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macOS-Prozesse werden zusammgefasst

Little Snitch 5.3 mit mehr Übersicht im Netzwerk-Monitor

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Der Netzwerk-Wächter Little Snitch bringt in der neu veröffentlichten Version 5.3 mehr Übersicht beim Blick auf den integrierten Netzwerk-Monitor. Hintergrundprozesse, die Teil des Betriebssystems sind, werden fortan unter dem Eintrag macOS Zusammengefasst. Will man sich die hier gebündelten Prozesse im Detail ansehen, lässt sich der „macOS-Ordner“ erweitern und zeigt alle darin gebündelten individuellen Prozesse.

Network Monitor

In ähnlicher Weise kommt Little Snitch nach dem Update auf die aktuelle Version auch Entwicklern entgegen. Prozesse von Apple-Betriebssystemen, die innerhalb von Apples Xcode-Simulation laufen, werden in gleicher Weise zu einem Eintrag zusammengefasst. Ergänzend bringt Little Snitch in Version 5.3 verschiedene Verbesserungen und Fehlerbehebungen.

Little Snitch agiert nicht wie eine klassische Firewall, sondern legt umgekehrt ein besonders Augenmerk auf jene Internet-Verbindungen, die von auf dem Mac installierten Anwendungen aufgebaut werden. Auf diese Weise lassen sich Programme, die unerwünscht Informationen an externe Server übertragen ebenso erkennen wie möglicherweise vorhandene Schadsoftware.

Little Snitch lässt sich kostenlos testen. Die Vollversion ist zum Preis von 45 Euro bei den in Österreich ansäßigen Entwicklern der App erhältlich.

25. Aug 2021 um 12:12 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Wenn ich PiHole im Netzwerk nutze, dann brauch ich doch kein Little Snitch, oder? Ich sehe da zumindest keinen Vorteil, oder?

    • Pi-Hole ist ein DNS-Filter, letztlich um Werbung zu blocken und Tracking zu reduzieren, Little Snitch eine FireWall für ausgehenden Netzwerkverkehr …

    • Man kann theoretisch auch mit PiHole unerwünschten Netzwerkverkehr nach außen unterbinden, indem man auf DNS-Abfragen mit einer anderen IP antwortet. Das bedeutet aber auch, dass Prozesse, die eine IP direkt anfragen, nicht von PiHole abgedeckt werden. Auch muss man in PiHole vorher wissen, was man blockieren möchte. LittleSnitch fragt bei der ersten Verbindung nach, wenn keine Regel für die IP oder Domain besteht. Wer sicher gehen muss, dass eine Verbindung NICHT zustande kommt, ist mit PiHole einem gewissen Restrisiko ausgesetzt.

    • Doch, man sieht von welchem App/Dienst der URL/IP Aufruf kommt. Beim Pi-hole sieht man nur den Client mehr nicht. In Kombination unschlagbar. Habe ich so im Einsatz.

  • Das funktioniert ganz anders und liefert auch andere Ergebnisse, ersetzt dich also nicht. PiHole filtert DNS-Anfragen, Little Snitch geht viel weiter

  • „Lulu“ leistet ebenfalls hervorragende Dienste – und ist kostenfrei.

  • Little Snitch ist eine schön gemachte Applikation. Die letzte Neuerung, die Apple Dienste zusammenzufassen, ist wirklich eine großartige Verbesserung. Wenn jetzt auch noch Traffic von Parallels VMs gefiltert werden könnte, wäre das toll, wobei evtl. Apple das nicht ermöglicht.

  • Ich wünschte mir hier presets die ich runterladen könnte
    Wie etwa alle facebook oder google anfragen blockieren
    Ich hatte schon oft das problem dass ich bei einzelnen anfragen einfach keinen plan hatte was dahinter steckt

  • Ich weiß, ich bin darin ein kleiner Traumtänzer …
    aber da ich Snitch nun schon seit Anbeginn nutze und einstweilen ein Mü an Durchblick habe, was da ein Wahnsinn an gesendeten Informationen abläuft … würde ich mir immer wieder wünschen, dass ich sehen könnte, welche Daten da von mir, von der jeweiligen Gegenstelle „zum Funktionieren“ abgefragt werden.

    Der Ansatz in LittleSnitch, bekannte Prozesse rudimentär zu erklären, war schon nicht schlecht … aber mehr Info wäre schön, hat man nebenbei noch einen eigenen Job.

  • Gibt es so was auch fürs iPad? Würde mich auch sehr interessieren, welche App wohin funkt.

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