Kostenloses Hobbyprojekt
Goodtime Edit: Schlanker HTML-Editor für den Mac
Jan Gutzeit ist eigentlich Gestalter und Fotograf, und hat sich nun aus der Not heraus auch als App-Entwickler versucht. Als langjähriger Nutzer des HTML-Editors Taco suchte er nach einer Alternative zu der nicht mehr weiterentwickelten Anwendung. Letztendlich entstand daraus eine eigene App namens Goodtime Edit, die sich ähnlich wie der Taco-Editor bewusst auf grundlegende Funktionen konzentriert.
Goodtime Edit richtet sich an Nutzer, die HTML, CSS, JavaScript oder PHP bearbeiten möchten, ohne dafür eine umfangreiche Entwicklungsumgebung verwenden zu müssen. Der Editor unterstützt sowohl Apple-Prozessoren als auch Intel-Macs und setzt mindestens macOS Sonoma voraus.
Live-Vorschau und automatische Formatierung
Die Benutzeroberfläche ist zweigeteilt aufgebaut. Während der Quelltext links bearbeitet wird, zeigt die integrierte Live-Vorschau rechts das Ergebnis in Echtzeit an. Dadurch soll der Wechsel in einen separaten Webbrowser entfallen.
Zum Funktionsumfang gehört außerdem die automatische Formatierung des Quellcodes. Per Tastenkombination kann die Einrückung eines gesamten Dokuments vereinheitlicht werden. Auch beim Schreiben neuer Zeilen erfolgt die Einrückung automatisch. Unterstützt werden dabei nach Angaben des Entwicklers sowohl HTML-Strukturen als auch eingebetteter CSS-, JavaScript- und PHP-Code.
Für eine bessere Lesbarkeit bietet Goodtime Edit drei Farbschemata zur Syntaxhervorhebung. Sie lassen sich unabhängig für den Hell- und Dunkelmodus auswählen.
KI-Unterstützung optional
Wer sich beim Schreiben oder Überprüfen von Programmcode unterstützen lassen möchte, kann einen eigenen API-Schlüssel des KI-Anbieters Anthropic hinterlegen und den Claude-Assistenten nutzen. Die KI-Funktionen sind jedoch vollständig optional.
Goodtime Edit wird kostenlos angeboten und ist als Hobbyprojekt entstanden. Da die Anwendung nicht von Apple notarisiert wurde, erscheint beim ersten Start eine Sicherheitswarnung. Nutzer müssen die App daher zunächst manuell freigeben, bevor sie verwendet werden kann. Der Entwickler begründet den Verzicht auf die Notarisierung damit, dass dafür ein kostenpflichtiges Apple-Entwicklerkonto erforderlich sei.


Hört sich gut an, das schau ich mir mal an. Das es nicht notarisiert wurde, finde ich nachvollziehbar.