Klar als KI-Gerät positioniert
iPad Air M4: Apples neue Schwerpunkte in der Kommunikation
Mit dem heute neu vorgestellten iPad Air M4 verschiebt Apple die Argumentation für Kauf oder Upgrade des Mittelklasse-Tablets heute spürbar. Natürlich steht der M4-Chip im Zentrum der Newsroom-Mitteilung, doch das Marketing legt deutlich mehr Gewicht auf Themen, die im Vorjahr beim iPad Air mit M3 eher als Begleitmusik auftauchten.
Wer nur auf den Chipnamen schaut, verpasst, welche Punkte Apple diesmal als eigentliche Kaufgründe herausstellt.
Klar als KI-Gerät positioniert
Beim iPad Air mit M3 sprach Apple vor allem über klassische Leistungswerte und Grafikfunktionen. Die fortschrittliche GPU Architektur mit Raytracing und Mesh Shading sollte zeigen, dass das Air auch für anspruchsvollere Kreativ Apps und Games taugt. Beim neuen iPad Air mit M4 bleibt dieser Teil zwar präsent, Apple rückt ihn aber in einen größeren Rahmen und definiert das Gerät stärker als Plattform für lokale KI-Aufgaben.
Dazu nennt Apple auffällig konkrete Systemdaten. Mehr gemeinsamer Arbeitsspeicher, höhere Speicherbandbreite und eine schnellere Neural Engine werden nicht nur erwähnt, sondern als Grundlage für spürbare Vorteile bei KI Workflows beschrieben, etwa beim Transkribieren, beim Arbeiten in Kreativ Apps oder beim Optimieren von Texten. Das ist ein anderer Ton als im Vorjahr, weil Apple nicht nur den Chip feiert, sondern die Ressourcen dahinter als entscheidenden Faktor verkauft.
Arbeitsspeicher als Verkaufsargument
Neu ist auch, wie offensiv Apple über RAM spricht. 12 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher und 120 GB pro Sekunde Speicherbandbreite sind Werte, die Apple prominent platziert. Beim iPad Air mit M3 spielte das in der offiziellen Darstellung praktisch keine Rolle. Jetzt gehört es zu den ersten Punkten der Ankündigung.
Konnektivität wird zur zweiten Säule
Während Apple 2025 noch eher klassisch von schnellen 5G Verbindungen sprach, macht das Unternehmen 2026 die Funktechnik selbst zum Thema. Neu sind zwei Chips, die Apple explizit benennt. N1 für drahtlose Netzwerke und C1X für Mobilfunk. Dazu kombiniert Apple das iPad Air mit konkreten Standards wie WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread.
Bemerkenswert ist, dass Apple die Chips nicht nur als technische Fußnote nennt, sondern gleich mit Alltagsszenarien verbindet, etwa mit stabileren Verbindungen, besserer Hotspot Nutzung oder schnellerem Datenaustausch. Für Cellular Modelle kommt zusätzlich GPS als Argument hinzu. Das iPad Air soll damit nicht nur leistungsstark wirken, sondern auch als mobiles Gerät, das unterwegs zuverlässiger arbeitet.
Günstigere (Einstiegs)preise
Auch beim Preis setzt Apple einen neuen Akzent. Das iPad Air mit M4 startet in der 11-Zoll-Variante bei 649 Euro und in der 13-Zoll-Variante bei 849 Euro.
Zum Vergleich: Beim iPad Air mit M3 lagen die Einstiegspreise noch bei 699 Euro für 11 Zoll und 949 Euro für 13 Zoll. Trotz leistungsstärkerem Chip, mehr Arbeitsspeicher und neuer Funktechnik sinkt damit der offizielle Einstiegspreis um jeweils 50 beziehungsweise 100 Euro.
Beide Geräte lassen sich ab dem 4. März vorbestellen und kommen am 11. März in den Handel.





Die alljährliche Produktpflege halt. Kommt denn auch noch was wirklich Neues ? Dazu zählt aber bitte nicht das günstigere MacBook. ;)
Wäre bestimmt vorher geleakt worden.
Völlig deiner Meimung! Langweiliges und unnützes Aufarbeiten von alten Produkten!
Man merkt bei solchen Pressemitteilungen einfach, dass der Maestro fehlt. Steve hat uns Emotionen und Lebensgefühl verkauft. Tim Cook verkauft uns 120 GB/s Speicherbandbreite. So eine PR-Mitteilung hätte Steves Schreibtisch niemals lebend verlassen.
Tim ist inzwischen lange tot, kommt auch nicht wieder. Ist so, deal with it.
Steve…
Das ist das erste Mal, dass solche Daten so prominent und genau beschrieben werden. In all den Jahren mit Tim Cook wurde auf’r gerätselt, wieviel RAM welches Modell hat. Das finde viele nicht gut. Aber an Tim liegt es nicht.
Was bitte willst du 2026 mit der x-ten iPad Generation noch an „Emotionen“ verkaufen? Es ist ein iPad. Hier sind nun einmal die technischen Daten wichtig als Abgrenzung. Ja, früher war das anders – aber da ging es ja auch um völlig neue Produktkategorien – die Vorstellung des ersten iPads etwa.
Wo sind die „innovativen KI-Anwendungen“ die es rechtfertigen, upzugraden ?
In Auszügen gibt es das ja schon, der große Rollout steht ja offenbar dann jetzt kurz bevor.
Na ja… das neue Siri wird – so fürchte ich – sicherlich eine arg beschnittene Gemini-Version werden. Die bisherigen AI-Funktionen von Apple sind ja nun wirklich nicht der Rede wert.
Ohne FaceID weiterhin… da hole ich mir lieber ein iPad Pro M3/M4 reicht auch.
Immer noch kein FaceID :-(
TouchID vor einigen Jahren auf dem iPhone was super. Die Taste war ja auch direkt in Reichweite. Beim iPad ist es einfach nur nervig und dass das im Jahre 2026 immer noch so ist, traurig.
Gähn…
+1
Krass das Apple so die Preise reduziert hat. Das hätte ich nicht gedacht.
Naja, mehr kann man für Produkte mit veralteten Bauteilen nicht verlangen! Ist eigentlich sogar zu viel!
Unglaublich langweilig für unglaublich viel Geld
Die Musik ist genauso überzeugend wie das iPad.
Grausam umgesetzt, verwirrend, langweilig.
Wenn man sich dagegen das neuen Honor Magic Pad 4 anschaut, ist das echt schwach was Apple abliefert. Eigentlich wollte ich mir dieses Jahr mal wieder ein iPad zulegen , aber das ist mir echt zu langweilig und zu wenig. M4 und mehr Speicher, sonnst nichts. Apple muss echt mal wieder mehr Gas geben bei den iPads. MagSafe wäre ja schon eine echte Innovation gewesen.
Ein iPad für den Preis mit 60hz, die insbesondere bei dem großen Display sehr unangenehm auffallen
„Einen neuen Akzent setzen“ beim Euro-Preis ist auch kein Kunststück, wenn der Dollar immer weiter an Wert verliert.
Es wiegt weiterhin mehr, als ein 11″ Pro. Ist das Ari nicht mal mit einem anderen Anspruch gestartet?
Air
Hmm, zur Positionierung als „KI-Gerät“ passt aber m.E. die recht mickrigen 128 Gb als Einstieg nicht so richtig. Da alle Anwendungen (von Apple direkt), als auch Alternativen (Ollama und Co.) recht speicherhungrig sind. Außerdem ist IpadOs dafür immer noch zu kastriert.
Apple verkauft wieder alte Technik zu neuen Preisen
Sind das die KI-Funktionen, die mir schon für mein iPhone 15 Pro in 2023 versprochen wurden?
Aktuell leider ja. Apple intelligence ist wirklich Müll.
Wenn interne Werte wie Arbeitsspeicher-Bandbreite(?!), Funkstandards oder eben CPU ein Verkaufsargument darstellen müssen, weil:
– FaceID fehlt
– OLED fehlt
– 120 Hz fehlt
und
– das Gewicht der „AIR“ Modellreihe höher ist als bei den PRO-Geräten…
dann ist wohl das Sprichwort umgekehrt und es heißt künftig: „Innen Hui, außen Pfui“ – Gleichzeitig bekommt man in derselben Preisspanne bei anderen Herstellern mittlerweile mehr fürs Geld. Ich bin wirklich Apple Fan der ersten Stunde, aber das Unternehmen verlässt in meinen Augen so langsam den eigenen Anspruch, wirklich die beste Hardware für die beste Software zu entwickeln. Dem Unternehmen wird es meiner Meinung nach durch Wallet Garden und der nach wie vor hervorragenden Software natürlich auch weiterhin gut gehen. In Sachen Hardware bauen sie aber leider ab. Schade Apple! Bitte besinnt Euch auf die eigene DNA. Ich bezahle gern etwas mehr, aber dann will ich auch etwas besseres. Das ist gerade bei den Tablets leider nicht mehr der Fall.
Immer noch nur 500 Nits, da ist nix mit Spass haben im Freien an einem sonnigen Tag. Diese künstlichen Verschlechterungen gegenüber den Pro Modellen, ich finde das mehr als peinlich und schwach. Hier wird es für mich wohl auf das kommende Basis iPad hinauslaufen, immer noch Preis Leistungs Sieger in meinen Augen. Das Air sollte wirklich zwischen Basis und Pro positioniert sein, aber so richtig sehe ich das nicht umgesetzt.
Es ist doch genau mittig positioniert. Das Innenleben ist auf Pro Niveau, wenn auch der SoC mit einem Jahr Versatz kommt. Das Display samt fehlendem FaceID auf Niveau des Standard-iPads, ist dazu aber im Vergleich zum Standardmodell vollflächig laminiert (was für mich ein KO-Kriterium gegen das Standardmodell ist).
Ein neues iPad Pro feht noch