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Im Video

Im Inneren des iMac Pro: Apple stückelt SSD und RAM

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Der Mac-Händler OWC hat die ruhige Zeit zwischen den Jahren dafür genutzt, einen Blick in das Innere des neuen iMac Pro zu werfen und hat den Ausflug hinter das Display des am 15. Dezember in den Markt gestarteten Schlachtschiffes in dem unten eingebetteten 8-Minuten-Video festgehalten.

Imac Pro 1000

Zwar geizt das Video mit Überraschungen, unterstreicht jedoch die alte Faustregel, dass sich potentiell interessierte Anwender schon beim Bestellprozess mit so viel RAM und Festplattenplatz wie möglich bzw. wie vom Budget gedeckt ausstatten sollten.

Zum einen ist der Tausch der von Apple verbauten Komponenten komplex und zeitintensiv und macht euch im Zweifelsfall einen Strich durch eure Garantieansprüche, zum anderen setzt Apple selbst bei seinem neuen Profi-Rechner auf den Einsatz kleiner RAM- und SSD-Komponenten, die ein einfaches Upgrade erschweren.

Apple stückelt SSD und RAM

So stattet Apple den iMac Pro in der 1TB-Variante nicht mit einer 1TB-Platte, sondern mit zwei 512GB kleinen SSDs aus. Die 32GB Arbeitsspeicher werden nicht von einem RAM-Modul, sondern von vier 8GB Riegeln geliefert, die alle verfügbaren Steckplätze belegen. Sprich: Wer hier nach dem Kauf selbst nachrüsten will, kann Apples Komponenten nicht einfach erweitern sondern muss diese austauschen.

Being able to upgrade the iMac Pro with more memory should an existing memory config prove to be inadequate is a great benefit for the longevity of these impressive, powerful new systems – That being said, with consideration to the relatively limited trade-in value of the lowest base 32GB option, the current cost of a full 64GB or 128GB kit and the labor involved with the upgrade – we currently recommend purchasing an iMac Pro with the amount of memory you believe will be needed.

Donnerstag, 28. Dez 2017, 16:15 Uhr — Nicolas
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  • Beim Memory ist das ggf. etwas weniger tragisch, da ich bei solchen Kisten eh ungern RAM Riegel mische und man nach ein paar Jahren/Monaten oft schwer die gleichen Riegel wiederbekommt.

    Bei der SSD ist es auch aus Performancegründen wohl eher suboptimal.

    • Wieso bei der SSD suboptimal? Wenn die im RAID 0 laufen dann sind sie sogar noch schneller!

      • Und dir Ausfallwahrscheinlichkeit wird doppelt so hoch

      • Statistik war nie dein Kurs, oder?

        Die Wahrscheinlichkeit dass beide Platten ausfallen ist halb so hoch wie bei einer. Im worst case wären die Hälfte der Daten weg, nicht alle.

      • Falsch, es sind alle Daten weg. RAID0 halt.

      • Solltest dich lieber erst mal damit beschäftigen was ein raid 0 ist ….

      • Macht Sinn, Informatik ist dafür nicht mein Fach ;-)

      • Das ist so leider nicht richtig. Bei RAID 0 werden die Daten auf beide Platten verteilt. Grob gesagt liegt die eine Hälfte der Daten auf Platte A und die andere Hälfte auf Platte B. Wenn nun eine Platte ausfällt ist nun die Hälfte der Daten weg. Je nach Dateigröße kann es auch sein dass auch einzelne Dateien gesplittet geschrieben werden. Somit wären diese Dateien auch unbrauchbar. Und die Wahrscheinlichkeit dass eine Platte ausfällt ist bei 2 Platten nunmal größer wie bei einer Platte. Es ist ja auch wahrscheinlicher dass bei 100 Platten eine ausfällt wie bei 2 Platten. Im Vergleich zu z.B. RAID 5 werden bei RAID 0 auch keine Paritätsdaten gespeichert um die Daten wiederherstellen zu können.

        Bei RAID 1 ist es natürlich weniger wahrscheinlich einen Datenverlust zu haben, da alle Platten im RAID 1 Verbund die selben Daten gespeichert haben.

      • Statistik hin oder her. Geht eine Platte kaputt sind die Daten weg, egal ob eine oder zwei Platten insofern *wayne*?

      • Er / Sie hat recht und du keine Ahnung

      • Ihr habt beide Recht.

        a) Die Wahrscheinlichkeit, dass beide Platten (GLEICHZEITIG) ausfallen, ist halb so hoch wie die Wahrscheinlichkeit, dass eine Platte ausfällt.

        b) Beim RAID0 reicht jedoch schon der Ausfall EINER Platte, um enormen Datenverlust hinnehmen zu müssen. Also ist bei einem RAID0 und zwei Festplatten die Ausfallwahrscheinlichkeit höher, als die Ausfallwahrscheinlichkeit bei nur einer Festplatte.

        Grüße :)

      • Nehmen wir mal an, die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Platte ist x und damit 0<x<1. Dann wäre die Nicht-Ausfallwahrscheinlichkeit y=1-x. Damit zwei Platten nicht ausfallen ist dann die Wahrscheinlichkeit y^2 = (1-x)^2 = 1-2x+x^2. und damit die Wahrscheinlichkeit, dass eine der zwei Platten ausfällt 1-y^2 = 2x-x^2

        Weil die Ausfallwahrscheinlichkeit x sehr klein ist, ist der -x^2 nicht relevant und wir haben näherungsweise eine doppelt so hohe Ausfallwahrscheinlichkeit.

    • Beim ram macht das sogar eher Sinn mit der Stückelung. Nur so ist der optimal ausgenutzt.

      • @Manuel,

        die Ausfallsicherheit wird durch RAID 0 nicht gesteigert. Ein RAID 0 ist nämlich nur ein Array of Independent Disks. Die SSDs werden dabei in identisch große Blöcke aufgeteilt auf denen dann abwechselnd die Daten im Striping-Verfahren geschrieben werden. Schnelligkeit Ja, ein Mehr an Sicherheit nein. Und das auch nur, wenn der Controller tatsächlich im Raid-Verbund arbeitet. Ansonsten werden die SSDs nur hintereinander geschaltet.

  • Macht das bei dem RAM nicht Sinn , damit dieser dann im Quadchannel läuft. Und die ssd im raid 0.
    Oder hab ich da grade nen Denkfehler?

    • Die SSDs sind vermutlich sogar nur als JBOD konfiguriert, das ist aber reine Spekulation.
      Interessant wäre, ob diese vom Controller als eine angezeigt werden. Was kommt z.B. im Terminal mit diskutil list raus?

      • Ich nehme mal an das die unter apfs in einem logischen Container zusammengefasst sind- ähnlich wie bei Linux mit lvm.
        Somit auch kein Jbod. Die Daten werden aber dennoch ähnlich physisch beschrieben…

      • Danke für den Hinweis, sollte ich mir mal genauer anschauen.

  • Statt „stückelt“ sollte es wohl eher „werkelt“ heißen ;)
    Klugscheissermodus wieder aus.
    Schönen Abend und auch gleich noch Guten Rutsch!

  • Ich würde fast meinen die SSDs haben 2x 500GB und nicht 2x 500MB, sonst kommt man ja nicht auf 1TB. Welchen Vorteil das bringt würde mich aber auch interessieren.

    • Die Perfomance ist höher. Bei einer SSD ist nicht mehr der Speicher selbst sondern die Datenanbindung der Flaschenhals. Sofern synchron auf beide SSD geschrieben wird, verdoppelt sich im Optimalfall die Schreibgeschwindigkeit.

      • Stimmt aber auch nur halb, in der Regel sind groessere SSDs schneller als kleine. Aber Achtung gefaehrliches Halbwissen hier…

      • Diese SSDs sind per PCI Express angebunden, da wird der Kontroller der jeweiligen SSDs der Flaschenhals sein als die Datenanbindung. Dennoch ist ein Festplattenverbund im RAID 0 immer schneller als nur eine, solange die langsamte Komponente hinter der southbridge liegt. Also egal ob der Speicherkontroller, die Datenanbindung oder der Speicher selbst der Flaschenhals sind.

        @N_O
        Die Hersteller verbauen in kleine Festplatten meist billige (langsame) Controller, weil die Verbraucher auf den Preis achten und die Margen für die Hersteller bei kleinen Speichergrößen meist geringer sind.

  • Wahnsinn wie riesig die Lautsprecher sind inkl. Gehäuse ;)

  • Ja, und ganz toll das wieder mal die CPUs und GPUs schnell runtergetaktet werden um Überhitzung zu vermeiden!
    Damit der Doppelfön nicht ganz so laut wird!
    Wenn ich CPU X kaufe möchte ich Sie auch vollständig nutzen.

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