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Die Branche wittert Blut im Wasser

„Koalition für App Fairness“: Epic, Spotify & Co. verbünden sich

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Nach Wochen der öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung zwischen Apple und zahlreichen App-Entwicklern, die sich von Cupertino gegängelt, ausgenommen, zu unrecht aus dem App Store ausgeschlossen, oder schlicht abgezockt fühlen, wittert die Branche nun Blut im Wasser.

Apple Store Covid 19

Und dies wahrscheinlich zurecht: Sowohl in den USA als auch in Europa stehen Apples App Store, die dort geforderten Gebühren und das Regelwerk des Software-Kaufhauses auf dem Prüfstand.

Spotify hat eine Wettbewerbsbeschwerde eingereicht, die Apple Vorwirft es für Dritte nahezu unmöglich zu machen, mit Apple Music zu konkurrieren. Während Apple von Spotify, Deezer und Tidal Umsatzbeteiligungen verlangt und diese mit scharfen App Store-Regeln drangsaliert, bewirbt man das eigene Musik-Streaming-Angebot an vielen Stellen im Betriebssystem und bevorzugt dieses regelmäßig – etwa beim Start des HomePod.

Der Spiele-Publisher Epic ist dabei Apple vor Gericht zu zerren, da der iPhone-Konzern sein App Store-Monopol ausnutzen würde, um Epic zu massiven Gewinnabgaben zu zwingen, während große Anbieter wie Facebook und Amazon keine Abgaben leisten müssen oder sich über Extrawürste freuen, die Epic nicht angeboten worden seien.

Interessenverband will mit einer Stimme sprechen

Die Kritik an Apple ist vielschichtig, kommt mittlerweile aus fast jeder Himmelsrichtung und hat nun damit begonnen sich zu organisieren. So hat sich zum Wochenende nun der Interessenverband „Coalition for App Fairness“ formiert, der Lobby-Arbeit leisten und die Stimmen der Apple-Kritiker in der Branche der App-Anbieter bündeln will.

App Fairness

Während sich einzelne Unternehmen bislang mit individuellen Kampagnen wie „Time to Play Fair“ (Epotify) oder #FreeFortnite (Epic Games) gegen Apple positionierten, wollen die Gründungsmitglieder entsprechende Aktionen fortan gemeinsam anstoßen.

Zur „Koalition für App Fairness“ gehören neben Spotify und Epic auch die Tinder-Mutter Match.com, Deezer, Basecamp, Tile und ProtonMail.

Montag, 28. Sep 2020, 7:41 Uhr — Nicolas
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  • Man mag über den Forderungen der Entwickler denken was man will (ich finde die Vorwürfe gegen Apple durchaus gerechtfertigt), aber die Bildung solcher einer „Gewerkschaft“ ist doch in jedem Fall eine gute Sache. Allerdings wird dies kaum etwas bringen wenn dort „nur“ die ganz Großen der Branche vertreten sind. Mit denen wird Apple vermutlich „kaum“ Geld verdienen. Klar, jeder einzelne dieser Schwergewichte spült ordentlich Geld in die Kasse, wirklich verdient wird im App Store aber wohl eher an den vielen, vielen kleinen Entwicklern. Diese werden sich einem Streik kaum anschließen können. Wenn Apple einem Einzelentwickler mal eben seine einzige Einnahmequelle nimmt bleibt das von der Öffentlichkeit komplett unbemerkt und ist für den Entwickler ein sofortiger Todesstoß. Das Risiko dort ist also ungleich höher als bei den Großen.

    • Groß bedeutet nicht gleichzeitig große Gewinne/Margen. Daher kann ein Großer genauso schnell pleite gehen wie ein Kleiner. Daher folge ich deiner Argumentation nicht. Ich kenne aber nicht die Margen, die Epic und Co. im Appstore erzielen.

      • Da gibt es sicherlich keine allgemeingültige Regel, aber ein „große“ Firma hat doch in der Regel ganz andere Möglichkeiten als ein einzelner Entwickler, ein kleines Team oder eine kleine Agentur. Dort kann Apple von heute auf morgen alle Einnahmen komplett stilllegen und damit quasi ein sofortiges Todesurteil aussprechen. Ein Aufbegehren gegen Apple wird man sich dort also deutlich besser überlegen als in einer „großen“ Firma die sich ggf. auch noch auf andere Standbeine stützen kann.

      • Ein Unternehmen wie Epic hat im Zweifelsfall einfach mehr Reserven auf der hohen Kante, als ein ein Mann Entwicklerstudio.
        Mehr Reserven = hält länger ohne Einnahmen durch ohne insolvent zu gehen.

      • @eldrior
        Gute Unternehmen sollten das gemacht haben. Aber auf Dauer geht jede Firma der Welt pleite. Große Unternehmen haben in der Regel auch hohe Ausgaben.

    • Du sxheinst zu vergessen dass diese Firmen erst durch den Apple Store zu dem wurden was sie sind, diese Firmen verdienen sich dumm und dämlich und müssen sich einen Dreck um den Vertrieb kümmern, das maxhen Apple und Google für die Gangster, aber diese Firmen die sich ausgenommen fühlen sind die wahren Schmarotzer der Branche.
      Wenn ich Einelhändler bin, bestimme ich, was ich, zu welchen Konditionen, an wen verkaufe.
      Wem das nicht passt fliegt aus dem Sortiment.

  • Okay, jeder darf protestieren, aber hat Spotify sich nicht damals über Apple Music lustig gemacht und selbst behauptet sie seien viel viel größer?
    Tile hat sicher nur Angst, dass die Apple Anhänger demnächst besser sind.

    • Ja daran erinnere ich mich auch noch. Hier gab es einige Artikel dazu soweit ich weiß.

    • Spotify ist weltweit immer noch deutlich größer. Und Tile hat sicher nicht Angst, dass die Tracker von Apple besser sind. Was alle eint ist zum einen das Gebührenthema und zum anderen die Bevorzugung Apple-eigener Dienste innerhalb des Systems. Und letzteres meiner Meinung nach zurecht. Es schränkt mich als Nutzer ein!

      • Ich verstehe die Weinerei nicht. Ist Apples Design&Hardware, ist Apples OS, ist Apples Werbung, ist Apples AppStore, sind Apples HomePods etc etc. Die haben es anscheinend besser gemacht und sind erfolgreicher und können bestimmen, was auf ihren Geräten läuft.

    • Klassiker: was interessiert mich (mein eigenes) Geschwätz von gestern!

  • Sehe ich da schon die nächsten Apps, die vorerst mal aus dem App Store fliegen? ;-)

  • Die Koalition der Profitgeier will mehr Profit. Ist ja mal was neues – nicht.

    • Oh jemand der gegen den Grundgedanken einer jeden Firma ist, mal was ganz neues…
      wobei es hier erst mal nicht um Profit geht, sondern einfach um Gleichbehandlung aller und das schließt Apples Dienste eben mit ein.

      • Für epic geht es um Profit wie jeder anderen Firma auch.
        Aber die wenigsten anderen Firmen sind so heuchlerisch wie Epic die Spielen auf Basis der unreal engine in ihrem Store die Nutzungsgebühr der engine erlassen.

      • Apple und Google behandeln dich die 30% gleich?

    • Was soll immer dieser Blödsinn irgendetwas zu schreiben und dann ein „nicht“ ans Ende zu setzen? Äfft Deutscheland da mal wieder etwas ach so cooles aus den USA nach?

      • Egal unter welchen Stein du geschlafen hast. Das war mal ein Trend vor 5 Jahren. Kann sein das es aus den USA kam. Tut nichts zur Sache.

  • Ich finde das deren allgemeine Gesinnung immer noch nicht gut.
    Ja, vielleicht hat Apple hier und da etwas zu sehr seine Vormachtstellungen ausgenutzt. Ich sehe ein, dass man das mal klären möchte, ob das rechtens und fair ist.
    Aber diese kleineren Makel als Grund herzunehmen um Apple mehr vom Kuchen abzunehmen, finde ich heuchlerisch!
    Apple kann für seine eigene Plattform die Preise verlangen die sie wollen. Genauso wie bei allen anderen Plattformen, siehe Sony PlayStation oder Nintendo Switch.
    Das ist hier beim App Store nichts anderes, meine Meinung.

    • Hier geht es doch schon lange nicht mehr um Preise…

    • Es geht nicht mal nur ums Geld, es geht hier auch darum dass Apple gefühlt überall Werbung für seine Dienste im System macht, dies aber für andere Anbieter verboten ist bzw. überhaupt nicht möglich ist (oder hat schon mal jemand gesehen dass man den Abo Hinweis für eine App XY direkt in den Einstellungen machen kann? Bei Apple Music kein Problem). Klar können die ihre Preise gestalten wie sie wollen, da kann man auch nix gegen sagen. Bundels könnte jeder anbieten der mehrere Themen bedient.
      es ist auch immer noch eine Ungerechtigkeit, dass man nicht seinen eigene Musikapp auswählen kann (mit calendar und Mail hat Apple ja gezeigt dass es geht, aber hier verdient Apple auch nix), hier wäre man naiv zu sagen „das hat Apple vergessen oder wird es freiwillig nachliefern“. Da geht es um den eigenen Dienst, da wird Apple sich freiwillig kein Stück bewegen.
      Ich finde es gut dass sich die Gruppe gebildet hat, für uns Konsumenten kann das am Ende nur besser sein, hoffe dass sich dort mehr Entwickler finden die dort beitreten.
      P.s.: „dann sollen sie halt nichts im App Store anbieten“ könnt ihr euch schenken solange Apple alle anderen Stores unterbindet. Dass Apple gerade bei Mac anfängt alles auf den store zu fokussieren sollte eigentlich auch jedem Unbehagen bereiten.

    • > auf ihrer Plattform
      Können sie nicht die Welt braucht auch keinen Monopolist oder Monopol Kapitalismus. Das wäre denn in etwa so als wenn man sagen würde man darf seine Butter nur noch bei Reichelt kaufen.

      Und so war Apple auch nicht (wieder) angetreten, das kommt aber dabei raus wenn man einen Bleistift Anspitzer (Beamten) zum Chef Macht.

      Null Innovation, Defekte und nicht funktionieren Service (von Siri über HomeKit weiter zu Apple Maps bis zu ATV+) angefangen, nicht ausgereift und öde.
      Was mal gut war .. App Store wird Beamten mäßig kaputt gemacht .. und wer noch so blöd ist das geschieht für den User, dem ist nicht mehr zu helfen.
      -/-
      Ich brauche kein App Store (da werden meine Apps eh nicht gefunden) und brauche auch keine Hilfe von Apple um meine Apps zu Hosten oder zu verkaufen, könnten wir alles alleine..
      Was ja nicht heißen muss das die irgend einer das nutzen muss, wer nicht will der hat schon.

      Kein Mensch würde (zumindest derzeit noch) auf die Idee kommen das ich PC oder Mac Programme nur aus EINEM Store laden darf, das erwarte ich auch beim iPad, iPhone & Co.

      • Schau doch bitte mal nach was Monopol heißt bevor du Worte in den Mind nimmst deren Bedeutung du anscheinend nicht kennst.

  • Das sind ja genau die richtigen, die sich da zusammen tun. Die reichsten klagen die reichsten… was ein Schwachsinn. Spotify als der größte Audio Streaming Dienst fühlt sich tatsächlich von Apple übervorteilt? Epic, die den kleinen Kindern Milliarden für skins abluxen wollen noch mehr (nehmen von den Publishern im epic store aber ebenfalls horrende Beteiligungen)? Da wird mir schlecht.

  • Ich bezahle bei keinem dieser Dienste etwas …

  • Haha, auch schön wie auf der Seite getan wird, als ob Apple ausschliesslich ein Payment-Transaction-Processor wär.
    Egal was hier mittel oder langfristig aus der Sache wird, eins können wir uns sicher sein: Für uns Nutzer wird hier gar nix günstiger werden, das Geld geht im Zweifel nur woanders hin.

    • Hast du egtl den Artikel gelesen?! Spotify und zB Tile haben ganz andere Probleme mit Apple. Beide verdienen nämlich derzeit gar kein Geld über Apple..

      • Soso, Spotify verdient über die Apple-Platform nichts? Glaubst du das wirklich? XD
        Oder ist es nicht eher so, daß Spotify einfach mal quasi gratis Apples Infrastruktur und Reichweite nutzt? Die Abo-Verkäufe laufen ja nun schon länger über deren Website. Die Spotify-App kostet nichts und wieviel sind 30% bzw 10% von $0?
        Spotify ist nur einer dieser Schmarotzer.

      • @Evil: Ich glaube nicht, dass man für Musikstreaming auf Apples Infrastruktur zurückgreifen müsste. Man kann Musik doch tatsächlich auch über eine Webseite streamen. Unglaublich! Schmarotzer ist in dem Fall Apple, weil sie für fremde Leistung „Wegzoll“ verlangen und keine Alternativen zulassen, das ist das eigentliche Problem.

      • @Kiddie
        Schön, du hast nichts verstanden. Wo läd man denn die App? Welche Kundengruppe wird dort erreicht? etc.

  • Fakt ist, dass Apple seine Macht gegenüber den Entwicklern einsetzt. Ob die Stellung von Apple so Marktbeherrschend ist, dass die Praktiken für unzulässig erklärt werden, muss ja jetzt vor Gericht entscheiden werden.
    Gerade in den USA kann man Apple schon eine Marktbeherrschende Stellung zuschreiben. Spätestens seit Apple direkt mit AppStore Entwicklern in Konkurrenz tritt (AppleMusic vs Spotify, ATV+ vs Netflix, Arcade vs Stadia, Xbox) gilt ja auch Apples Grundsatz alle gleich zu behandeln nichtmehr. Denn Apple hat ja bei den eigenen Diensten keinen 30% Verlust auf den kompletten Umsatz. Die Situation mit Android ist insofern nicht Vergleichbar, da dort ja am Play Store vorbei Apps installiert werden können.

    • Was genau hindert zum Beispiel Spotify daran, ganz simple bei einem über den APP Store abgeschlossenen Abo 30% mehr zu verlangen?

      Sie sind, der eigenen Aussage nach, der größte Anbieter in diesem Bereich (gleichzeitig aber auch jene, die am wenigsten an die Künstler zahlen).

      Ich würde es verstehen, wenn Apple und Spotify in diesem Bereich zumindest annähernd gleich groß wären UND auch zumindest annähernd das selbe an die Künstler zahlen (Apple zahlt ca. das doppelte) UND von Apple verpflichtet werden würden dasselbe im APP Store wie außerhalb zu verlangen, aber in der aktuellen Situation?! Nope.

      • Was hindert? Der Kunde,…
        Der nicht bereit ist ein Original-Armband von Apple zu beziehen, sondern eine Replica-Version.

      • Ich kaufe ausschließlich Original-Armbänder und Original-Hüllen, weil es mir die Qualität dahinter wert ist.

      • Ich kaufe auch nur Originale Armbänder von China Firmen. Aber bei der Watch selber bekommt man nur so Dinger die in China gebaut werden und dann unter Apples Namen verkauft werden.

      • Das ganze wäre fair, wenn Apple auch 30% vom Gewinn Abdrücken müsste. Ist aber nicht der Fall. So ist bei Apple Usern kein fairer Wettbewerb zwischen Apple Music und Spotify möglich.

        Das wäre so wie, wenn die Regierung neben deiner Firma eine ähnliche aufmachen würde, die gleiche Dienstleistungen an deine Kunden anbietet. Mit dem Unterschied, dass sie von dir Umsatzsteuer verlangt, diese aber selbst nicht zahlen muss. Natürlich steht es dir frei in ein anderes Land zu gehen wo das System offener ist. Aber wir reden von etwa 50% Marktanteil im US Markt, mobile Software ist immernoch ein Wachstumsmarkt.

        das Problem sind nicht mehr nur die 30% sondern, dass Apple selbst zur Konkurrenz für die Entwickler wird.
        als nächstes geht es den Fitness apps an den Kragen.

  • Diese Koalition ist gruselig, das sie aus 20% berechtigten Bedenken besteht und 80% Gier. Die beiden mischen sich nicht gut. Während ich Firmen wie Epic wünsche, dass sie bittere Einbußen für ihre Gier hin nehmen oder gar pleite gehen, gibt es sicher ein paar echte Themen zu diskutieren die in der Koalition aber nicht ernst genommen werden können.

    • … es geht nur ums Geld, dass sah man am Beginn (20% günstiger von 9,99€ auf 7,99€ durch Hintertür aber 16,7% mehr 7,99€ an Stelle 6,99€ verdienen) … dass jetzt die AppStore-Kriterien, die sicherlich zu diskutieren wären, jetzt als Grund mit vorgeschoben werden, ist nur die Nebensache … alles reine Profigier (allerdings von allen Seiten, auch Apples)

  • Spotify, die zahlen doch so mies an die Künstler, bestimmt ist Apple schuld. Mannomann! Die geben die Gewinne eh nicht weiter, selbst wenn Appple nichts nehmen würde.

  • Matt Daddelfino

    Na, das ist lustig. Da wird Apple vorgeworfen, seine marktbeherschende Stellung zu mißbrauchen und jetzt tun sich Firmen zusammen und treffen Absprachen gegen ein anderes Unternehmen. War da nicht was dazu im Kartellrecht ;-)

    • Was für Absprachen siehst du hier die kartellrechtlich relevant wären? Bitte eine Begründung für diesen Blödsinn.

      • Matt Daddelfino

        soso, Blödsinn. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!
        Die Grenze zwischen sogenannter Lobbyarbeit und Absprachen gemeinsam die Gebühren im Appstore zu drücken, um die eigene Marge zu erhöhen ist fließend.

      • Nichts was kartellrechtlich relevant ist

  • Gut, ich finde diese Liste cool, weil ich jetzt genau weiß, welche Anwendungen von meinen Devices fliegen. Spotifys und EPICs Gejammer sind pure Heuchelei, so was unterstütze ich prinzipiell nicht. Die verhungern neben dem Schinken und Jammern … unglaublich.

  • Ich weiß gar nicht wieso Spotify hier auch nur versucht ein Ersatz für Apple Music zu sein.

    Ich rede nicht mal von dem Angebot, aber jede 3rd Party App ist bei weitem nicht so Strom effizient wie Apple Music, von da her fällt doch schon jeder Streaming Anbieter für Musik mit Hintergrundnutzung flach.

    • Strom effizient? Also ich nutze ja auch Apple Music,… ABER auf meinem Android-Handy finde ich es richtig Klasse, dass ich Apple-Music als mein Standard-Player drin habe. Egal ob Android Auto oder Google Assistent – wenn ich sage, das ich Musik hören möchte, spielt es diese immer über Apple Music. Und das finde ich richtig stark.

  • Hmm, ich verstehe mal wieder gar nichts – Apple bietet den Store an und hat doch die AGBs bestimmt irgendwo zum Nachlesen, BEVOR ein Entwickler seine App(s) veröffentlicht hat, oder : )
    – wenn die „Koalition der Unwilligen“ einfach den App Store geschlossen verlassen und auf Android glücklich werden, zeigt sich, ob Apple zurück gekrochen kommt : D

    In der „Echten Welt“ hatte ich kürzlich im ortsansässigen Supermarkt ein Allnatura-Produkt (keine Werbung hier) gekauft, dass tatsächlich –,30€ teurer war, als bei Allnatura im shop direkt – Skandal! Muss ich da jetzt auch Jemanden verklagen…?

  • An die Pro Apple Fraktion:

    Auf den meisten Plattformen habe ich die Wahl…..will ich Komfort, dann gehe ich in den Store…..will ich sparen, nutze ich in andere Quelle für Software.

    Unter Windows gibt es den Store und selbst installierte Software.
    Auf dem Mac gibt es den Store oder selbst installierte Software.
    Unter Android gibt es den Store oder Sideloading.
    Und bei Playstation oder XBOX habe ich immerhin die Wahl zwischen Disk und Store.

    Unter iOS gibt es allerdings KEINE Alternative zum AppStore.
    Ohne den Store bekomme ich keine Software auf die Geräte und DAS ist es, was ich kritisiere. Apple könnte diese ganze Diskussion im Keim ersticken, wenn Sideloading endlich erlaubt würde.

    • Ja aber trotzdem hat Epic auch was gegen Android da der PlayStore die Marktmacht hat.

    • Bei Playstation und Xbos verlangen Sony und Microsoft auch für die Disks Abgaben. Miserables Beispiel.

      • Eben. Seit es Konsolen gibt verkaufen die Hersteller die Konsolen teilweise mit Verlust oder gar kein Gewinn. Umsatz macht man mit den Spielen.

    • Außer was @Pazuzu schon gesagt hat, habe ich alles von dir verstanden… ABER: Kaufst du immer Produkte um dann zu sagen, dass der Hersteller doch bitte etwas ändern soll, weil es nicht deinen Bedürfnissen entspricht?

      • Darum geht es doch schon lange nicht mehr. Ich bin von Anfang an beim iPhone dabei und kenne die Einschränkungen natürlich.

        Aber iPhones und iPads sind nunmal keine Spielzeuge mehr.
        iOS und Android sind nunmal die einzigen mobilen Betriebssysteme und damit die größten mobilen Plattformen der Welt.
        Da muss sich Apple auch Kritik gefallen lassen.
        Auch Microsoft kann mit Windows nicht mehr einfach so machen was es will, weil es eben eine Weltweit eingesetzte Plattform ist, von der mittlerweile vieles Abhängt.
        Man stelle sich mal vor Microsoft würde morgen ein automatisches Update bringen und damit allen Anwendern verbieten selbst Software zu installieren….die Wirtschaft würde vor die Hunde gehen :D

      • Apple verbietet dir selbst Apps zu installieren? Vielleicht ist dein Gerät in einem MDM eingebunden und hast keine Berechtigung? Ok… Goldwaage wieder weggepackt.

        Ich verstehe was du sagst, aber selbst Microsoft macht schon mal Sachen, wo der IT-Admin am fluchen ist (auch nicht gerade selten), wo einfach irgendwelche Protokolle (unvorangekündigt) entfernt werden… und und und aber wir sind hier auf einer Apple-Seite. Was viele vergessen: Der Hersteller gibt vor für was er es gebaut / entwickelt hat. Wenn der Kunde es für was anderes Nutzt und damit unzufrieden ist / wird, dafür müssen dann aber auch die Umsatzzahlen einknicken, was diese aber „leider“ nicht tun. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Bildungsbereich derzeit richtig auf diese iPads abfährt.

    • Das nächste iPhone mit CD Laufwerk?

    • und genau DAS ist der große Vorteil! Es bleibt ein geschlossenes System, dass ich bevorzuge gegenüber der Android-Welt. Trotzdem habe ich die Wahl…, mit Geräte aus einer anderen Welt zu kaufen.

  • …damit können wir Spotify auf dem HomePod wohl erstmal vergessen…

  • Süß, das passt ja voll in den zeitgeist. Wenn uns etwas nicht passt, dann demonstrieren wir mal, wir sind ja schließlich unzufrieden. Das eigene Verhalten anzupassen, das kann keiner von uns erwarten. Die anderen müssen etwas ändern. Ich hoffe die fliegen alle aus dem Appstore!

    • Du sagst es. Erinnert mich so ein wenig an die Hausbesetzer in Berlin. Ist immer der Kapitalismus schuld. Aber dass man Häuser nicht so einfach zu besetzen hat, weil es rechtlich nicht erlaubt ist, hat denen keiner gesagt. Genauso verhält es sich mit den oben genannten Firmen, die in dem Fall die Hausbesetzer widerspiegeln. Beispiel Spotify. Die nutzen die Plattform iOS und den AppStore, regen sich aber auf weil Apple, der Hausherr hier, Gebühren verlangt um das Produkt (AppStore) und die Dienstleistung (Entwickler-Tools) zu nutzen. Es ist gerade eine richtige Verschiebung bescheuerter Probleme ins Internet. Und das wird gefährlich. So wird einem Unternehmen seine Idee und Geschäftsgrundlage entzogen. Das wäre so, als ob ich mich selbständig machen würde mit einer Markthalle. Den Marktständen alles biete, von dem Dach übern Kopf, damit diese auch bei schlechtem Wetter ihre Dienste anbieten können, bis Wasser, Strom etc. (wirklich komplette Infrastruktur). Wenn dann aufgeschrien wird, es wäre Marktbeherrschung, dann geht die ganze Grundlage und Idee flöten. Auf der einen Seite sind die Anbieter der Marktwaren froh, dass die ein Dach übern Kopf haben und auch Kunden bei schlechtem Wetter bedienen können (was dann Luxus ist), auf der anderen Seite wollen die dafür aber nichts bezahlen. Eine derartige Struktur kostet Geld und man will kostendeckend arbeiten und im Idealfall daran auch verdienen. Und Spotify kann einem nicht erzählen, dass sich keine Leute zu nem Abo hinreißen lassen. Ich nutze im Augenblick ein Android-Phone und an Apple kann es in dem Moment nicht liegen, da die Möglichkeit ein Abo abzuschließen dort in der App ebenfalls nicht angeboten wird. Das ist Kalkül von Spotify. Von Epic will ich garnicht erst reden. Sicher, über die Werbung für die eigenen Produkte müßte man reden, bzw. dort für Gleichheit sorgen. Aber alles andere ist nonsense.

      • Dein Beispiel mit der Markthalle ist gut, allerdings wäre es eher so als würdest du alles anbieten und dann sagen „Strom und Wasser kosten aber 5€ pro wH/Liter, Deal with it or go home, also für alle nur nicht für Udo auf Platz 3D. Der macht tolle Brötchen, der bekommt das für die Hälfte“ (Siehe 15% Regelung zwischen Apple und Amazon). Da würdest du auch Probleme bekommen und als standbesitzer das kotzen bekommen.

  • komische Welt, meine Plattform, meine Regeln die noch dazu alle anderen Anbieter ebenso einfordern..
    es passt euch nicht, dann ab damit.. vollkommner Irrsinn..

  • Mit Sicherheit geht es hier nicht um die Konsumenten, für die es besser (günstiger) werden soll. Hier geht es nur um mehr Geld für die streitenden/Klagenden Firmen zu erzielen. Also reicher zu werden!
    Die Diskussionen driften hier immer wieder vom Thema ab…

  • Ich kürze das jetzt ab. Der Grund warum ich Software nur im App Store kaufe. Ich bin nun mal Fan von “Alles aus einerHand“. Ich kaufe nie SW, online schon gar keine Apps, aus einem Billigeimer ungeprüften Wald und Wiesenstore um vielleicht 5€ zu sparen. Da lass ich es lieber.

  • Hört sich bisschen nach den Frauen an die vom Bachelor keine Rose bekommen haben. Jetzt sind sie zickig

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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