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Cloud-Betrieb statt Einsatz auf Endgeräten

KI im Militär: OpenAI schließt Vertrag mit US-Kriegsministerium

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24 Kommentare 24

Nach dem offenen Streit zwischen Anthropic und dem US-Kriegsministerium hat die Konkurrenz von OpenAI die Gunst der Stunde ergriffen und am Wochenende ein eigenes Abkommen mit der US-Regierung unterzeichnet.

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Die ChatGPT-Macher kündigten an, fortgeschrittene KI-Systeme in Regierungsumgebungen bereitzustellen. Anders als im Fall von Anthropic sei dabei ein Rahmen vereinbart worden, der technische und vertragliche Schutzmechanismen ausdrücklich festschreibt.

Der Konflikt um Anthropic hatte sich zuletzt deutlich zugespitzt. Das Unternehmen verweigerte eine Ausweitung seines Vertrags über 200 Millionen Dollar, weil es den Einsatz seiner Systeme für inländische Massenüberwachung und vollständig autonome Waffensysteme ausschloss. Die US-Regierung reagierte mit der Ankündigung, Anthropic als Risiko für die Lieferkette einzustufen und die Nutzung der Systeme schrittweise zu beenden. Eine Bewertung der OpenAI auf der Kurznachrichtenplattform X öffentlichen widersprochen hat.

Cloud-Betrieb statt Einsatz auf Endgeräten

OpenAI betont nun, dass seine Systeme ausschließlich über Cloud-Infrastrukturen bereitgestellt werden. Eine Installation direkt auf militärischen Geräten sei nicht vorgesehen. Dadurch solle verhindert werden, dass Modelle in autonomen Waffensystemen ohne menschliche Kontrolle eingesetzt werden können. Zudem behält das Unternehmen die Kontrolle über technische Schutzmechanismen, die missbräuchliche Anwendungen erkennen und blockieren sollen.

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Nach Angaben von OpenAI bleiben drei Einsatzgrenzen verbindlich. Die Systeme dürfen nicht für umfassende inländische Überwachung genutzt werden, nicht zur Steuerung autonomer Waffen und nicht für automatisierte Entscheidungen mit weitreichenden Folgen ohne menschliche Freigabe. Zur Absicherung sollen eigene Fachleute mit Sicherheitsfreigabe die Nutzung begleiten.

Vertragliche Absicherung

Der Vertrag verweist ausdrücklich auf bestehende US-Gesetze, die Überwachung und den Einsatz autonomer Systeme regulieren. Selbst wenn sich rechtliche Rahmenbedingungen künftig ändern sollten, müssten die im Vertrag festgeschriebenen Standards eingehalten werden.
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Mit dem Abschluss des Abkommens versucht OpenAI nach eigener Darstellung auch, die Auseinandersetzung zwischen Regierung und KI-Unternehmen zu entschärfen. Derweil hat die offizielle Claude-App die seit Wochen führende ChatGPT-Anwendung in den Charts des App Stores überholt.

02. März 2026 um 18:06 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    24 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Bei einer „Regierung“ der alle Standards und Gesetze egal sind. ^^

  • Gruselig. Ist das wirklich notwendig ? Der autonome Krieg ? Das Terminator – Szenario rückt näher…

  • Genau richtig gekündigt, wobei schon vor dieser Meldung. OpenAI wird immer gruseliger…

  • OpenAi hat (laut Handelsblatt) bis 2030 einen Cashburn von 700 Milliarden Dollar – und keine Ernte in Sicht. Das zwingt offenbar zu sowas. Man muss sich diese Summe mal vorstellen und mit anderen Unternehmen vergleichen. Das ist außerirdisch.

  • Wieso sollte die ein Vertrag dran hindern, wenn es selbst die Verfassung nicht schaffte….

  • so lange die Orangene Pest ausgebrochen ist, is gar nichts sicher.

  • @Flohrian es gab NIE ein Department of the Army. Aber macht ja nix. Bestimmt haste das von der TikTok Academy…. Leute gibts…

  • Alles klar, aber ohne mich. Andere Mütter haben auch schöne KIs. Habe eh nur noch selten GPT benutzt. Jetzt halt gar nicht mehr. Unter keinen Umständen!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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