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"Gruschel"-Comeback

VZ.net: studiVZ-Nachfolger sucht Nutzer

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43 Kommentare 43

Mit studiVZ ging im Jahr 2005 ein Jahr nach Facebook ein deutsches und in weiten Bereichen außer der Farbgebung nicht groß unterscheidbares soziales Netzwerk an den Start. Ein Jahrzehnt später war dann weitgehend Schluss mit „Gruscheln“ und „Buschfunk“, der Betreiber des Dienstes musste Insolvenz anmelden und auch der Nutzerandrang ließ stark zu wünschen übrig. Unter der neuen Adresse VZ.net soll das alte Konzept nun zu neuem Leben erweckt werden.

Vz Net

VZ.net tritt als offizieller Nachfolger von studiVZ und meinVZ an. Die alten Benutzerkonten lassen sich zwar nicht übernehmen, doch nach Anmeldung kann man – vorausgesetzt man ist noch im Besitz der zugehörigen E-Mail-Adresse – seine alten Account-Daten importieren, darunter Bilder und alte Spielstände.

Mit Slogans wie „Wir gruscheln dich“ und Zitaten aus „witzigen Gruppen“ setzt der Betreiber VZ Networks GmbH offenbar darauf, dass sich durch die damit verbundenen Reminiszenzen vor allem alte Nutzer wieder mobilisieren lassen. Man darf gespannt sein, denn das Vorhaben erinnert angesichts der Übermacht von Facebook und anderen Diensten ein wenig an den Kampf gegen Windmühlen. Als zusätzliches Zugpferd führen die Betreiber Privatsphäre und Datenschutz ins Feld:

Hinter VZ steht aber noch etwas mehr; nämlich die Leitidee Social Media wieder sozial zu machen! Kein Datenausverkauf und kommerzielle Algorithmen, dafür deutsche Server und mit dem Ziel die Privatsphäre der Nutzer wieder besser zu schützen.
Neben der neuen Grundausrichtung sind auch das Gruscheln und die witzigen Gruppen wieder da, denn wer hat bei „Scheiß Party, wenn ich meine Hose finde, gehe ich nach Hause“, nicht geschmunzelt;).

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27. Apr 2020 um 21:04 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Heute noch Facebook kopieren…

    Hätte man mal instaVZ oder TiktokVZ aufgemacht hätte das ganze vielleicht Zukunft.

    Da lohnt sich ja nicht nichtmal das obligatorische Claimen von Accountnamen

  • Wenn ich socialmedia scheiss nutzen würde, dann wäre das ne Idee.

    Hab ne Facebookallergie

    • Wenn du das nutzen würdest, wäre aber die Frage ob Datenschutz gegenüber der nutzeranzahl/bzw. „Man kann jeden finden“ überhaupt einen wichtigen Punkt für dich bedeuten würde… ein Grund warum das alte ja den Bach runter ging und heute trotz der sensibilisierung des Themas (wie weit auch immer) der Punkt ein verzweifeltes Argument darstellt…

      • Hääää??????????ß

      • Also unter 2.0 ‰ lassen sich wunderbar Wörter aneinander reihen ohne Luft zu holen. Da schreibt man Ansprachen wie gemacht für Frau Merkel. Redet viel, sagt nichts. Ich weiß auch echt nicht, was TOM-2.0 ‰ hier genau meint. Etwas mit Datenschutz, nehme ich an. Aber er verliert sich und was er sagen wollte in der Länge seiner Sätze. ;)

        Oder kurz wie Stef sagt: Hääää???

  • Ich finde solche lokaleren Seiten eigentlich irgendwie schöner. Aber nutzen wird es halt doch wieder keiner… schade.
    Da müssten die Leute dann auch nicht englisch posten, für ihre 0 internationalen Kontakte ;)

    • oder du lernst einfach mal bisschen englisch, anstatt die energie dafür zu verschwenden, dich darüber aufzuregen, wenn jemand etwas auf englisch postet. ich weiss, das ist jetzt ein schock in der heutigen Zeit, aber ist immer noch ein freies Land. Und auch schön, dass du genau weisst, wie viele internationale Kontakte jeder hat. So ein kleines Leben wie du, will ich auch mal haben.

      • Du wirst lachen, aber ich kann ganz gut Englisch. Ich habe weit über 90% englische Kontakte bei der Arbeit, so dass ich den ganzen Tag englisch rede und schreibe. Deshalb bleibt es für Leute die überhaupt keine internationalen Kontakte haben dennoch lächerlich in sozialen Medien alles auf englisch zu posten, nur um wie ein Promi mit globalen Followern zu wirken.
        Und persönlich für dich: vielleicht trinkst du mal ne Flasche Baldrian, dann musst du vielleicht nicht alle direkt anmachen.

      • Im Übeigen sieht man bei den entsprechenden Personen ganz einfach welche Kontakte sie haben, und man sieht auch ganz einfach dass die alle aus Deutschland kommen. Mir ist das aufgefallen als die Leute von Kwick und StudiVZ zu Facebook gewechselt sind, auf einmal waren die Posts englisch. Ist ja auch eine „globale Reichweite“, da muss man das ja machen. Könnte ja auch jemand in Asien interessieren dass man gerade ein Nutellabrot gegessen hat.

        Was macht dich denn eigentlich so depressiv, dass du mir direkt ein „kleines Leben“ vorwirfst und somit persönlich angreifend wirst?

      • Ich muss auch sagen, ich bin geschockt. Es gibt überhaupt keinen Grund so abfällig zu werden… [at]Wuchtbrumme

    • Sehe ich auch so, vor allem wenn man auf sozialeren Umgang hoffen kann. Auf FB und Twitter sind ja nur noch Trolle und Psychopathen unterwegs.

  • Hat sicherlich nichts mit Corona zutun und das alle keinen physischen Kontakt mehr haben.

  • Jaja daran erinner ich mich noch, die Gruppen waren schon lustig, war ich auch in einigen wie
    „Morgens Elmex, abends Aronal – mal was riskieren!“

  • Alle erzählen immer das wir in Deutschland / Europa selber anfangen müssen eigene Dienste und Infrastruktur zu schaffen, damit wir nicht so sehr von den Amis abhängig sind und was passiert?…. Spott und Häme!
    Schämt euch!!!

  • Öhm… wie bekommt man für sowas Investoren um das zu finanzieren?

    • Das finde ich auch sehr bedenklich. Im Hinblick auf die EU-DSGVO eine Datenhaltung zu betreiben, die keinen Zweck mehr erfüllt, ist durchaus problematisch.
      Es wird schwer zu argumentieren sein, dass man nach dem Ende der beiden Plattformen ein paar Jahre später ein Relaunch plant.

  • Hach ja, das was Tinder heute ist :-D Und damals hat sich auch noch niemand Gedanken über Datenschutz gemacht. Sprich: Haufenweise Bikini-Badeurlaub-Gallerien :-D Schöne lockere Zeit war das Damals :-)

  • Gerade angemeldet :-) Ich kenne sehr viele Leute (alle aus Deutschland), die sich von Facebook verabschiedet haben. Gründe? Fehlender Datenschutz, viel Werbung, mehr News statt echtem sozialen Netzwerk, und natürlich kein Bock auf den Facebook-Konzern.

    Nun, bei VZ fallen all diese Kritikpunkte weg – warum sollte also eine deutsche Alternative keine gute Lösung sein? Ich find’s cool. Und nein, ich brauch nicht alle meine x-Hundert Facebook-Freunde, sondern ein paar Dutzend und gut is. Und wo wir schon beim Facebook-Bashing sind: nutzt anstatt WhatsApp lieber „Signal“. Exakt das gleiche, nur in blau statt grün.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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