-Gepäck nicht für nötig beim Abflug auf Probleme hinzuweisen, noch der Flughafen BER bei der Ausgabe. KEIN EINZIGER KOFFER kam aufs Laufband nach dem Flug!!

  • Sind ja „erst“ seit April 2021 erhältlich. Da muss man schon noch ein paar Jahre warten… ;-)

  • Just to say: die Lufthansa kontrolliert das Gepäck nicht, das machen schon die Sicherheitsleute an den Flughäfen und zwar Airline unabhängig…

  • Ja, ist mir so etwas von egal. Die sollen eben schneller mit der Zeit gehen und gut.

  • Wir haben gerade in Hamburg eine Woche (!) auf unser Gepäck aus FFM gewartet. In dieser Zeit hätte ich die Taschen zu Fuß nach HH bringen können.
    Unfähigkeit und Missmanagement seitens des outgesourcten Dienstleisters der bundesweit Koffer stapelt. Zum Glück hatte ich AirTags in den Taschen und konnte belegen, dass mein Gepäck in HH ist obwohl dies dort vehement abgestritten wurde-
    Ich konnte dann am Ende mein Gepäck am Freitag bei einem Logistiker im Hamburger Hafen „rausfischen“. Auch dieser stellte sich dumm und hat erst nach Konfrontation mit einem Screenshot realisiert, dass die Taschen bei ihm sind ein einsehen gehabt, Sonst hätte die Zustellung erst heute, nach anderthalb Wochen, stattgefunden.
    Mein Fazit: Nie wieder ohne Tracker auch wenn dies verboten ist (was es ja nicht ist!). Die zukünftige Strafe nehme ich gerne in Kauf, wenn ich mein Eigentum damit verfolgen kann.

  • ….wenn es nur um die Batterie gehen würde dürften auch keine elektrischen Zahnbürsten oder Rasierer in Koffern mitgenommen werden…. die haben sogar Akkus verbaut.

  • Wenn etwas, wie z.b. ein AirTag, nicht in den aktuellen Regelwerken erfasst ist, kann es auch nicht verboten sein. Schließlich gibt es ja keine vollständige Liste zugelassener Gegenstände.
    Es muss auch „rein rechtlich“ nicht als Smartphone behandelt werden weil es eine vollkommen unterschiedliche Funktionalität hat.

  • Ich erzähle hier gleich mal meine Geschichte, und ja wir hatten einen AirTag im Koffer.
    Eine Woche Ferien in Conil de la Frontera gebucht. Zielflughafen war Jerez XRY Abflughafen Zürich ZRH am Sonntag.
    Wir sind in Jerez angekommen, unser Koffer reiste stattdessen nach Paris CDG. Am Montag wurde der Koffer nach ZRH zurückgeschickt. Am Dienstag sollte der Koffer Zürich ZRH – Barcelona BCN – Jerez XRY nachgeschickt werden. Der Flug aus Zürich hatte fast vier Stunden Verspätung, und der Anschlussflug wurde nicht erreicht. Koffer lag dann bis Freitag! in Barcelona. Am Freitagabend wurde der Koffer von Barcelona BCN nach Frankfurt FRA geschickt, und am Samstagmorgen von Frankfurt FRA nach Jerez XRY.
    Anschliessend Auslieferung durch Iberia, welche den Koffer um 22:48 im Hotel auslieferte.
    Am anderen Tag sind wir von Jerez XRY nach Zürich ZRH zurüxkgeflogen…
    Zumindest wusste ich aber immer wo mein Koffer ungefähr ist, und ich denke das machen viele Leute in Zukunft. Weil so stark senden die AirTags wohl auch nicht.

  • Nutzte ich bereits mehrfach, ohne Probleme. Und war beruhigend, weil ich dadurch wusste, dass beide Koffer mitgeflogen sind.

  • Ich habe kürzlich gelesen, was der Unterschied zwischen England und Deutschland ist:

    In England ist alles erlaubt, bis es verboten wird.

    In Deutschland ist alles verboten, bis es erlaubt wird.

    Die Lufthansa, dieser Artikel, sowie die Hälfte der Kommentare schlagen absolut in diese Kerbe.

    Es steht NICHT DRIN also ist es verboten!

  • Hier geht es einzig und alleine darum, zu verhindern, dass Kunden mitbekommen, wie chaotisch es beim Gepäck zuweilen zugeht. Kurzum, Leute dumm und unwissend halten!!!

  • Wenn ich (letztes Jahr) in einem EUROWINGS-Flieger telefonierte – und das legal – kann ich mich ja nicht strafbar gemacht haben.
    Geht es im den Sicherheitsaspekt, dann dürfte es gleich sein, ob da WIFI, Bluetooth oder was anderes werkelt.

    Bluetooth wird ja dauernd auch für Kopfhörer verwendet und der Gebrauch NIE untersagt.

    „So what???“

  • Ich habe nur eine Frage: Wo steht, dass AirTags im Flugzeug verboten sind?

    Die Aufzählung was an Bord verboten ist, ist enumerativ, nicht was erlaubt ist.

  • Also ich habe AirTags im Koffer, habe so bemerkt als der Koffer es nicht mehr in den Flieger schaffte und 2 Tage später ans falsche Hotel geliefert wurde. Bin mit dem Taxi dort hin und die haben nicht selten blöd geschaut, dass ich wusste wo der Koffer ist. Auf dem Formular war alles richtig vermerkt, dass niemand auf die Idee kommt im richtigen Hotel anzurufen und sich beim Gast zu erkundigen, ob ihm ein Koffer fehlt (sogar die Zimmernummer war hinterlegt). Wir sind Tags darauf aufs Schiff, ich hätte den Koffer wohl nie mehr wieder gesehen.

  • Sowohl der Artikel hier, als auch einige Kommentare sind totaler Quatsch. Sollte die Dame von LH wirklich gesagt habe, dass die Air Tags verboten sind, sollte sie einen der IATA DGR Kurse in ihrem Haus besuchen. Ich empfehle ihr den der Peronalkategorie 10 oder 11. Problematisch ist, wenn überhaupt, die verbaute Lithium Batterie. Es handelt sich hier um eine Lithium Metall Batterie, welche in einem Gerät verbaut wurde. Es handelt sich also um eine Lithium Batterie in Ausrüstung. Diese Gegenstände sind (Ausnahme E Zigaretten) im Aufgegebenen erlaubt. Verboten sind ebenso Powerbanks im aufgegebenen Gepäck, da sie als Ersatzbatterie gelten und nicht als Batterie in Ausrüstung. Generell bei Lithium Batterien bis 100wh, mit Genehmigung der Airline sogar 160wh. Bei Lithium Metall Batterien gilt ein maximaler Lithiumgehalt von 2g. Der Air Tag als Mobiltelefon zu behandeln ist in meinen Augen eine falsche Interpretation der IATA DGR 2.3.a

  • Bei mir liegt immer einer im Koffer und das hat mich im letzten Jahr schon zweimal vor dem Verlust meines Koffers bewahrt. Also weiter damit, gerade bei dem Chaos zur Zeit.

  • …“Die Produkte seien so neu, dass diese in den aktuellen Regelwerken noch nicht erfasst seien und daher rein rechtlich wie auch ein Smartphone bewertet werden würden….“

    Erinnert mich ein wenig an 1880 als Autos noch Brand neu waren und man die großen Gefahren nicht einschätzen konnte ,da nan ja nur Pferde und Kutsche kannte und somit in den 1860 mit dem „Red flag act “ Gesetze auf den Markt brachte um das zu regeln -Es schrieb vor, dass jedem Automobil ein Fußgänger voraus zu laufen habe, der zur Warnung der Bevölkerung eine rote Fahne zu schwenken habe.

  • Tobias J. Exner

    Cool, Tracker zu neu, kennen wir nicht, also sagen wir mhhh , ok, ist ein Smartphone.

    Hauptsache wir werden unserer Unfähigkeit nicht überführt! LOL

  • Apple will introduce a user function to program the airtag to be off for ex.next 6 hours. After that time airtag will automatically came online and will suite it purpose to find luggage lost by LH. This will comply with IATA DGR to have PED transmissions function off during a flight.. Good Luck LH.

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