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Google erlaubt E-Mails an Google+-Nutzer auch wenn man deren Adresse nicht kennt

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Gmail-Nutzer sollten sich nicht wundern, wenn sie demnächst E-Mails von „Fremden“ bekommen. Google erlaubt es nämlich, E-Mails an Google+-Nutzer zu senden, selbst wenn man deren E-Mail-Adresse nicht kennt. Aber bleibt ruhig, das klingt alles schlimmer als es ist. Niemand bekommt auf diese Weise eure E-Mail-Adresse heraus, diese sieht ein Gegenüber nur, wenn ihr diesen aktiv angemailt habt.

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Zusätzlich zu den in Gmail vorhandenen E-Mail-Kontakten werden beim Verfassen von E-Mails in Zukunft auch passende Personen aus den eigenen Google+-Kontakten angezeigt. Google kombiniert die neue Funktion mit dem kürzlich eingeführten neuen Posteingang. Keine blöde Idee, denn während Nachrichten von Personen, die ihr auf Google+ in euren Kreisen habt, im Haupt-Posteingang „Allgemein“ landen, werden Mails von Menschen, die ihr offenbar nicht kennt (oder kennen wollt), in den Bereich „Soziale Netze“ geworfen – sozusagen ein „Social Spam-Filter“. Zudem sind die Google+-Mails deutlich als solche gekennzeichnet.

message

Falls ihr euch mit dieser neuen Möglichkeit des Nachrichtenversands nicht anfreunden könnt, lässt sich die Funktion auch komplett unterbinden. Über die Gmail-Einstellungen könnt ihr festlegen, ob überhaupt und wenn ja, wer euch anschreiben darf.

settings

Laut einem Eintrag im offiziellen Gmail-Blog wird die neue Funktion in den nächsten Tagen für all jene Google-Kunden bereitgestellt, die Gmail und Google+ nutzen. Sobald dies für euer Konto der Fall ist, solltet ihr eine entsprechende E-Mail von Google erhalten.

Donnerstag, 09. Jan 2014, 20:04 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Datenkrake Google kennt bestimmt auch diese. Email-Adressen ;)

  • Jeder der hier einen Facebook-Account kann direkt aufhören rumzuheulen. Wenn man sein Privatleben so öffentlich macht, dann muss man sich nicht wundern, dass die Firmen auf immer bescheuertere Ideen kommen. Einfach nicht bei G+ oder Facebook anmelden und Privates privat sein lassen. Aber so ist halt Deutschland – bei Facebook die Farbe des morgendlichen Stuhlgangs posten, aber die gemietete Etagenwohnung bei Streetview verpixeln lassen.

    • Wer sagt denn, dass mein sein Privatleben veröffentlicht wenn man bei Gesichtsbuch ist. Jeder muss einfach wissen was man postet oder nicht.

    • An Atze: Double sign. So isses. Habe mich vor ca. 6 Monaten aus allen sozialen Netzwerken abgemeldet, ausser LinkedIn, das ich aus beruflichen Gründen als nützlich empfinde. Dann kam die NSA-Affäre und ich wusste, ich habe das Richtige getan. Kann es allen nur empfehlen. Es lebt sich besser und man bewahrt das bisschen Privatsphäre, dass man noch hat.

    • Ich habe ein Gesichtsbuchkonto, um mit Schulfreunden in Kontakt zu bleiben, ich poste nichts auf meiner Chronik. Da nutze ich nur den Chat zur Terminabsprache zum telefonieren.

  • Wer ist denn bei Google+? Ich antworte nichtmal Leuten mit ner Gmail/googlemail-Adresse.

  • Mich würde interessieren, warum ihr nahezu alles, was in die Richtung geht, in der Luft zerreißt, aber hier sollen wir uns auf einmal entspannen?

  • Blablabla…. In den Grab könnt Ihr sowieso nichts mitnehmen!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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