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HomeKit wird nachgeliefert

eufy Video Doorbell: Die Videotürklingel von Anker ausprobiert

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Die eufy Video Doorbell 2K sollte in Kürze auch hierzulande in den Handel kommen. Als Vorgeschmack können wir euch einen ersten Erfahrungsbericht liefern – wenngleich noch ohne HomeKit-Unterstützung: diese Funktion will der Hersteller zeitnah per Update nachliefern.

Eufy Video Doorbell Vergleich Mit Ring

Vergleich: eufy Video Doorbell und Ring Türklingel

Die drahtlose Videotürklingel der Anker-Tochter eufy bezieht ihre Betriebsspannung aus einem integrierten Akku, kann aber auch fest mit einem Klingeltrafo und damit verbunden auch einem vorhandenen Türgong verdrahtet werden. Tut man dies nicht, so muss der integrierten Akku voraussichtlich rund alle sechs Monate geladen werden.

Die Einbindung der Türklingel ins Hausnetz und damit auch ans Internet erfolgt über die mitgelieferte eufy HomeBase 2. Die kompakte Basisstation dient gleichzeitig auch als Videospeicher, ihr seid also unabhängig von Cloud-Angeboten und externen Speicherlösungen. Für die aufgezeichneten Videosequenzen stehen in der HomeBase 16 GB Speicherplatz zur Verfügung. Die Basisstation kann zudem auch als gut hörbarer Türgong dienen.

Eufy Video Doorbell Lieferumfang

Im Lieferumfang ist neben der 14 x 5,5 x 2 Zentimeter großen Türklingel auch eine optionale Halterung für die Montage mit seitlichem 15-Grad-Winkel enthalten. Das ist hilfreich, wenn die Klingel nicht direkt am Türrahmen sondern ein Stück versetzt befestigt wird. Kabel und Verbinder für eine optionale kabelgebundene Montage werden ebenso mitgeliefert wie ein USB-Ladekabel, eine Bohrschablone und Schrauben mit Dübeln. Für das Lösen der Türklingel aus der Wandbefestigung (beispielsweise wenn der Akku geladen werden muss), liegt zudem ein Stiftwerkzeug bei, das etwas an den SIM-Karten-Entferner beim iPhone erinnert.

eufy HomeBase 2: Erstinstallation per Ethernetkabel

Die eufy HomeBase 2 wird mit Netzteil und einem Ethernetkabel geliefert. Die Basisstation muss bei der Ersteinrichtung per Kabel mit dem Netzwerk verbunden werden, später kann man hier auch auf WLAN-Anbindung umstellen. Die HomeBase dient übrigens als zentrale Verwaltungseinheit und kann auch andere von eufy angebotene Sicherheitskameras verwalten.

Eufy Homebase 2 Anschluesse

Anschluss und Inbetriebnahme gehen einfach von der Hand. Zunächst wird die HomeBase per App eingerichtet, danach die Türklingel selbst als Zubehör mit der HomeBase verbunden. Das größte Problem dürfte abhängig von der jeweiligen Situation vor Ort die Befestigung der Klingel sein, hier müsst ihr in der Regel wohl zur Bohrmaschine greifen. Die Montagehalterung wird mit zwei Schrauben an der Wand befestigt. Aufkleben ist theoretisch auch möglich, die Zuverlässigkeit hängt hier natürlich vom Untergrund und den von euch gewählten Klebestreifen ab. Die von eufy mitgelieferten Schrauben haben für mein Empfinden zumindest für die Dübel-Montage zu kleine Köpfe – ich habe da direkt einen durchs Plastik gedreht, besser nehmt ihr hier wohl eigene Schrauben mit größeren Köpfen.

Eufy Video Doorbell Montage

Benutzerkonto für externen Zugriff unerlässlich

Auch wenn die Videodaten lokal bei euch im Haus gespeichert werden, um ein Benutzerkonto bei eufy kommt ihr nicht herum. So könnt ihr nicht nur den vollen Funktionsumfang der eufy Videotürklingel nutzen, sondern auch von außerhalb auf die Kamera und die gespeicherten Videos zugreifen. Die Authentifizierung erfolgt hier ausschließlich über Benutzername (E-Mail-Adresse) und Passwort. Es wäre wünschenswert, wenn der Hersteller hier mit 2-Faktor-Authentifizierung noch eine zusätzliche Sicherheitsstufe bereitstellt. Ansonsten besteht bislang zumindest die theoretische Gefahr, dass jemand, der eure Anmeldedaten kennt, unbemerkt auf das Videosystem zugreift. Wählt also für den Zugang ein anspruchsvolles Passwort.

Wenn ihr mehrere Personen im Haushalt habt, könnt ihr diesen über eigene Benutzerkonten Zugriff gewähren. Hier unterscheidet das System zwischen erweitertem Zugriff mit allen Administrationsfunktionen und einem Gastzugriff, bei dem man lediglich die Benachrichtigungen und Videos der verbundenen Geräte sieht.

eufy Video Doorbell: App und Einstellungen

Die eufy Videotürklingel reagiert nicht nur auf Betätigen des Klingelknopfes, sondern verfügt auch über einen Bewegungssensor. Ihr könnt selbst festlegen, ob ihr neben dem Klingeln auch bei erkannten Bewegungen benachrichtigt werden wollt und/oder ob dabei jeweils Videosequenzen aufgezeichnet werden sollen. Besonders hilfreich ist hier die Möglichkeit, Aktivitätsbereiche zu definieren. So können Fehlerkennungen beispielsweise durch eine Straße im Hintergrund vermieden werden. Zudem lässt sich die Empfindlichkeit des Bewegungssensor in fünf Stufen einstellen und ihr habt die Möglichkeit, Bewegungsalarme ausschließlich auf erkannte Personen zu reduzieren, damit die Klingel nicht bei jeder vorbeilaufenden Katze Alarm schlägt.

Eufy Video Doorbell Einstellungen Bewegung

Abhängig von diesen Einstellungen werdet ihr nun bei jedem Klingeln oder auch dann schon, wenn sich etwas vor der Tür bewegt, per Push-Mitteilung und sofern aktiviert auch den Lautsprecher der HomeBase benachrichtigt. Ihr habt dann die Möglichkeit, eine Live-Verbindung zur Türkamera aufzubauen und das System als Gegensprechanlage zu verwenden. Alternativ hält eufy auch die Option bereit, im System Sprachkurznachrichten zu hinterlegen und diese als Schnellantwort abzuspielen, beispielsweise „Ich komme gleich“.

Eufy Video Doorbell Einstellungen

Die Zugriffszeiten sind dabei wenn ihr euch im gleichen Netzwerk wie die HomeBase befindet dank direktem Verbindungsaufbau extrem schnell. Auch der Verbindungsaufbau von extern läuft (natürlich in Abhängigkeit von der jeweiligen Verbindung zum Mobilfunknetz) angenehm flott. Mit ihrer ihrer vergleichsweise hohen 2K-Auflösung liefert die Kamera dabei ein hervorragendes und kontrastreiches Bild, die integrierten Infrarot-LEDs sorgen für ebenfalls sehr gute Nachtsichteigenschaften.

Die Alarm- und Benachrichtigungsfunktionen der eufy Video Doorball 2K lassen sich über die App weitgehend automatisieren. Ihr habt die Möglichkeit, unterschiedliche Sicherheitsmodi zu konfigurieren, die dann manuell oder auch abhängig von eurer GPS-Positionen oder auf Zeitplänen basierend gestartet werden. Hier könnt ihr jeweils festlegen, ob die Kamera bei Ereignissen Video aufzeichnen, Push-Mitteilungen senden oder auch einen Signalton über die HomeBase ausgeben soll.

Eufy Video Doorbell Einstellungen Sicherheit

Über die App habt ihr stets Zugriff auf das aktuelle Live-Bild der Kamera, zudem könnt ihr in einer kalendarischen Ansicht auf vorangegangene Videoaufzeichnungen zugreifen. Mit den 16 GB in die HomeBase integriertem Videospeicher sollte es dabei ein ganzes Weilchen dauern, bis die ersten Clips überschrieben werden. Bei mir belegen aktuell rund 50 jeweils fünf Sekunden kurze Videoaufnahmen gerade mal 600 MB Speicher. Ihr könnt die einzelnen Videos auch jederzeit manuell herunterladen, teilen oder löschen.

Alexa-Integration lässt zu wünschen übrig

Mangelhaft ist zumindest bislang die Alexa-Unterstützung der Türklingel. Das von eufy angebotene Security-Skill erlaubt es nicht nur, Echo-Geräte als „Türgong“ zu verwenden, sondern verspricht auch die Videowiedergabe auf Echo-Geräten mit Bildschirm. Letzteres funktioniert bislang aber hauptsächlich in der Theorie. Beim aktuellen Stand der Software ist die Funktion absolut unbrauchbar und das Bild wird gar nicht oder nur mit großen Zeitversatz dargestellt. Hier kann man immerhin auf Besserung durch softwareseitige Änderungen hoffen.

Verkaufsstart und HomeKit-Update noch im Frühjahr

Mit einem genauen Termin für den Verkaufsstart der Türklingel können wir euch aktuell noch ebenso wenig versorgen wie mit Details zum HomeKit-Update. Anker wird uns mit beidem überraschen, jedenfalls ist eine Markteinführung schon in den nächsten Tagen nicht ausgeschlossen. Der Preis für das Set aus eufy Videodoorbell 2K und HomeBase 2 dürfte dann bei rund 200 Euro liegen.

Montag, 27. Apr 2020, 18:58 Uhr — Chris
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  • Shut up and take my Money. R.I.P. Ring. (Mein Ernst)

    • Ich bin ja auch kein Freund meiner Ring (auch wenn seit kurzem endlich auf dem Echo Show ein Bild nach dem Klingeln kommt). Aber wo liegt bei dieser Klingel der Vorteil? Livekommunikation und Bild läuft auch über einen Server der abgeschaltet werden kann. Der Server liegt vermutlich nicht in Deutschland. Sie können für den Server irgendwann Abo-Kosten verlangen. Alexaintegration noch unausgereift. HomeKit – wie bei Ring – nur angekündigt. API-Schnittstelle fraglich. Diebstahlsicherung nicht vorhanden. Design Geschmacksache. Also mein Geld halte ich erstmal zurück…

      • Nach dem klingeln kommt ein bild auf Echo Show? Au ansage oder automatisch?

      • Ja, tatsächlich automatisches Bild ohne dass man einen Befehl sprechen muss.

      • Wieso Server? Die Videos werden auf der Bridge gespeichert.

      • Stimmt. Aber wenn es klingelt will man ja ein Live-Bild (z.B. auf dem Handy haben) und gegensprechen. Und das geht doch wahrscheinlich nur direkt über deren Server. Evtl. liege ich ja falsch. Deswegen war meine Frage oben wirklich als Frage gemeint.

  • Stefan B. aus H.

    So, jetzt noch bitte:

    1. Hübscheres Design (weiß, z. B.)
    2. Ohne Benutzerkonto beim Hersteller
    3. PoE-Variante

    Dann denke ich über einen Kauf nach.

  • Alter, ernsthaft?! Scheiß auf Ring! Wo kann ich diese kaufen?! Hauptsache ich finde einen deppen für meine Ring xD

  • Das Einzige, was mich an der vielleicht guten Türklingel richtig stören würde, wäre das riesige Eufy-Werbelogo mitten auf der Klingel. Sodass jeder Vorbeilaufende schon von Weitem sieht, mit welchem Sicherheitssystem das Haus ausgestattet ist (oder sein könnte).
    Gut gemacht, Eufy! :((

  • Gibt es hierfür eine API, dass man per Netzwerk/Hausautomation auf die Kamera und die Daten zugreifen kann?
    Danke

  • Ich bleib bei meiner Nest Hello, läuft jetzt schon seit 1 1/2 Jahren Problemlos und hat find ich auch noch das schlankerer Design

  • Was meint ihr? Kann man den Klingelknopf per angelötetem Kabel wegführen. Dann könnte man einen Standard Klingelknopf benutzen und die Kamera versteckter montieren

  • Guten Abend. Wird die Homebase 2 zwingend mitgeliefert ? Ich habe nämlich bereits eine für die EufyCam 2 in Betrieb…brauche ich zwei ?

  • Super manche lernen es nie. Wenn die Firma nicht mehr gibt oder ihnen der Serverbetrieb
    zu teuer ist (Osram Lightify) dann hat man Elektroschrott. Nein Danke!

  • Stefan B. aus H.

    Die Amerikaner und Chinesen verstehen nicht, dass wir Deutschen Häuser „für die Ewigkeit“ bauen und tendenziell eher keinen Kram verbauen wollen, der nur unwesentlich länger als über die gesetzliche Gewährleistungsdauer hält und dass wir mehrheitlich die überflüssige Abhängigkeit von Herstellern während des Lebenszyklus ablehnen.

  • wie ist das mit homekit bei eufy…. kann man die kameras auch nur per homekit code in homekit einbinden?
    also ohne den eufy account?
    ansonsten ist das ja sinnlos, sicherheitsmäßig.

  • Also kauft man sich für 200 Euro eine Klingel die jeder, der Spaß daran hat, mit einer aufgebogenen Büroklammer aus der Halterung nehmen könnte und weg ist sie..?

    • Und der dann nichts damit anfangen kann aber auf einem Video ist, das du an die Cops weitergeben kannst. Halte ich eher für unwahrscheinlich aber ich weiß ja nicht wo du wohnst.

  • Die Benachrichtigungseinstellungen hätte ich auch gern bei den Kameras. Warum gibt es die nicht? Oder doch und ich finde die nur nicht?

  • Nix zeitnah, nachliefern u.s.w. Sobald der Hersteller in der Lage ist das Produkt ab Werk endlich Homekit kompatibel auszustatten wird es wieder interessant. Bisher immer nur Versprechungen aber kein sauber für Homekit ausgestattetes Produkt. Bei mir kommt schon lange nichts mehr ins Haus das nicht 100% Homekit kompatibel ist.

  • Wie steht es mit der Lautstärke des Lautsprechers? Insb im Vergleich zur Ring 2?

    Danke

  • Wie lade ich denn den Akku auf? Demontage der kompletten Klingel oder einfach ne Powerbank dran?

  • Seit Jahren suche ich nach einer vorzugsweise auf Alexa basierenden Lösung für eine Videosprechstelle mit Interface für einen Türöffner. Ja, ich kann mit den bestehenden Lösungen einen Besucher sehen und mit ihm sprechen – aber zum Öffnen des Gartentors müsste ich dann in eine andere App wechseln.
    Oder eine Lösung zusammenbasteln. Vielleicht kennt ja jemand von euch eine fertige Lösung?

  • Ich warte immer noch auf die Netatmo, vielleicht kommt die noch bevor ich in Rente gehe. Mit Anker bin ich durch, die Garantieverweigerer gehen garnicht.

  • Hoffentlich gibts die dann auch ohne HomeBase, denn die habe ich durch unsere Überwachungskameras bereits.

  • Mich würde interessieren, wie lange es dauert, vom Drücken der Taste bis die Meldung und Live-View auf dem Handy erscheint. Vorausgesetzt alle Geräte befinden sich in demselben Netzwerk?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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