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Musikdienst hält sich bedeckt

HomePod-Unterstützung von Spotify bleibt fraglich

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59 Kommentare 59

Zwei Wochen noch, dann kommt der HomePod mini in den Handel. Bislang gibt es allerdings keinen Hinweis darauf, ob bzw. wann das Gerät auch die Musikwiedergabe über Spotify unterstützt. Wenn der Musikdienst diese Option nicht zeitnah bereitstellt, könnte dies empfindliche Auswirkungen auf die Akzeptanz von Spotify unter Apple-Nutzern haben.

Mit dem HomePod mini bringt Apple einen Siri-Lautsprecher auf den Markt, der über AirPlay 2 multiroom-fähig ist und sich zudem auch als HomeKit-Hub verwenden lässt. Angesichts des von Apple mit 96,50 Euro deutlich unter der Preisempfehlung für seinen großen Bruders angesetzten Verkaufspreises, wird der HomePod mini sicherlich Einzug in zahlreiche Haushalte finden. Eine der meistgenutzten Funktionen wird damit verbunden die Wiedergabe von Musikdiensten sein.

Homepod Mini Musikdienste

Bezüglich der Einbindung von Alternativen zu Apple Music hat Apple bereits die Grundlagen geschaffen. Im Rahmen der Präsentation des Geräts wurde die Einbindung von „beliebten Musikdiensten“ innerhalb der kommenden Monate in Aussicht gestellt. Konkret hat Apple hier das nur in den USA verfügbare Pandora sowie Amazon Music genannt. Pandora hat diese Anbindung mit einem diese Woche veröffentlichten Update bereits vorbereitet und Amazon Music dürfte zeitnah folgen. Von Spotify war in diesem Zusammenhang bislang allerdings nichts offizielles zu vernehmen.

Dass Apple selbst keinen gesteigerten Wert darauf legt, das schwedische Konkurrenzangebot aktiv zu unterstützen oder gar dafür zu werben, ist nachvollziehbar. Spotify gehört zu den lautstarken und aktiven Kritikern von Apples App-Store-System und setzt seinerseits eher auf Konfrontation als Zusammenarbeit. In Sachen HomePod-Unterstützung ist allerdings Initiative seitens des Musikdienstes erforderlich, denn die Siri-Integration muss durch Spotify angekurbelt werden.

Die Hoffnungen der Spotify-Nutzer diesbezüglich scheinen eher verhalten. Zwar läuft bereits seit der Ankündigung der HomePod-Öffnung im Juni eine „Unterschriftensammlung“ für die Einbindung des Musikdienstes, Spotify selbst hält sich mit Aussagen dazu bislang jedoch vornehm zurück. Man habe den Vorschlag wahrgenommen und werde sich des Themas der Nachfrage entsprechend annehmen.

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04. Nov 2020 um 11:59 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • mein homepod sagt „diese app unterstützt die funktion mit siri „noch“ nicht“

    • Weil Apple einfach denen es schwer macht. Apple versucht mit seiner Art jede Konkurrenz auszuschalten. Leider kommen die Informationen selten durch. Dann kommt so ein Klaus oder Herbert daher und meint Spotify wäre schuld das es nicht auf dem HomePod läuft.

      • Warum Klaus und Herbert?

      • Naja… Spotify braucht aber auch grundsätzlich sehr sehr lange.
        Streaming auf der AppleWatch ist seit mindestens einem Jahr von watchOS für Drittherstellern verfügbar. Meine Podcast-App hat dies auch schon seit Monaten auf der Uhr verfügbar (sogar inkl. Download auf die Uhr für Offline-Playback).

        Ich denke Spotify wird schon auf den HomePod kommen. Nur nicht dieses Jahr. Nächstes auch nicht. Vielleicht 2022… vielleicht auch später.

        Wahrscheinlich haben sie derzeit nur keinen Bock, da sie Apples Schnittstelle verwenden müssen und Apple nicht Spotify Connect auf den HomePod implementiert.

  • Ja, ist irgendwie typisch für Spotify.
    Erst lamentieren, dass nur Apple Music unterstützt wird, und wenn Apple das System dann öffnet, nutzt man die Möglichkeit nicht.

    War ja damals bei der Apple Watch auch nicht anders…

  • falls das nicht geht muss ich leider zur Amazon Alternative greifen, auch wenn mich das HomePod designtechnisch mehr angesprochen hat. Wisst ihr ob man im schlimmsten Fall die Spotify Tracks auch über die AirPlay Funktion wiedergeben könnte?

  • Sobald der Preis des Familienabos erhöht wird. Ziehe ich eh zu Apple One rüber.

  • Wieder mal ein schönes Zeichen ob man Spotify unterstützen will.
    Wenn es ihnen, wie oft schon gesagt wirklich um die Nutzer gehen würde, würden sie ja die Integration schnell umsetzen.

    Da sieht man wieder mal das alle nur geld verdienen wollen …

  • Typisch Spotify. Für neue Features benötigen das Unternehmen meistens Jahre.
    Leider hat Spotify aber die beste App, was mich derzeit noch dazu zwingt, dabei zu bleiben.

    Bei Apple Music ist die Hälfte meiner Playlist ausgegraut, mit dem Hinweis, dass diese Titel in meiner Region nicht verfügbar sind. Suche ich bei AM jedoch manuell nach den Titeln, lassen sie sich alle abspielen. Ich verstehe das einfach nicht. So kann man doch kein Abo bei Apple Music abschließen.

  • GiraffeMitWaffe

    Findet ihr auch, dass die tollen Playlisten bei Spotify die letzten Monate stark nachgelassen haben?

    • Nope. Meine sind mega! Hab aktuell Spotify u AppleOne und kann mich wieder dran erinnern wie schrecklich ich das AppleUI schon damals fand

      • Das AppleUI fand ich gar nicht so schlecht. Nur die für mich zusammengestellten Playlisten waren nicht mein Ding. Als Boomer ist man bei Spotify besser aufgehoben, es sei denn man hört den ganzen Rap Kram und Ähnliches.

  • Ich nutze grade mal wieder beide Dienste weil ich AM mal wieder am Testen bin und meine Musik auf den HomePods per Siri steuern will. So langsam könnte ich mich an AM gewöhnen.
    Jetzt habe ich auch noch festgestellt, dass sogar die Soundqualität auf den AirPods Pro auch mit AM um einiges besser ist als mit Spotify.

    Also wenn Spotify bezüglich der Integration auf den HomePods nicht bald mal in die Puschen kommt…bin ich auch weg.

  • Spotify nutze ich sowie so nicht also ist das auch für mich überhaupt kein Thema :D

  • Siri ist doch leider immernoch nicht annähernd so gut wie Alexa oder ?

    • Falsch. Schau dir mal die Tests im Internet. Siri kann Fragen besser beantworten. Erst recht Alltagsfragen. Alexa ist deutlich besser mit deren Schnittstellen und die Möglichkeit dafür zu entwickeln. Aber rein von der Intelligenz ist Siri gut (jedoch nicht besser als hey Google).

      • Aber das gilt nur für Englisch. Was SmartHome betrifft ist Siri deutlich zuverlässiger.

      • Das scheint davon abzuhängen, was man unter „Alltagsfragen“ versteht. Habe gerade mal aus gegebenem Anlass sowohl Alexa als auch Siri die Frage gestellt: „Wie ist der aktuelle Zwischenstand der US-Präsidentschaftswahlen?“. Alexa hat die Frage mit den aktuellen Zahlen und dem Hinweis auf die noch nicht abgeschlossene Auszählung beantwortet, während Siri mal wieder nur auf drei Ergebnisse der Websuche verwiesen hat.

  • Spotify hat sich auch ewig Zeit gelassen mit der AppleWatch.
    Die werden mir immer unsympathischer.

    Wenn Apple sie geweigert hätte, dann muss man natürlich sagen das geht so nicht. Aber wenn der schwedische Musik Streaming Dienst einfach nur etwas anpassen muss, dann sollen sie das gefälligst mal tun….. statt ständig zu jammern.

  • Was? Kein Spotify auf dem HomePod? Dann lieber ein Echo. So ein Mist wie HomePod kommt mir nicht ins Haus.

    • Die Echos sind wirklich besser. Habe mit zwei fürs Wihnzimmer und weitere 7 Dots für den Rest des Hauses gekauft. Alles läuft hier super!

      • Alexa und der ganze Amazon Echo Kram ist bei uns wieder ausgezogen und wurde durch HomePods ersetzt. Die Entscheidung hat in unserem Haushalt niemand bereut…gang im Gegenteil.

        Und wenn es Spotify in absehbarer Zeit nicht auf den HomePods geben sollte, aus welchen Gründen auch immer, dann werde ich mit dem Familien Abo eben zu AM wechseln…auch wenn ich die Vorschläge von Spotify besser finde.
        Ich habe mittlerweile so viele selbst erstellte Spotify Playlisten die auch synchron auf Apple Musik gehalten werden, da sollten die Vorschläge neuer Musik auf AM auch bald passender werden.

  • Die Trauer hält sich in Grenzen. Wer Musik über solche Kugeln hört, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Von daher hat Spotify alles richtig gemacht. Qualität steht bei mir immer an erster Stelle. Und komprimierte Musik über einen klanglich limitierten Lautsprecher geht gar nicht.

    • es gibt auch Situationen bei denen man nicht den Super-MegaSound in der aller höchsten Qualität braucht, zum Beispiel in der Werkstatt, im Hobbyraum, im Badezimmer, in der Küche usw.
      und ich glaube auch nicht dass es der Anspruch von Apple ist mit einem HomePod klassischen Boxen den Rang abzulaufen

      • Dafür kaufe ich mir keinen Lautsprecher für 100,-€. Für diesen Zweck gibt es guenstigeres bei der Konkurrenz.

      • zum Glück kann jeder selbst entscheiden für was er sein Geld ausgibt

      • Mach was du willst. Ich habe dir einen Kauf nicht verboten, sondern hier nur meine persönliche subjektive Meinung kundgetan.

      • genau ! Deshalb solltest du auch akzeptieren, dass auch ich meine persönliche Meinung auf deinen Beitrag mitteile

    • Wenn Qualität bei Dir an erster Stelle steht, dann spielt Spotify für Dich eh keine Rolle, da sie nicht mal ein Angebot für lossless music am Start haben.

      • Ich sehe, wir kommen langsam zusammen.
        Leider kennen die wenigsten unter den jüngeren Mac-User verlustfreie Musik zu schätzen. Ich arbeite in einem Tonstudio und kann mir da sicher ein Urteil zu erlauben. Auch wo der wahrnehmbare klangliche Unterschied liegt.
        Selbst Steve Jobs hatte mit digitaler Musik so seine Probleme und hat angeblich privat nur Vinyl konsumiert.
        Aber nun gut. Wir schweifen ab.
        Ich kann diesen Smartspeaker nichts abgewinnen. Mögen sie für Spracheingaben ausreichen, fallen sie bei der Musikwiedergabe gnadenlos durch. Was ja auch kein Wunder ist. Die Physik lässt sich nun mal bei diesen Gehäuseabmessungen nicht überlisten.
        Und ja, ich höre weder Spotify noch iTunes privat zu Hause. Ich besitze einen Plattenspieler, hochwertige Lautsprecher von Kef und genieße diesen Moment der Entspannung. Es kommt einem Live Konzert, wenn man von der Atmosphäre absieht, am nächsten.
        Aber nun gut, ich schweife ab. Ich will hier niemanden seine „Religion“ nehmen. Kritik an Apple kommt meist einer persönlichen Beleidigung gleich und da reagieren einige User empfindlich.

      • Ich möchte überhaupt nicht mit Deiner Meinung „langsam zusammenkommen“

        Mich störte lediglich Deine pauschale Formulierung „Wer Musik über solche Kugeln hört, dem ist eh nicht mehr zu helfen“

        Dein Job in einem Tonstudio mag Deine Qualifikation sein, aber nicht jeder hat diesen Anspruch in jeder Situation Musik in Konzertqualität genießen zu wollen.

        Und: Deine Kritik an Appleprodukten verstehe ich überhaupt nicht als persönliche Beleidigung. Mir geht es lediglich darum, dass Du diejenigen, die nicht Dein qualitativen Hörgenuss teilen (wollen) pauschalisiert als „Musik-Deppen“ bezeichnest – so verstehe ich zumindest Deine Wortwahl im ersten Beitrag.

        Alles Gute Dir und allzeit gute Hörerlebnisse.

      • Mein Kommentar galt @Jack68 nicht Dir @EC!
        Ansonsten komm mal ein bisschen runter.
        Schlechten Tag gehabt?

  • GiraffeMitWaffe

    Wer kann bestätigen, dass der Sound bei AM besser ist als bei Spotify? :)

  • solange spotify und apple beef haben wird das nie etwas werden

    • Apple ist nie gut damit gefahren, alles in einer Blase zu halten. Erst mit dem öffnen der Plattform konnte man auch hohe Stückzahlen generieren.
      Man sollte noch heute denjenigen in Gold wiegen, der seinerzeit entschieden hat, iTunes auf Windows anzubieten. Denn erst damit sind die Stückzahlen des iPod durch die Decke gegangen. Ohne diese wichtige Weichenstellung wäre Apple nicht zu dem geworden was sie heute sind.
      Ähnlich sehe ich das auch mit Spotify. Sie würden sich damit keinen abbrechen, dass sie es der Konkurrenz etwas leichter beim Zugang machen. Der Wettbewerb kommt nicht nur dem Kunden zu Gute, sondern steigert auch die eigene Qualität, weil sie sich daran messen lassen muß.

  • Ich würde soweit gehen, dass dies empfindliche Auswirkungen auf die Akzeptanz von Apple unter den Spotify Nutzern haben könnte.

    Ich entwickle langsam aber sicher eine Abneigung gegen die Durchsetzung amerikanischer Partikularinteressen – insbesondere gegen europäische Unternehmen.

    Wird vielleicht Zeit, dass wir uns kulturell und technologisch verstärkt in Richtung Osten orientieren.

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