Ein Ordner pro Panel als zentrales Prinzip
Folder Rack: Ein alternativer Dateimanager für macOS
Der Berliner Entwickler Ivo Wessel hat mit Folder Rack ein Dateiverwaltungswerkzeug für macOS vorgestellt, das sich bewusst vom klassischen Finder und von gängigen Zwei-Spalten-Dateimanagern absetzt. Der Ansatz richtet sich an Nutzer, die viele Ordner parallel im Blick behalten und häufig mit Tastaturkürzeln arbeiten.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Verschieben großer Datenmengen, sondern der schnelle Zugriff, das Beobachten von Verzeichnisinhalten und das flexible Anpassen der Oberfläche an eigene Arbeitsweisen.
Ein Ordner pro Panel als zentrales Prinzip
Folder Rack folgt dem Konzept „ein Ordner pro Panel“. Jedes Panel zeigt genau einen Ordner an, mehrere Panels lassen sich gleichzeitig in einem Fenster öffnen und bleiben sichtbar. So können unterschiedliche Verzeichnisse nebeneinander betrachtet werden, ohne zwischen Tabs oder Fenstern wechseln zu müssen. Ordner und Dateien lassen sich gezielt ausblenden, um die Übersicht zu erhöhen. Die Schriftgröße kann per Tastenkombination angepasst werden, ebenso lässt sich die Oberfläche bei Bedarf auf die Werkzeugleiste reduzieren oder dauerhaft im Vordergrund halten.
In den Spalten werden je nach Dateityp zusätzliche Informationen angezeigt. Bei Bildern sind dies etwa die Pixelmaße, bei PDF-Dateien die Seitenanzahl und bei Audio oder Video die Laufzeit. Dateien und Ordner lassen sich unabhängig voneinander sortieren, sodass Ordner beispielsweise immer alphabetisch angeordnet bleiben können, während Dateien nach Änderungsdatum sortiert werden.
Tastatursteuerung, Vorschau und Sandbox-Regeln
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Eingabe per Tastatur und Maus. Folder Rack erlaubt es, unterschiedliche Aktionen für Ordner und Dateien zu definieren, etwa für die Return-Taste oder für Klicks in Kombination mit Sondertasten. Auch eigene Tastenkürzel, Kontextmenüs und mehrere parallel nutzbare Zwischenablagen sind vorgesehen. Textdateien können direkt in einem Vorschau-Panel bearbeitet werden, ohne einen separaten Editor zu öffnen.
Als App-Store-Anwendung unterliegt Folder Rack den Sandbox-Regeln von macOS. Der Zugriff auf Ordner und Dateien muss daher zunächst erlaubt werden. Die App speichert diese Freigaben dauerhaft, um wiederholte Nachfragen zu vermeiden. Wer will, kann der App auch den Festplattenvollzugriff einräumen.
Folder Rack kann sieben Tage lang getestet werden. Danach ist eine einmalige Zahlung von rund zehn Euro fällig, ein Abonnement ist nicht vorgesehen.



Oh das sieht interessant aus, danke für den Tipp!
Interessant, leider kein remote server zugriff integriert, wie sftp, webdav, s3