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Multi-Boot-Unterstützung

Linux für Apple-Prozessoren: Asahi Linux mit erster Alpha

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Die MacBook-Hardware von Apple und die Performance der M1-Prozessoren gepaart mit einer reinen Linux-Distribution – was es so nicht zu kaufen gibt, ist schon länger ein Laptop-Traum vieler Admins und Programmierer, die im Alltag eher weniger mit Mac- und iPhone-Apps zu tun haben.

Die Köpfe hinter der Linux-Distribution Asahi Linux arbeiten schon länger daran eben jenen Traum Realität werden zu lassen. Seit dem Wochenende steht nun eine erste Alpha-Version von Asahi Linux für Apples M1-Prozessoren zum Download bereit.

Für alle M1-Macs

Asahi Linux befindet sich nach Angaben der Entwickler in einer ganz frühen Phase und richtet sich aktuell ausschließlich an experimentierfreudige Entwickler und Power User. Diese können das System auf Macs mit M1, M1 Pro oder M1 Max installieren – der Mac Studio wird allerdings noch nicht unterstützt.

Asahilinux Laptop

Wer ein passendes MacBook zur Hand hat benötigt darüber hinaus rund 55 Gigabyte freien Speicherplatz und eine macOS 12.3-Installation über die mit Admin-Rechten verfügt werden kann. Sind die Voraussetzungen erfüllt, kann man sich vom Asahi-Linux-Installer durch den Installationprozess führen lassen und auf ein Linux-System einstellen, das viele Hardware-Funktionen aktueller Macs unterstützt. So funktionieren bereits WLAN und USB-Ports, HDMI-Ausgänge, SD-Karten-Schächte und Kopfhöreranschlüsse. Auch die hintergrundbeleuchteten Tastaturen und die Akkuverwaltung wird unterstützt.

Noch kein Support für Bluetooth & Thunderbolt

Was aktuell noch nicht funktioniert ist Bluetooth (!), Thunderbolt, der DisplayPort wo vorhanden, integrierte Kameras, die Touch Bar und der Sleep Mode des Macs. Auch die Liste der noch fehlerhaften Anwendungen, auf der aktuell auch der Google-Browser Chrome verzeichnet ist, ist nicht zu vernachlässigen.

Noch steckt Asahi Linux in den Kinderschuhen, wird jedoch mit rasender Geschwindigkeit weiterentwickelt und platziert sich sogar im Multi-Boot-Menü aktueller M1-Macs. Wir werden die Linux-Distro weiter im Blick behalten.

21. Mrz 2022 um 15:25 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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