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iCloud-Foto-Hack: Apple untersucht die Hintergründe

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Die gestern über das Internet verbreiteten privaten Fotos von Weltstars wie Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst oder auch der US-Torhüterin Hope Solo sorgen bei Apple für Überstunden. Angeblich erleichterte den Angreifen eine mittlerweile geschlossene Schwachstelle bei iCloud den Zugriff auf die persönlichen Daten der Betroffenen.

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(Bild: Shutterstock)

Eine Apple-Sprecherin betonte gegenüber dem amerikanischen Onlinemagazin Re/code, dass man die Sicherheit der privaten Daten der Anwender sehr ernst nehme und die Vorgänge derzeit aktiv untersuche. Bislang deutet alles darauf hin, dass die Angreifer die zu den iCloud-Konten der Betroffenen gehörenden Kennwörter durch eine automatisierte Abfrage erraten konnten, da Apple die Zahl der Eingabeversuche nicht limitiert hatte. Verhindert werden hätte dies nicht nur durch die nun nachträglich von Apple getroffenen Maßnahmen, sondern auch durch komplexere Kennwörter sowie eine Aktivierung der sogenannten Zweistufigen Bestätigung können. Allgemein wird vermutet, dass die Hacker die Kennwörter mithilfe einer „Wörterbuch-Attacke“ erraten haben, komplexe Kennwörter wären hier ein deutlich größeres Hindernis als gewöhnliche Begriffe. Zudem kritisiert ein Sicherheitsexperte in dem Re/code-Bericht die Tatsache, dass Apple die Möglichkeit der „Zweistufigen Bestätigung“ als zusätzliche Kontensicherung nicht nur sehr spät eingeführt habe, sondern auch nicht aktiv genug bewirbt: „Man muss sich durch die Hilfeseiten bei Apple wühlen, um Informationen dazu zu finden“.

Apple bewirbt Sicherheits-Funktionen nicht aktiv genug

In der Tat ist die Kommunikation in diesem Zusammenhang sehr nachlässig. So hat Apple die deutschsprachige Version des zugehörigen FAQ-Dokuments wieder entfernt und lässt ehemals gesetzte Links darauf statt wie bei anderen Support-Dokumenten üblich auf die englische Version nun komplett ins Leere laufen. Dabei sollte die Aufklärung gerade in diesem Fall umfassend und vorbildlich sein. Die zweistufige Bestätigung ist im Gebrauch letztendlich einfach und komfortabel, lediglich der Aufwand bei der Einrichtung schreckt mehr ab als nötig. Falls ihr dieses Sicherheitsfeature noch nicht eingerichtet habt, nehmt euch die zehn Minuten Zeit dafür. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.

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02. Sep 2014 um 08:11 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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