macOS-Systemvideo verrät neue Funktion
Kamera-AirPods: Video zeigt Apples neue Ohrhörer in Aktion
Apples geplante AirPods mit integrierten Kameras sind erstmals in einem eigenen Systemvideo zu sehen. Das kurze Demo wurde im Release Candidate von macOS Tahoe 26.7 entdeckt und zeigt, wie die Ohrhörer gemeinsam mit Apples visueller Intelligenz eingesetzt werden sollen.
In der kurzen Sequenz hält ein Nutzer ein Buch so vor sich, dass die Kamera im AirPod dessen Titel erfassen kann. Anschließend lässt sich die Information für später speichern. Die Kameras dienen damit nicht als Ersatz für eine klassische Fotoaufnahme, sondern liefern Siri zusätzliche Informationen über die unmittelbare Umgebung.
AirPods werden zu Augen für Siri
Das Konzept passt zu den bereits länger bekannten Plänen für Kamera-AirPods. Statt Fotos oder Videos aufzuzeichnen, sollen die Sensoren Objekte und Situationen erfassen, die anschließend durch Apples visuelle Intelligenz ausgewertet werden. Siri kann darauf basierend Fragen zur Umgebung beantworten oder erkannte Informationen sichern.
Apple baut diese Art der Bilderkennung zugleich an anderer Stelle aus. Für iOS 27 ist eine engere Verknüpfung von Siri und Kamera-App vorgesehen. Die AirPods würden das Prinzip erweitern, weil Nutzer für die Erfassung ihrer Umgebung nicht mehr jedes Mal das iPhone ausrichten müssten.
Dabei spielt offenbar auch die Position der Ohrhörer eine Rolle. Sind die AirPods durch Haare verdeckt, weist das System darauf hin, dass die Sensoren für eine möglichst genaue Erfassung frei bleiben sollen.
Interner Gerätename B790 taucht mehrfach auf
Das Video und weitere Verweise auf die neuen AirPods wurden in macOS Tahoe 26.7 entdeckt. Dort erscheint mehrfach die interne Kennung B790. Derselbe Codename war zuvor bereits in Berichten über die Kamera-AirPods genannt worden. Zusätzlich enthält das System Hinweise auf weitere, bislang nicht veröffentlichte Apple-Produkte.
Der Fund spricht dafür, dass Apple die Einbindung der neuen Ohrhörer in seine Betriebssysteme bereits vorbereitet. Zu den vorgesehenen Funktionen zählen Kameras als Umgebungssensoren sowie eine enge Anbindung an Siri und das iPhone.

Wenn sie es unterbinden bzw. schaffen sicherzustellen, dass Aufzeichnungen von Menschen nicht personalisiert ausgewertet werden, wäre das ja fast ein Killerfeature in der EU.
In Zukunft können wir Menschen im Bikini also nicht nur mit der Brille, sondern auch mit den Kopfhörern filmen. Super.
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Ich will nicht in allen Dingen Kameras und Überflutung durch alle möglichen Infos durch KI…, tendiere immer mehr zurück auf analog
Dazu muss die Qualität der Übersetzungen besser werden. Im Frankreich nach mehreren Versuchen mit Apple nur noch Copilot und ChatGPT genutzt, da deren Übersetzungen Sinn ergaben.