Hohe Leistung bei komplexen Aufgaben
Fable 5: Das bisher leistungsfähigste Claude-Modell für alle
Die Weiterentwicklung leistungsfähiger KI-Modelle geht weiterhin im Eiltempo voran. Als sei es, um seine Warnung vor den damit verbundenen Gefahren zu unterstreichen, hat Anthropic mit Claude Fable 5 ein neues Sprachmodell vorgestellt, das leistungsfähiger sein soll als alle bislang allgemein verfügbaren Systeme des Unternehmens. Gleichzeitig kündigt Anthropic zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an, um einen Missbrauch der Technologie zu erschweren.
Der Ankündigung zufolge erreicht Fable 5 in zahlreichen Tests zur Bewertung künstlicher Intelligenz Spitzenwerte. Fortschritte gegenüber früheren Versionen sollen sich insbesondere bei Programmieraufgaben, wissenschaftlicher Forschung, Bildanalyse und wissensintensiven Tätigkeiten zeigen. Besonders deutlich würden die Unterschiede bei umfangreichen und komplexen Aufgaben ausfallen.
Pokémon und CAD als Beispiele
In einem von Anthropic veröffentlichten Beispiel absolviert Claude Fable 5 das Spiel Pokémon FireRed ausschließlich auf Basis unbearbeiteter Screenshots, ohne Karten, Navigationshilfen oder zusätzliche Informationen.
Ein weiteres Beispiel zeigt, wie die KI ein druckbares 3D-Modell eines Leuchtturms erstellt und dafür einen selbst entwickelten CAD-Editor nutzt.
Sicherheitsfilter gegen Missbrauch
Anthropic warnt allerdings auch davor, dass sich mit den gestiegenen Fähigkeiten des Systems auch das Risiko eines Missbrauchs erhöhe. Hier verweist das Unternehmen insbesondere auf den Bereich Cybersicherheit.
Aus diesem Grund habe man Fable 5 mit besonderen Sicherheitsfiltern ausgestattet. Bei bestimmten Anfragen soll das System automatisch auf ein weniger leistungsfähiges Modell zurückgreifen. Dadurch wolle Anthropic verhindern, dass sensible Informationen in sicherheitsrelevanten Bereichen ausgegeben werden.
Das ebenfalls neu vorgestellte, aber nicht mit diesen Einschränkungen versehende Modell Claude Mythos 5 bleibt zunächst auf einen begrenzten Nutzerkreis beschränkt. Dazu zählen Organisationen und Fachleute, die sich mit dem Schutz kritischer IT-Infrastrukturen beschäftigen.
Leistungsbasierte Abrechnung
Claude Fable 5 steht ab sofort weltweit zur Verfügung. Die Nutzung über die Claude-API kostet 10 US-Dollar pro Million eingegebener Tokens und 50 US-Dollar pro Million ausgegebener Tokens.
Da Anthropic mit einer hohen und schwer vorhersehbaren Nachfrage rechnet, erfolgt die Freischaltung je nach Tarif unterschiedlich. Nutzer der API sowie verbrauchsabhängiger Enterprise-Angebote erhalten sofort vollen Zugriff.
In den Abonnements Pro, Max, Team und den nutzerbasierten Enterprise-Tarifen ist Fable 5 zunächst bis zum 22. Juni ohne Aufpreis enthalten. Ab dem 23. Juni soll die Nutzung über zusätzliche Verbrauchsguthaben abgerechnet werden.
Unter Berücksichtigung des releases könnte man fast meinen, ihr vorheriges gesaller bezüglich langsamerer Entwicklung sei Marketing gewesen.
Davon ab ist die Nutzung des Models so teuer, dass eine halbwegs normale claude Code Session damit innerhalb von 5 min über Rate Limit liegt
Oder, sie wissen selbst, was ihre Modelle mittlerweile können und haben es deswegen veröffentlicht. Geld wollen sie am Ende sicher verdienen, ohne Frage. Ich nehme ihnen aber ab, dass sie ihre „Sorgen“ ernst meinen.
Spätestens im Jahr 2027 kommt das K I Phone. Da wird kein Apfel drauf sein. Das K macht den Unterschied.
Da ist dann jeden Tag WWDC, wenn du willst. Baue mir die App XY. Baue mir einen Schieber für das Glass Design. Gerade auch interessant für Menschen mit Einschränkungen. Total individuell oder nach Schema F vom Hersteller. Das Free Fone.
never. Setze 5 Euro
Du meinst also das A(pple) iPhone.
joa, bin auch so medium-beeindruckt. Wenn man mal weiß, wie der Hype sich in die Realität übersetzt, dann haut sowas einen nicht mehr vom Hocker. Also man bewegt sich ein bisschen auf dem Hocker, das schon, aber man fällt nicht runter. Könnte das auch noch weiter ausführen, falls jemand mag.
Ja würde mich interessieren
Die Grenzen der KI liegen in der Monetarisierung. Aktuell wird in dem Bereich extrem entwickelt und investiert. Aber Geld verdienen die noch nicht wirklich.
Der normale User will nicht bezahlen und die Rechenzentren kosten ordentlich.
Die Modelle übertreffen sich gegenseitig und es gibt ungeahnte Möglichkeiten.
Es gibt genügend Berichte, dass LLMs an eine natürliche Grenze stoßen. Momentan ist da nicht mehr so viel rauszuholen, es ist wie eine Zitrone, die halt ausgequetscht ist. Fortschritt findet eher statt wie man mit den Modellen interagiert, aber die Modelle werden nur noch marginal besser.