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Neue Nutzungsbedingungen

Google wirbt mit euren Bildern – Chrome erobert das iPad

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Googles Browser-Alternative Chrome, gehört auf dem deutschen Desktop bereits zur beliebtesten Firefox-Alternative, mittlerweile platziert sich der Safari-Konkurrent auch auf iPhone und iPad erstaunlich gut.

So setzten in den USA inzwischen gut 3% aller iOS-Nutzer zum Surfen auf die von Google ausgegebene Zusatz-Applikation. Damit hat sich der Anteil der Chrome-Nutzer auf dem iPad seit Juni 2012 verdoppelt. Während heute 3 von 100 Amerikanern auf Googles iPad-Browser setzen, konnte die App, die sich mit dem eigenen Google-Konto abgleicht vor einem Jahr nur 1,5% aller aktiven Surfer auf sich vereinen.

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Die Marktbeobchter von Chitika suchen nach Gründen für den Zuwachs:

„While it’s unclear what has contributed to this rise in Chrome usage, it could be partially due to the September 18 release of the new version of Chrome optimized for iOS 7. The release of the new iPhone on September 20, along with the ongoing Chrome advertising campaign may have also impacted adoption rates.“

Eure Bilder als Werbe-Banner

Vielleicht nimmt die Rate der Chrome-Nutzer demnächst aber auch wieder ab. So wie Google gerade mit euren Profil-Daten umgeht, währe ein kritisches Feedback jedenfalls wünschenswert, so hat Google an den offiziellen Nutzungsbedingungen geschraubt und wertet die von der Community vergebenen „+1“-Stimmen (Googles „Like“-Äquivalent) zukünftig als positive Produktrezension.

Neue Werbeformate könnten euren Namen und euer Profilbild dann zukünftig direkt neben einem Produkt platzieren, dessen „+1“-Knopf von euch gedrückt wurde und dafür genutzt werden, dass Shampoo im virtuellen Freundeskreis zu bewerben. In Googles Werbeeinstellungen heißt es dazu.

Basierend auf meinen Aktivitäten kann Google meinen Namen und mein Profilbild in sozialen Empfehlungen einblenden, die in Anzeigen erscheinen.

werbebilder

Der Suchmaschinen-Riese führt weiter aus:

Wenn Sie über ein Google-Konto verfügen, zeigen wir in unseren Diensten sowie in Anzeigen und anderen kommerziellen Kontexten möglicherweise Ihren Profilnamen, Ihr Profilbild und die Aktionen an, die Sie auf Google oder in mit Ihrem Google-Konto verknüpften Drittanbieteranwendungen ausführen. Dies gilt beispielsweise für das Betätigen von +1-Schaltflächen, für Erfahrungsberichte, die Sie verfassen, und Kommentare, die Sie posten.

Freitag, 11. Okt 2013, 17:13 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Die haben nen knall. Direkt mal Profilbild aus google+ entfernen und einen psydonym als Namen verwenden.

    Kann man sich von google+ nicht vollständig löschen lassen?

  • DIE überschritt in Zusammenspiel mit dem zugehörigen Inhalt hat wieder BILD-Niveau.

    • Bei 3 % von einer Eroberung zu sprechen ist schon hart ;)

      • Man sollte bei der Einschätzung der 3% aber berücksichtigen, dass man den Browser systemseitig nicht wechseln kann. Somit werden weiterhin alle Links aus Mail etc. in Safari geöffnet und viele wechseln deswegen nicht.

    • Berücksichtigt man die steigende Zahl der iOS Nutzer und die Verdopplung des Anteils ist ihnen zumindest ein Zugewinn zuzusprechen.
      Ich denke jedoch, dass hier mit „erobert“ eher das betreten und Fußfassen auf Neuland als eine wirkliche Dominanz gemeint ist, wie auch immer, schriftstellerische Freiheit.

  • Am Desktop nutzte ich Chrome schon lange. Auf iPad und iPhone sagt er mir einfach nicht zu.
    Und der neue ios7 Safari gefällt mir (bis auf ein paar wenige abstürze) mit den neuen Wischgesten einfach super.

    • Was bei Google wunderbar funktioniert, ist die Spracheingabe.
      Sehr treffsicher und vor allem sehr schnell.
      Eigentlich seltsam, dass es weitaus besser funktioniert als das Apple eigene System.

  • es geht aber nicht nur um google+ sondern den gmail acc an sich?

  • Kann nicht verstehen was die Leute an Chrome für iOS finden. Nutze Chrome auf dem PC und bin zu frieden allerdings finde ich das Safari auf iOS deutlich besser und schneller als Chrome ist.

    • Auf dem iPhone 4 mitllerweile mein Standardbrowser, vor allem aus einem Grund: Die Spracheingabe ermöglicht es Siri-like Informationen zu Kino, Wetter, Personen und sonstige Suchabfragen auszuführen. Und da Apple kein Siri auf dem iP4 anbietet übernimmt Chrome bei mir zumindest für Web-Dinge diesen Part

  • 3%? Respekt!
    Ist aber auch nicht verwunderlich, solange man keinen Standard-Browser definieren kann, führt eben kein Weg an Safari vorbei – auch wenn Google dies ein wenig aushebeln kann, wenn man viele Apps man aus deren Hause installiert hat ;)

  • Freunde der gepflegten Kommentarwut: Das ganze ist Opt-In, anders als bei Facebook, die mal eben wieder machen, was sie wollen (siehe ifun.de Post darunter). Nicht immer gleich schreien.

  • Meine Wahl auf iPhone und immer mehr iPad ist Mercury Browser. Vor allem wegen Nur-Text Zoom. Chrome bietet mir außer vlt .Sync und Spracheingabe, die ich beide selten nutze, keine Vorteile.

  • Suicide27Survivor(iPhone)

    Seit Jahren ist mein No.I Browser iCab.
    Dort passt einfach (fast) alles und man ähnliche Möglichkeiten/Feature wie bei einem Desktop-Browser, wobei sich Safari seit iOS7 langsam macht, insbesondere die praktischen Wischgesten.

  • Also ich surfe immer nur aus Versehen mit Chrome aus iOS. Denn wenn der installiert ist und man in der youtube App einen Link anklickt, dann öffnet sich Chrome. Vielleicht kommt es deswegen zu einem Zuwachs, denn ansonsten ist das ja auf iOS keine wirklich lohnenswerte Alternative.

  • Ich würde nie einen Google Browser verwenden. Wahrscheinlich werden meine Kontodatem gleich an Google übermittelt damit G+ gleich alle meine Kontakte aus dem Postfach auslesen kann.

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