Neue KI-Werkzeuge integriert
Kindle Scribe Colorsoft jetzt erhältlich: Neue Modelle mit Farbdisplay
Nachdem Amazon die neue Generation des Kindle Scribe bereits im Herbst angekündigt hatte, sind die Geräte nun im Handel angekommen. Seit heute können sowohl der überarbeitete Kindle Scribe als auch das neue Farbmodell Kindle Scribe Colorsoft bestellt werden.
Wie bereits vorgestellt, richtet sich die Produktreihe stärker an Nutzer, die ihre E-Reader auch für Notizen und Dokumentbearbeitung einsetzen. Neben dem klassischen Lesen stehen damit Funktionen für handschriftliche Notizen und das Annotieren von PDFs im Mittelpunkt.
Der reguläre Kindle Scribe ist mit einem 11 Zoll großen, entspiegelten Display ausgestattet und wurde im Vergleich zum Vorgänger überarbeitet. Das Gerät ist dünner und reagiert schneller, wodurch Eingaben mit dem Stift direkter umgesetzt werden. Auch die Beleuchtung wurde angepasst und sorgt für eine gleichmäßigere Ausleuchtung.
Farbvariante ergänzt das Portfolio
Neu hinzugekommen ist der Kindle Scribe Colorsoft, der erstmals Farbe in die Scribe-Reihe bringt. Amazon setzt dabei auf eine spezielle Displaytechnik, die Farbfilter und Beleuchtung kombiniert. Ziel ist eine zurückhaltende Farbdarstellung, die sich vom klassischen LCD unterscheidet und weiterhin auf lange Akkulaufzeiten ausgelegt ist.
Begleitend dazu hat Amazon die Softwarefunktionen erweitert. Dokumente lassen sich mit Cloud-Diensten wie Google Drive und Microsoft OneDrive synchronisieren. Notizen können an OneNote übergeben werden. Zudem steht eine KI-gestützte Suche zur Verfügung, die Inhalte in Notizbüchern anhand natürlicher Sprache auffindbar macht und zusammenfassen kann.
Darüber hinaus integriert Amazon neue KI-Werkzeuge direkt in die Notizbücher. Nutzer können mehrere Seiten auswählen und automatisch zusammenfassen lassen, um zentrale Inhalte schneller zu erfassen.
Eine weitere Funktion wandelt handschriftliche Notizen in einen strukturierten, gut lesbaren Text um. Dabei lassen sich Schriftbild und Formatierung anpassen. Die Ergebnisse werden als neue Seiten im Notizbuch abgelegt. Die KI-Funktionen unterstützen Notizen in Deutsch und Englisch.
Beide Modelle werden mit einem Eingabestift ausgeliefert, der magnetisch am Gerät befestigt wird und ohne eigenes Aufladen auskommt. Der Kindle Scribe startet ab 519,99 Euro, der Kindle Scribe Colorsoft ab 649,99 Euro.


Leider ist bei den farbigen E-Ink-Bildschirmen die Schriftqualität auch bei rein schwarzer Schrift weit weniger knackig als bei den schwatz-weißen. Natürlich liest es sich aber auch auf denen weitaus augenschonender als auf dem iPad, besonders bei hellem Umgebungslicht.
Ja, war auch für mich letztes Jahr der Grund, den colorsoft zurück zu geben und stattdessen wieder den normalen Paperwhite zu holen. Um die Faben nicht noch blasser zu bekommen ist bei den Colorsoft Geräten der Farblayer oberhalb des s/w Layers, was die normalen s/w Anzeige unscharf wirken lässt.
Bei dem Preis, dann lieber gleich ein iPad, ja der Akku hält nicht so lange, aber bei dem Preis zu vernachlässigen.
Ich bezahle so viel Geld, um mich nicht ablenken zu lassen und nicht umgekehrt.
Hast du denn schon mal den Versuch unternommen? Nutze zwar ein anderes Gerät, aber für den Verwendungszweck würde ich nicht auf ein iPad zurückgreifen wollen. Das Klappern mit dem Stift ist nicht nur für mich nervig, sondern würde auch massiv in Besprechungen stören und eine Folie empfand ich nicht als Alternative.
Und dann nutze das iPad mal am Strand bei hellem Sonnenschein…