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Version 148 mit neuen KI-Einstellungen

Firefox führt zentrale KI-Steuerung mit Abschaltoption ein

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15 Kommentare 15

Mozilla setzt seinen angekündigten Kurs fort, den Browser Firefox stärker mit Funktionen auf Basis künstlicher Intelligenz auszustatten. Mit Version 148, die seit heute verteilt wird, erhält die Desktop-Ausgabe einen eigenen Bereich für KI-Einstellungen. Dort lassen sich bestehende und künftige KI-Erweiterungen zentral verwalten oder vollständig deaktivieren.

Firefox 148

„KI-Verbesserungen blockieren“

Bereits im Dezember hatte Mozilla unter dem neuen CEO Anthony Enzor DeMeo angekündigt, Firefox schrittweise zu einem KI-gestützten Browser umzubauen. Zugleich versprach das Unternehmen, sämtliche KI-Funktionen transparent zu machen und auf Wunsch komplett abschaltbar zu halten. Mit Firefox 148 wird dieses Versprechen nun technisch umgesetzt.

Im neuen Menü „KI-Einstellungen“ können Nutzer einzelne Funktionen gezielt ein oder ausschalten. Dazu zählen unter anderem die automatische Übersetzungen von Webseiten, zukünftig sollen auch KI-gestützte Gruppierung von Tabs, Link-Vorschauen mit inhaltlicher Zusammenfassung sowie die Integration externer Chatbots in der Seitenleiste konfigurierbar sein.

Unterstützt werden unter anderem Dienste wie Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini und Le Chat Mistral. Auch eine Funktion zur automatischen Bildbeschreibung in PDF-Dateien ist Bestandteil des Pakets.

Firefox 148 Einstellungen

Mehr Kontrolle bei Updates und Datennutzung

Wer keine KI-Elemente im Browser nutzen möchte, kann über die Option „KI-Verbesserungen blockieren“ sämtliche entsprechenden Funktionen deaktivieren. In diesem Fall entfallen auch Hinweise oder Erinnerungen an neue KI-Angebote. Laut Mozilla bleibt diese Einstellung über Updates hinweg erhalten.

Neben den KI-Schaltern erweitert Firefox 148 (Direktlink zur deutschen Mac-Version) auch die Möglichkeiten zur Steuerung von Aktualisierungen und Datenerhebung. Nutzer können festlegen, ob sie bestimmte Hintergrundupdates erhalten möchten, ohne zusätzliche Nutzungsdaten zu übertragen. Die entsprechenden Optionen finden sich im Bereich „Datenschutz & Sicherheit“.

Firefox 148 Einstellungen Datenschutz

24. Feb. 2026 um 13:59 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    15 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Zu spät, zu wenig! AI-Bullshit ist und bleibt einfach scheiße und absolut unnötig!!!

  • Sehr gut, dass der User selbst entscheiden darf bei Firefox. tup
    Hoffen wir, dass sich Mozilla auch zukünftig an dieser Selbstverpflichtung hält.

    @ifun
    Was aus dem Artikel leider nicht hervorgeht, ob man auf dem Rechner schon die ki Anbieter heruntergeladen haben musst (Claude, ChatGPT, Gemini etc.) oder ob diese in der Seitenleiste online in Firefox integriert sind.*denk*

  • Mozilla ist ja nun nicht mit endlosen Ressourcen ausgestattet. Es ist so traurig, dass sie die limitierten Mittel nicht dafür einsetzen, den besten und sichersten und standardkonformsten Browser bereitzustellen, was m.E. der einzige Mehrwert wäre, den User von Firefox erwarten. Nicht den x-ten Me Too KI Browser.

    • Es hat sich gezeigt, dass die begrenzten Mittel so begrenzt sind, dass es nicht ausreicht und man nach anderen Einnahmequellen suchen muss. Die KI-Integration ist eine davon.

    • Firefox ist neben Chrome und Safari die einzige Open Source Option auf dem Markt. Schon alleine deshalb sollte man es pushen, damit wir denen nicht ausgeliefert sind. uBlock Origin funktioniert mittlerweile nicht mehr richtig mit allen Browsern, die auf Chromium laufen, weil Google Ads angezeigt habe möchte. uBlock Origin funktioniert dagegen superb mit Firefox

  • Mir ist immer noch nicht ganz klar, was diese KI Integration für Mehrwert beim Surfen bringen soll…
    Entweder ist der Mehrwert gar nicht wirklich da, der derart auffällt, dass man es haben müsste, oder das Ganze ist noch derart in den Kinderschuhen, dass man nur informativ mal über diese Sachen irgendwo was lesen wird…

    Kaum zu glauben, dass alle Welt so viel Geld in das Thema versenkt, während der Mehrwert beim Endkunden irgendwie kaum ankommt.

  • darum habe ich firefox eingestampft. ich bin zu orion von kagi gewechselt.

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