Vor „Star City“
„For All Mankind“ lässt grüßen: NASA baut am Mond-Comeback
Wer bei Apples Raumfahrtserie „For All Mankind“ regelmäßig denkt, dass die Menschheit im All ruhig etwas ehrgeiziger sein dürfte, bekommt nun zumindest aus der echten Raumfahrt neue Nahrung. Die NASA will noch vor Jahresende bis zu drei weitere Missionen zum Mond schicken und damit den Aufbau einer dauerhaften Mondinfrastruktur vorbereiten.
Die Flüge sind Teil der neuen „Moon Base“-Planung, mit der die US-Raumfahrtbehörde den Mond-Südpol schrittweise für spätere Artemis-Missionen erschließen will. In der Apple-TV-Serie führt ein nie endender Wettlauf ins All zu Mondbasen, Marsmissionen und einer deutlich beschleunigten Raumfahrtgeschichte. Die NASA ist davon in der Realität noch weit entfernt, die Richtung ist aber ähnlich: Erst kommt die Technik, dann die Infrastruktur, irgendwann der längere Aufenthalt.
Nach Angaben der NASA soll „Moon Base I“ frühestens im Herbst 2026 starten. Dabei kommt Blue Origins unbemannter Blue-Moon-Mark-1-Lander zum Einsatz. An Bord befinden sich unter anderem Kameras, die untersuchen sollen, wie Landetriebwerke mit der Mondoberfläche interagieren, sowie ein Laserreflektor zur präziseren Positionsbestimmung.
Rover, Lander und Drohnen
Die zweite Mission ist ebenfalls für später in diesem Jahr vorgesehen. Astrobotics Griffin-Lander soll mehr als 500 Kilogramm Fracht transportieren, darunter den FLIP-Rover von Astrolab. Dieser soll Mobilitätssysteme auf dem Mond erproben und Daten für spätere bemannte Rover liefern.
Szene aus „For All Mankind“
Auch „Moon Base III“ ist noch für 2026 angepeilt. Diese Mission soll mit dem Nova-C-Trinity-Lander von Intuitive Machines starten und unter anderem das Forschungsprojekt „Lunar Vertex“ transportieren. Dabei werden sogenannte Mondwirbel untersucht, also helle Strukturen auf der Mondoberfläche, die Hinweise auf Oberflächenentwicklung und extreme Umweltbedingungen liefern sollen.
„For All Mankind“ lässt grüßen
Die drei Missionen sind laut NASA nur der Auftakt: Im Laufe des Jahres sollen mehr als ein Dutzend weitere Missionen angekündigt werden. Parallel vergibt die NASA neue Aufträge für Mondfahrzeuge, die später unbemannt und mit Astronauten genutzt werden können.
Bis daraus eine echte Mondbasis wird, bleibt noch viel zu tun. Für Apple-TV-Zuschauer ist der Vergleich dennoch reizvoll. „For All Mankind“ zeigt eine alternative Geschichte, in der Mond- und Marsbasen viel früher Realität werden. Die NASA arbeitet nun zumindest wieder sichtbar daran, aus Science-Fiction schrittweise Infrastruktur zu machen. Noch in dieser Woche startet mit „Star City“ auch ein Spin-off der beliebten Apple-TV-Serie.


Schaue gerade zufällig die Serie nach der Artemis II Mission. Find sie super und bin nun bei der aktuellen 5. Staffel angelangt.
Wer Raumfahrt, NASA, Politik, Intrigen, etc. mag, der wird hier zuhause sein.
Manchmal ein bisschen zu viel Soap Opera aber im Grossen und Ganzen unterhaltsam.
Die ersten drei Staffeln haben mir wirklich sehr gefallen.
Es gab zwar die ein oder andere (zwischenmenschliche) Storyline, die man sich hätte sparen können, aber der Kampf um den Mond und später den Mars, mit dem Hintergrund das die Sowjetunion als direkter Konkurrent noch existiert und später sogar ein privater Unternehmer hinzukommt, machte das alles mehr als wett.
Die 4. Staffel fiel da schon stark ab – da wurde sich auf Themen und Storylines konzentriert, die ganze zwei Klassen schlechter waren.
Leider ist die 5. Staffel nach so langer Wartezeit eine herbe Enttäuschung. Die meisten bekannten Charaktere sind weg oder tauchen nur kurz auf und die neuen können allesamt nicht überzeugen. Und die Storylines sind bis auf wenige Elemente unspektakulär und öde.
Schade.
Diese alternative Welt hätte mir besser gefallen, als die hiesige Welt ;-).
Oh Gott….eine Mondstation.
Wie wäre es sich lieber um Probleme im eigenen Land zu kümmern:
die 1 Mio. Obdachlosen zu kümmern?
Die Opioid Krise?
Die schlechte Infrastruktur mit Zügen etc. ?
Krankenversicherung?
Reichensteuer?
Selbst wenn wir 1 Lichtjahr entfernt einen Zwilling der Erde hätten…
Der bleibt unerreichbar für uns.
Raumfahrt ist eine Sackgasse.
Für was die Obdachlosen immer herhalten müssen…
Keine Sorge HAL!
du wirst zwar nicht in einem Raumschiff arbeiten, aber dafür an der Autobahn Raststätte die wasserlosen Pissoirs steuern dürfen;)
Du hast so Recht!
Und dann hab ich deinen Nickname gelesen. Und musste lachen.
But still.
Das ist eine ziemlich dümmliche Einstellung.
Man soll also jeglichen Fortschritt einstellen, weil es irgendwo auf der Welt Leuten schlecht geht.
Dann dürfte man auch kein neues iPhone oder MacBook entwickeln, weil doch irgendwo in Afrika garantiert gehungert wird.
Ich bin der Überzeugung, dass durch mehr Fortschritt und Produktion am Ende so viel entsteht, dass für alle mehr als genug übrig bleibt.
Das beste Beispiel sind Nahrungsmittel.
In den Industrienationen gibt es so einen Überfluss an Essen, dass die Leute seit Jahrzehnten immer übergewichtiger werden. Verhungert ist hier schon lange keiner mehr.
Wenn jetzt staatliches und privates Geld in solche Projekte fließen um so etwas wie eine Mondbasis zu verwirklichen, verdienen abertausende hoch bezahlte Ingenieure und Firmen daran, die wieder viel Geld in die Staatskasse einzahlen. Und die Entwicklungen für dieses Projekt werden dann garantiert in diverse Patente gehen, die Geld abwerfen werden, weil sie in anderen Produkten eingesetzt werden.
… die Amis wollen unbedingt vor den Chinesen ihre Fahne an einer der günstugsten Mondstandorte „Aufstellen“
Aktuell plumpsen Rückkehrer in einer Kapsel mit dem Fallschirm irgendwo ins Meer und müssen dann herausgeangelt werden. Wie fortschlich ist das denn bitte?
Hast du einen besseren Vorschlag? Rolltreppe?