Deutschland setzt auf offene Dokumentformate
Freies Format: ODF wird verbindlicher Standard in deutschen Behörden
Mit dem Deutschland-Stack legt die Bundesregierung eine technische Grundlage für die Digitalisierung der Verwaltung fest. Ziel ist eine gemeinsame Infrastruktur für Bund, Länder und Kommunen, die auf offenen Standards basiert und europäische Anbieter berücksichtigt. In diesem Rahmen wurde auch festgelegt, welche Dateiformate künftig in der Verwaltung eingesetzt werden sollen.
Konkret benennt der Deutschland-Stack das Open Document Format, kurz ODF, sowie das barrierefreie PDF-Format PDF/UA als verbindliche Standards für Dokumente. Proprietäre Alternativen werden damit nicht mehr als gleichwertige Option geführt. Die Entscheidung ist Teil des Bereichs für semantische Technologien und Datenverarbeitung, der den Austausch und die Verarbeitung von Informationen vereinheitlichen soll.
ODF ist ein offenes Dateiformat für Textdokumente, Tabellen und Präsentationen. Es wird von verschiedenen Anwendungen unterstützt und ist nicht an einen einzelnen Hersteller gebunden. Dokumente lassen sich dadurch langfristig lesen und weiterverarbeiten, auch wenn Software oder Anbieter wechseln.
Ziel ist mehr Unabhängigkeit von Anbietern
Der Deutschland-Stack folgt mehreren Grundprinzipien. Dazu gehört die Vorgabe, bevorzugt Lösungen aus Europa einzusetzen und offene Schnittstellen zu nutzen. Daten sollen möglichst lokal gespeichert werden. Gleichzeitig wird angestrebt, Abhängigkeiten von einzelnen Softwareanbietern zu reduzieren.
Ein zentrales Problem bisheriger IT-Strukturen liegt darin, dass Dokumente oft in proprietären Formaten gespeichert werden. Diese sind technisch an bestimmte Programme gebunden. Wird die Software gewechselt oder eingestellt, kann der Zugriff auf Inhalte erschwert sein. Offene Formate wie ODF sollen dieses Risiko verringern.
- Nicht immer nur Microsoft: LibreOffice erinnert EU an eigene Digitalpolitik
Der Deutschland-Stack ist als langfristiges Projekt angelegt. Bis 2028 sollen konkrete Komponenten für die Verwaltung bereitstehen. Neben Dokumentformaten umfasst das Konzept auch Cloud-Dienste, KI-Anwendungen, Schnittstellenstandards und Sicherheitsanforderungen.
Die Festlegung auf ODF steht im Kontext einer breiteren europäischen Entwicklung. Initiativen wie der europäische Interoperabilitätsrahmen oder neue Sicherheitsvorgaben betonen ebenfalls die Bedeutung offener Standards. Sie gelten als Voraussetzung dafür, dass Systeme unterschiedlicher Anbieter zusammenarbeiten können und öffentliche Einrichtungen langfristig unabhängig bleiben.



Es ist schön auch einmal positive Nachrichten zu erhalten!
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ja, geht doch, man muss eben nur wollen und es machen.
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Sehr wichtiger Meilenstein für Deutschland und Europa !!!
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Erst steht, dass Daten lokal gespeichert werden sollen und dann ist die Rede von Cloud. Irgendwie widerspricht sich das.
Ich denke, die Cloud Server sollen lokal (in Europa) verortet sein, damit unsere Datenschutz-Standards leichter durchgesetzt werden können.
Cloud-Infrastruktur mit lokaler Datenhoheit
Betrieben von US Unternehmen? Wie bei der Bundeswehr?
Ich finde nicht, dass sich das widerspricht. Ich habe – wie viele hier – einen lokalen NAS-Server, nutze aber auch Cloud-Anwendungen. Zur Zusammenarbeit mit Dritten oder weil ich bei mir zu Hause kein E-Mail-Gateway haben möchte.
Was spricht denn dagegen, dass Behörden die Daten primär bei sich speichern; es sei denn, eine Cloud-Lösung macht im Einzelfall mehr Sinn? Dafür könnte doch eine Bundesbehörde eine Cloud für alle anderen Behörden betreiben.
Super zu hören. Nur welche Version? Gibt viele Produkte, die schon v1.5 benutzen (1.4 ist OASIS-Standard) …
Ein kleiner, aber wichtiger Schritt.
Offene Formate sind die Grundlage – Software. Aber löst noch nicht die Praxisprobleme:
• Excel-Makros bleiben ein Thema
• komplexe Tabellen bleiben ein Thema
• Zusammenarbeit mit externen Partnern bleibt ein Thema
Und gibt es eine PC SOFTWARE als Alternative, Ja, openuse aber bis es Standard zu anderen wird, eher unwahrscheinlich. Sicherheit und cloud, Proton aus der Schweiz. Bei pc Software sehe ich nicht die Alternative zu etablieren. Auch der Umstieg auf Office Alternative zu anderen Firmen, schwierig. Privat eher.
Dieser Text wurde Ihnen präsentiert von ChatGPT.
+1. Habe ich auch sofort gedacht.
Endlich! Finde ich Mega Mega gut. Jetzt nur noch ein wenig von dieser ganzen Microsoft Software wegkommen (zumindest öffentliche Ämter und Verwaltungen), dann wäre echt viel getan. Ich finde es nämlich beängstigend, wenn ich immer wieder sehe, mit welcher Selbstverständlichkeit Dokumente mit MS Word verfasst und nach Übersee gesendet werden, obwohl es da inzwischen schon längst gute Alternativen gäbe.
Wir nutzen in der Behörde Microsoft Office LTSC, da wird nichts nach Übersee gesendet. Was ist das bitteschön für eine unwissende Aussage?
Anderswo geschieht das mit Sicherheit. Die Aussage ist nicht grundsätzlich zu verdammen.
Was ist mit den Diagnose-Metadaten für Updates? Die gehen nach Übersee, oder nicht? Da Du hier „unwissende Aussagen“ anprangerst, kannst Du darüber bestimmt belastbare Aussagen treffen. Bitte bei Deiner Antwort auch die Art der Daten spezifizieren.
Kann denn eine Privatperson dieses .odf Format auch öffnen? Also ich habe jetzt testweise mal bei Pages geschaut, exportieren in dieses Format geht schon mal nicht. Ich wüsste auch nicht ob ich jemals so ein Format erhalten habe.
Ja, ist z.B. bei LibreOffice das Standard Format
Das gibt es nicht fürs iPad, leider. Aber man kann da auf Collabora Office ausweichen.
Aber klar, mit allem Möglichen. Ohne jede weitere Software auf dem Mac mit TextEdit. Ansonsten mit LibreOffice und seinen Abkömmlingen, die komplett kostenlos sind. Oder, wenn man es hat, auch mit Microsoft Office.
Was ist für euch auf dem Mac die beste MS Office Alternative (für alle Formate)? LibreOffice? OnlyOffice? Collabora? Ich teste gerade OnlyOffice und es sieht schon sehr nach MS Office aus, was mir gefällt…
OnlyOffice ist meiner Meinung nach auch die beste MSO Alternative. Stößt hier aber gerne mal auf Kritik bzw. Ablehnung wegen der russischen Wurzeln.
Ich kann dir sehr Softmaker Office empfehlen. Vor allem auf dem iPad ist es viel besser als Microsoft Office.
Die Software hat russische Wurzeln, sie Wikipedia.
Ich würde davon abraten.
Softmaker ist mein Favorit
Ich nutze SoftMaker Office aus Nürnberg. Das ist Open Source und kann super mit docx und odf Formaten umgehen. Ist auch viel flotter auf dem Mac und läuft auch auf dem iPhone und iPad
Leider in Zukunft anscheinend nur noch als Abo :(
Gute Entscheidung!
Passt, da dieses Format am besten von Microsoft Office Produkten unterstützt wird …
Das stimmt definitiv nicht. MS Office kann damit umgehen, hat aber immer Probleme damit, weil beim Bearbeiten meist das komplette Layout zerstört wird. Viel besser können es vor allem Libre, Open Office, das deutsche Softmaker Office und Google Docs.
Jetzt hoffe ich, dass Apple für Pages und und Co. entsprechend den Import/Export von ODF ermöglicht.
warum sollten sie? dann wären sie ihr eigenes format los.
Findest du? ODF reicht für den Alltag absolut aus, für Beamte erst recht, aber es erfüllt halt auch nicht so viel mehr. Hinzu ist es in MS Office auch enthalten und da hat es auch nicht geschadet.
Warum das? Sie können ihr eigenes Format ja weiterhin nutzen. Word Dateien im .docx Format lassen sich in Pages ja auch öffnen und exportieren.
Eine Unterstützung von ODT fände ich auch gut
Also ich kann pele schon verstehen.
Warum sollte man ein Format nutzen, welches nur Apple Benutzer nutzen können?
Ich nutze MS Office Formate nur deshalb, weil diese Standard sind. Ich würde es begrüßen, wenn sich ODS durchsetzt.
ODF
Pages unterstützt seit jeher den Import/Export von Worddokumenten, was bisher der Standard ist.
Demnach hätte Pages ja schon längst eingestampft werden müssen.
Der Vorteil von Pages liegt aber ganz woanders, daher würde eine Unterstützung von ODF Pages eher noch pushen.
Ich verwende ausschließlich Pages und habe LibreOffice nur, um ODF-Dateien öffnen und verarbeiten zu können, die einem teils sogar von Lehrern an den Schulen geschickt werden.
Bin froh, wenn ich dieses große undumständliche Programm dafür dann nicht mehr brauche.
Das gleiche gilt fürs iPhone, wo man ohne externe App nicht drumrum kommt.
naja apple möchte ka seine eigenen formate nutzen. importieren ja aber warum odf? damit kann man ja kein geld machen. mit microsoft haben sie einen partner der zahlt und noch der branchen standart ist
irgendwie lustig, da will man weg von Microsoft, den us-amerikanischen geschlossenen Angeboten… und dann hält der Anglizismus in Form des Stacks trotzdem Einzug. :-)
ist das jetzt der „german stack“ oder der Deutschland Stapel? oder eher doch so „durch den Kamin“
Rein von der Begrifflichkeit her mal wieder herausragend gestelzt… das kann nur gut werden.
Nur wirds nicht automatisch gut, wenn man ein IT-nahes Wort mit einbaut, vor allem, wenn es am Ende um bürgernahe Kommunikation, Kommunikation von Behörden usw. geht.
Blubber, blubber…
musst du jedes Geräusch in deinem Kopf in Textfelder tippen, wenn du schon nix zur Diskussion beiträgst?
Jetzt mal davon abgesehen, dass Libre Office zum Einen Open Source ist und die Entwickler weltweit verstreut leben und zudem auf einem ursprünglich deutschen Produkt basiert, ist ODF Open Source und nicht auf Libreoffice beschränkt. Es steht Dir frei eine europäische Office-Suite zu programmieren und auf ein eigenes Datenformat zu verzichten um vollständig auf ODF zu setzen.
Stark!
Richtige Entscheidung. Weg von Microsoft, Adobe etc.
Ich hoffe die DB zieht nach. Da liegt auch alles auf Amazon Servern und in der Microsoft 365 Cloud.
Wenn Blondie einen Anfall bekommt ist vielleicht mal ganz schnell vorbei mit lustig.
Begeisterung Pur!!!!
Kleiner Schritte in die richtige Richtung.
Jetzt brauchen wir noch einen guten Phone Hersteller mit einem top OS in Europa und für Europa.
Schön wär’s…
Dieser Schritt ist überfällig.