Für Feststoffe und Textilien
Konkurrenz für eufyMake: xTool kündigt UV-Drucker O1 Omni an
Mit dem UV-Drucker eufyMake E1 hat Anker bereits im vergangenen Jahr die Tür für eine neue Produktkategorie für Heimanwender aufgestoßen. Wir konnten eine Vorabversion des Druckers bereits vor dessen Veröffentlichung ausprobieren. Seit wenigen Wochen lässt sich das Gerät auch regulär bestellen. Mit xTool hat nun ein weiterer Hersteller einen UV-Drucker angekündigt, der sich hinsichtlich Größe und Preis an kleinere Unternehmen und Heimanwender richtet.
Drei Varianten für unterschiedliche Anwendungen
xTool bietet seinen O1 Omni Printer in drei verschiedenen Ausführungen zur Vorbestellung an. Während für unterschiedliche Materialien bislang meist mehrere Spezialgeräte erforderlich sind, sollen sich diese mit dem O1 im besten Fall bündeln lassen. Je nach Ausstattungsvariante unterstützt das Gerät UV-Druck, Direktdruck auf Textilien sowie Transferdruckverfahren. Dadurch sollen sich Materialien wie Holz, Acryl, Glas, Metall oder Stoffe mit demselben Gerät bearbeiten lassen. Auch die Herstellung von Transferfolien für spätere Anwendungen ist mit dem Drucker möglich.
Neben dem Einstiegsmodell Single UV Edition bietet xTool den O1 Omni Printer auch in Varianten mit zwei UV-Druckköpfen an. Dies soll die Druckgeschwindigkeit erhöhen und die Produktivität steigern. Die Dual-Head UV Edition unterstützt zudem flexible, weiche und harte weiße Tinten sowie fluoreszierende Tinten für Schwarzlicht-Effekte. Das Topmodell, die UV + Fabric Edition, verfügt laut Hersteller über ein OEKO-TEX-zertifiziertes System, das Textildrucke ermöglicht, die mehr als 50 Waschgänge ohne sichtbares Verblassen überstehen.
Zusatzoption für Becher und Flaschen
Zur Ausstattung gehört ähnlich wie bei eufyMake E1 ein Sensorsystem, das die Höhe des Werkstücks automatisch erfasst und den Druckkopf entsprechend positioniert. Zudem soll das Gerät Objekte selbstständig erkennen und Druckmotive ohne aufwendige Kalibrierung ausrichten können. Mit optional erhältlichem Zubehör lassen sich auch zylindrische Gegenstände wie Becher oder Flaschen bedrucken.
Das Basismodell des O1 Omni startet im Vorverkauf bei 1.549 Euro, später soll die unverbindliche Preisempfehlung bei 2.299 Euro liegen. Die Standardversion mit zwei UV-Druckköpfen kostet zunächst 2.499 Euro statt später 3.099 Euro. Für die Hybridausführung mit Textildruckfunktion nennt xTool einen Vorverkaufspreis von 2.549 Euro, die spätere Preisempfehlung liegt bei 3.199 Euro.

Hmm… ich frage mich, ob das Ding auch DTF-Transfer kann, oder nur DTF für Textil? Wäre was für Montagen vor Ort, aber was Ding braucht bestimmt auch dauerhaft Strom, nichts für den mobilen Einsatz…
Gut das sich da endlich was bewegt. Hoffe die Preise purzeln dann bald wie bei den Resin 3D Druckern