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Funkgeräte, Batterien und Automationen

Home Assistant bereitet großes Mai-Update vor: Das ist neu

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47 Kommentare 47

Home Assistant bereitet das nächste größere Update vor. Die Version 2026.5 liegt bereits als Beta vor und bringt mehrere Neuerungen für Smart-Home-Nutzer mit. Im Mittelpunkt stehen diesmal nicht nur neue Integrationen, sondern auch Verbesserungen für Dashboards, Automationen und ältere Funkgeräte.

Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Unterstützung von Funkfernbedienungen. Nachdem Home Assistant zuletzt Infrarot-Geräte stärker in den Fokus gerückt hatte, folgt nun Radio Frequency, kurz RF. Damit lassen sich künftig auch einfache per Funk steuerbare Geräte sauberer abbilden, die bislang oft nur über Umwege oder herstellerspezifische Lösungen eingebunden wurden.
Home Assistant App Dashboard

Praktisch ist das etwa bei Funk-Lichterketten, Garagentoren, Funk-Steckdosen oder anderen Geräten, die mit einfachen RF-Fernbedienungen arbeiten. Voraussetzung bleibt passende Hardware, etwa ein kompatibler Sender über ESPHome oder ähnliche Lösungen. Home Assistant schafft mit dem neuen Gerätetyp aber die Grundlage, solche Geräte künftig einheitlicher zu steuern.

Bessere Übersichten für Wartung und Sicherheit

Auch die eingebauten Dashboards werden erweitert. Besonders hilfreich dürfte die neue Wartungsansicht sein, die Batterien im Smart Home automatisch zusammenfasst. Statt einzelne Sensoren, Schalter und Thermostate mühsam zu durchsuchen, sollen Nutzer auf einen Blick sehen, welche Geräte bald neue Batterien benötigen.

Das Sicherheitsdashboard erhält zudem ein Aktivitätsprotokoll. Damit lassen sich sicherheitsrelevante Ereignisse besser nachvollziehen, etwa Bewegungen, Türkontakte oder andere Zustandsänderungen. Für selbst gebaute Dashboards kommen neue Möglichkeiten hinzu, darunter Kacheln für Mediaplayer oder Schnellzugriffe.

Bei Automationen arbeitet Home Assistant weiter daran, die Erstellung verständlicher zu machen. Neu ist unter anderem eine Zeitbedingung für zweckbezogene Auslöser. Automationen können dadurch einfacher formulieren, dass ein Zustand für eine bestimmte Dauer bestehen muss. Beispiele wären etwa „wenn seit 15 Minuten keine Bewegung erkannt wurde“ oder „wenn die Haustür seit zwei Minuten offensteht“. Ebenfalls neu sind zusätzliche Auslöser für Mediaplayer, Timer, Fernbedienungen und Türklingeln.

Produkthinweis
Home Assistant Smarthomezentrale | Raspberry Pi 5 8GB | Air-Flow Metallgehäuse | M.2 250GB NVME | Home Assistant OS 309,90 EUR

Da es sich noch um eine Beta handelt, empfiehlt sich die Installation vorerst nur für Nutzer, die mit möglichen Fehlern leben können. Wer Home Assistant produktiv für Heizung, Licht oder Sicherheit einsetzt, wartet besser auf die finale Version oder die ersten Fehlerkorrekturen nach der Freigabe.

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05. Mai 2026 um 10:43 Uhr von Ben Fehler gefunden?


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  • Bzgl. dem beigefügten Amazon-Link bzw. der verlinkten Hardware ist im Garantiefall wohl bei der verkaufenden Firma Vorsicht geboten (siehe Rezension diesbezüglich).

  • Danke für die Info.

    Nur der verlinkte Raspberry Pi 5 ist nicht wirklich glücklich. Im Vergleich zu diversen Intel NUC basierten Systemen ist der RPi 5 doch recht schmalbrüstig. Für das gleiche Geld bekommt man einen Intel 305 Alder Lake basierten NUC, der 10x so schnell ist. Mit Proxmox (quasi ein Parallels oder vmWare für Linux Server) als Host und Home Assistant in der Virtualisierung einfach unschlagbar. Sprich: gleicher Preis aber viel mehr Leistung und Flexibilität.

    • Ich weiß worauf du hinaus willst, bei nem NUC legt man aber doch noch mal mehr drauf. Außer du willst nen alten Celeron :D

      • Das sehe ich genauso. Ich habe noch einen Pi 4 im Einsatz und gucke immer wieder mal nach einen NUC. Die sind entweder erschwinglich, dafür aber technologisch völlig überaltert, oder sauteuer und aktuell. Da bei mir die Schmerzgrenze noch nicht erreicht ist, warte ich noch mit dem Upgrade. Aber ambitionierte Neueinsteiger sollten ernsthaft überlegen sich gleich einen NUC zuzulegen und den Pi zu überspringen.

      • Er meinte glaub die kleineren Varianten mit N150 und N350. N150 kriegst unter 200€ bietet mehr Leistung als ein Raspi und ist unterhalb der NUCs anzusiedeln.
        Hab beispielsweise opnsense auf so einem System am laufen und es sollte HomeAssistant locker packen.

      • Gerade bei Amazon nachgeschaut:

        Twin Lake N150 Mini Computer, 16GB RAM, 512 GB SSD, 268€

        Für Home Assistant eigentlich schon überdimensioniert.

        Man muss nachschauen, welcher Prozessor verbaut ist und dann vergleichen. N150, N305 sind die häufigsten Kandidaten. Hab mittlerweile 3 im Einsatz, noch einen als Firewall und einen zweiten als Fileserver (allerdings andere Hardware als oben, mit schnellerem Ethernet, via AliExpress, aber ähnliche Preise)

      • Vor ca. Zwei Jahren bin ich auf einen Lenovo TinyPC M720q mit i5-8400T von einem Pi 4 umgestiegen und das war der beste Schritt seit langem. Der hat 6 Cores und davon bekommt die VM von Home Assistant 2 Stück und 6GB RAM. Das reicht völlig aus.
        Der gebrauchte Tiny PC (aus Leasingrückläufern) hat damals nur 170€ gekostet. Durch die verkauften 3 Pi 4 wurde er problemlos bezahlt. Er verbraucht jetzt mit der Home Assistant VM und ein paar Containern (AdGuard, Zoraxy, deCONZ, Lyrion Musikserver) ca. 15W, was weniger ist als die 3 Pi4 vorher.

    • Mein 4er Pi ist absolut problemlos für HomeAssistant mit haufenweise addons und 60 zigbee Geräten.

      Ich weiss nicht was ihr alle damit macht dass es einen neuen NUC Braucht

      • Mein Rapspi 5 ist völlig unterfordert. Trotz Matter,Zigbee etc. über 50 Geräte und er langweilt sich. Durch die native Unterstützung ist er super performant. VMware etc. frisst dann gleich wieder einen Teil der Prozessorleistung.

  • Hier steht ein NUC15Pro mit Intel Core U7 255H, 96GB RAM, 2TB SSD und Proxmox. Neben HA läuft ESPHOME, MQTT, VS Code, Unifi, OpenCCU, und Weiters absolut geschmeidig.

  • Welche Empfänger zum Anschluss über USB sind hier ratsam, um ein NUC fit für die verschiedenen Funkstandards der Smarthome-Geräte zu machen?

    • Für HomeAssistant? Zum Beispiel den ZBT-2. ist nicht klein, hat aber ne ganz gute Reichweite. Zudem erkennt HA den ohne große Probleme

    • Wenn du Zigbee und Matter verwenden willst, dann kann ich den SLZB-MR5U empfehlen. Dieser wird über das LAN angeschlossen. Das ist einfacher einzubinden als USB und stabiler.

      • Benutzt du zufällig Zigbee2MQTT? Dort lese im Guide:

        Multiprotocol firmware is not supported. The recommended alternative to establish multiple networks is to use one adapter per protocol.

        Würde gern mal aus der Praxis hören, wie der Betrieb von Zigbee und Matter parallel funktionieren

  • Ich habe für HAOS einen ThinkCentre, der hat 80€ gekostet und kann HA locker. Einen Raspi würde ich auch nicht nehmen, da rauchen mir die SD-Karten zu schnell ab, aller paar Jahre.

  • verstehe auch nicht wozu man einen NUC für HA braucht. Hab auf einem Raspberry 4b mit 8 GB RAM einen sehr umfangreich konfiguriertes HA, ohne dass ich zu wenig Leistung sogar noch für andere Sachen hätte. Warum sollte ich da einen NUC anschaffen der viel mehr Leistung „verbrät“. Gerade im Sinne von Nachhaltigkeit finde ich den Strombedarf von 6-8 W (Vollast) vom Pi 4b sehr sinnvoll.

    • 6-8 Watt sind halt schon viel. Meiner läuft mit nem kleine Lenovo m710q mit i3 und 4 TB SSD auf openmediavault als Homeserver + Home Assistant KVM Container bei 5 Watt.
      Also sind die 6-8 Watt für sön mickrigen Raspi eigentlich viel zu viel.

  • Also der raspberry ist nicht schlecht, allerdings hab ich im Dezember noch 199,- bezahlt. Der aktuelle Preis ist absurd.

  • Uh. Das mit dem Garagentor ist interessant. Aktuell habe ich das so gelöst, das ein SwitchBot physikalisch auf meine Funkfernbedienung drückt, wenn ich den über HomeKit getriggerten Schalter betätige. Aber der verrutscht immer mal wieder (trotz Kabelbinder und 3M) L
    Aber funktioniert eigentlich gut.

    • Schau dich mal in Richtung Shelly um, die kann man meist direkt a den Garagentormotor als Aktor anschließen und machen so jedes noch so alte Modell smart… und das für nicht mal 15 EUR. Mittlerweile können die neben Wlan auch Bluetooth, Zigbee und Matter. Nutze ich seit Jahren und bin mehr aLs zufrieden!

  • HomeAssistant hat das Problem, das Linux hat(te). Zu kompliziert für den Normalverbraucher.

    Apple hätte längst schon etwas wie den Homey Pro rausbringen sollen. Einfach, vom jedem simpel bedienbar, kann 90% von dem was HA kann. Es funktioniert einfach.

    Ein Hub für alles, egal ob Klimaanlage oder Hundetracker. Super Interface. Easy.

  • Bei mir läuft HA mit VMware auf meinem Arbeits-Mac Mini M4 seit einem Jahr völlig problemlos im Hintergrund

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