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Apples „Fusion Drive“ als neue Speicheroption für iMac und Mac mini: Was steckt dahinter?

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Für den diese Woche neu vorgestellten iMac und auch den Mac mini bietet Apple eine neue Speicheroption namens „Fusion Drive“ an. Laut Apples Beschreibung wird dadurch die große Kapazität einer herkömmlichen Festplatte mit der hohen Leistung von Flash-Speicher kombiniert. Aber wie genau funktioniert das?

Apple bietet das Fusion Drive momentan mit 128 GB Flash- und entweder 1 oder 2 TB herkömmlichem Festplattenspeicher an. Dabei handelt es sich offenbar zum zwei eigentlich voneinander unabhängige Speichermodule, die OS X softwareseitig zu einem „intelligenten“ Laufwerk kombiniert.

Mit Details dazu hält sich Apple bislang noch recht bedeckt, ein paar interessante Zusatzinfos ließen sich Apple-Mitarbeiter im Rahmen der Präsentation der neuen Geräte jedoch entlocken.

Standardmäßig installieren sich das Betriebssystem sowie die von Apple mitgelieferten Anwendungen zunächst auf den schnellen Flash-Speicher. Schreibzugriffe bei der Arbeit mit dem System werden dann zunächst in einem eigens dafür kreierten, 4 GB großen Pufferspeicher auf dem schnellen Flash-Modul abgelegt. Dies erlaubt das schnelle Speichern von kleineren Dateien, beispielsweise auch Programm-Caches oder dergleichen und sollte für eine grundsätzliche Beschleunigung bei der täglichen Arbeit sorgen. Alles, was über diese 4 GB hinaus geht, wird dann zunächst auf der langsameren, klassischen Festplatte gespeichert.

Nun ist OS X gefragt. Mountain Lion soll nun eigenständig dafür sorgen, dass regelmäßig benutzte Dateien und Programm auf dem schnellen Flash-Speicher, die weniger oft genutzten Daten auf dem langsameren Festplattenspeicher liegen. Dies geschieht offenbar vollkommen im Hintergrund und ohne die Möglichkeit, Einfluss auf die Verteilung zu nehmen. Apple stellt kein Benutzerinterface oder dergleichen für Fusion Drive zur Verfügung.

Im Festplatten-Dienstprogramm werden die beiden Laufwerke übrigens unabhängig voneinander angezeigt. Apple erlaubt es auch, die klassische Festplatte zu partitionieren und darauf beispielsweise eine Windows-Partition zu erstellen. Mehr Informationen hierzu hält das heute veröffentlichte Support-Dokument About Fusion Drive bereit.

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25. Okt 2012 um 12:30 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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