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Apple-Auto für 2024 erwartet

Elon Musk: Ich wollte Tesla an Apple verkaufen

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Mitten im wieder dichter werdenden Gerüchtenebel über Apples Anstrengungen, selbst mit dem Bau eines Fahrzeugs beschäftigt zu sein (am sogenannten „Projekt Titan“ soll Apple weiter aktiv arbeiten) hat Tesla-Chef Elon Musk jetzt zwei Tweets geschickt, die aufhorchen lassen.

In seinen Wortmeldungen reagiert der aus Südafrika stammende Unternehmer auf Berichte, wonach Apple die Fertigung spezieller Akku-Typen vorbereiten soll und erinnert sich an die Rückschläge während der frühen Model 3-Produktion.

Tim Cook wollte sich nicht treffen

Damals, so Musk, hätte er während der dunkelsten Tage des Model-3-Programms den Apple-Chef Tim Cook direkt kontaktiert, um die Möglichkeit einer Übernahme von Tesla durch Apple zu diskutieren.

Laut Musk soll lediglich ein Zehntel des damals aktuellen Unternehmenswertes zur Debatte gestanden haben. Dennoch hätte sich Cook geweigert das Treffen überhaupt zu Akzeptieren.

Was Apples bahnbrechendes Design sogenannter „monocell“-Akkus angeht, zeigt sich Musk hingegen wenig beeindruckt. Diese würden nicht in der Lage sein zu liefern, was auf den Straßen gebraucht wird – seien allerdings miteinander verbundenen Energiespeicher-Zellen gemeint, dann würde Tesla diese bereist einsetzen.

Gleiches gilt auch für die Gerüchte um Apples Arbeiten an neuen Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren. Bei Tesla seien Eisenphosphat—Akkus bereits im Einsatz für Fahrzeuge mit mittlerer Reichweite.

Apple-Auto für 2024 erwartet

Die Nachrichten-Agentur Reuters hatte am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, dass Apple weiterhin an selbstfahrenden Fahrzeugen arbeiten würde und einen Produktionsstart bereits für 2024 anvisieren würde.

Das Projekt würde vom langjährigen Apple-Manager Doug Field geleitet, der seinerseits auch schon bei Tesla angestellt war und erst 2019 eine Massenentlassung mitverantwortete, die das „Projekt Titan“ neu ausrichtete.

Mittwoch, 23. Dez 2020, 7:14 Uhr — Nicolas

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  • Ich glaube erst an ein Apple-Auto, wenn ich drin sitze

    • LOL
      1. wird DAS dauern, falls Du überhaupt irgendwann zu den Wenigen gehörst.
      2. glaubst Du alles nur aus First-Hand Experience?

      • Ähm… genau das schreibt er doch: er glaubt es eben nicht einfach so.

      • KaroX, lies seine 2. Frage doch nochmal, die hast du scheinbar nicht richtig verstanden!

      • Haben sie jetzt eigentlich schon die Ladematte hinbekommen? Vielleicht sollte Apple erstmal versuchen, das kleine Ding richtig zu machen, bevor sie direkt mit Autos um die Ecke kommen.

      • Airpower?…lol…Das war wirklich nicht mehr als heiße Luft.
        Jetzt beim Iphone 12 das beste was sie hinbekommen haben…natürlich nur optional erhältlich um die Umwelt zu schonen. XD

    • Früher gab es doch mal so eine Witzserie, „Wenn Microsoft Autos bauen würde“, was dann alles nicht funktioniert. Irgendwie kommt mir da ein Deschawü.
      .
      iAuto geht in Big Sur unter.
      iCar nur für Play verwendbar.
      .
      Wobei bei Apple dann sicher nichts nicht funktionieren würde, sondern dann hiesse es:
      Amazing Feature nach iMobil upgrade: Es kann fahren.
      Fantastisches Feeling mit den neuen iSitzen: Statt nur aus Metall oder Plastik, neu auch als mit Leder überzogenes Holz.
      iRad Upgrade beim Kauf: Lenkrad kostet extra, da 5. Rad am iWagen.

    • Apple baut nicht, sondern lässt sich etwas bei anderen Firmen bauen und verkauft weiter.
      Das wird ein harter steiniger Weg für Apple zum Autoproduzenten.

      Tesla ist nur zum Teil Auto – Nicht vergessen –
      Photovoltaikproduzent
      Energiespeicheranlagen ( Riesen Anlagen )
      Energielieferant
      Ladestations-Netzbetreiber (weltweit und #1)
      Softwareproduzent
      Autozubehörproduzent
      Robotik Hersteller ( Top deutsche Firma aufgekauft)
      Batteriezellenproduzent
      Maschinenhersteller
      etc. etc.

    • exakt. apple tv ist eine box. carplay ist eine box. und das wird auch so bleiben.

  • „zeigt sich Musik hingegen wenig beeindruckt.“
    Ich glaube hier hat sich ein „i“ zu viel eingeschlichen :D

  • Ich glaube ihr habt einen kleinen Übersetzungsfehler eingebaut.. laut Musk ging es um 1/10 des AKTUELLEN Wertes der Firma, nicht 1/10 des damaligen..

    • Schuster bleib bei deinen Leisten

    • Hoffentlich kommt Siri nicht mit in’s Auto, auf Siri als Beifahrerin möcht ich mich nicht verlassen! :-)

    • Was denkt ihr was da kommt? Ich denke wenn ein Auto kommt dann Max. ab dem Level einer E-Klasse, S-Klasse oder noch exklusiver. Ich denke das wird ein Luxus Auto bei dem Apple extrem viel Marge hat.
      Und Apple wird vermutlich erst in dem Markt einsteigen wenn die Batterien noch ein ganzes Stück günstiger sind ;)

      • Ich glaube nicht an Luxusklasse, sondern ID.4-Klasse.
        Da kann man in 5 Jahren Stückzahl machen. Marge allein reicht nicht. Marktdurchdringung mit Komplettabo aller Appledienste ist der Plan. Dann bucht man „Apple“ für 600€/Monat inkl. Mobilität, Medien, Kommunikation und Services. Bin dann dabei.

  • Ich kann mir schlecht vorstellen, dass Apple von Grund auf ein eigenes Auto konzipiert und fertigt. Eigentlich bedarf es da doch eine Kooperation mit bereits etablierten Autobauern, aber von so einer sich anbahnenden (oder vielleicht sogar bereits bestehenden?) Kooperation hätte man doch hören müssen – oder nicht?

      • Das ist doch genau das Problem, warum wir es in Deutschland nicht schaffen.
        Etablierte Autobauer setzen auf etablierte Prozesse und Systeme, die bei Elektroautos nicht mehr angebracht sind.
        Siehe z.B. Daimler mit ihrem eqc.
        Zugriff auf Zulieferer ist allerdings notwendig. Z.B. um bei Bosh ganze Syteme oder Teile zu kaufen

      • Bosh? Bosh Spice?

      • Der Mercedes EQC und der Audi e-tron sind halt schnell gebaute eAutos auf einer Platform für Verbrenner.

        Das ist beim ID3/4, Taycan und deren Derivaten nicht mehr so. Also klar wissen auch die deutschen Autobauer was nötig ist oder nicht.

      • @Dooper
        Die angesprochenen Autos sind Autos die auf bereits verfügbaren Modellen aufbauen. Das wurde bewusst so gemacht, damit wenigstens ein paar wenige E-Autos verfügbar sind. Daimer arbeitet aber auch an komplett neue entwickelten, reinen elektrischen Modellen. Das dauert eben ein bisschen länger als nur den Motor gegen ein Akku zu tauschen – um es mal extrem auszudrücken. 2021 werden wir das erste komplett als E Auto entwickelte Modelle von Daimler sehen. :)

      • Die heisst Posh :-)

      • Apple hat genug Cash um einen Autobauer zu kaufen ;)

      • Soll apple aben Opel kaufen

    • Richtig, um ein Auto auf den Markt zu bringen, bedarf es Jahrzehnte lange Erfahrung. Sieht man ja gerade bei Elektroautos wo gefühlt jeder Supermarkt sein eigenes Modell bringt. An 2024 glaube ich aber auch nicht wirklich, wenn wird da ein erster Prototyp vorgestellt werden.

      • Tesla zeigt gerade, dass deine Aussagen nicht zutreffen. Die haben aus dem Stand heraus konkurrenzfähige Produkte entwickelt, während die etablierte Konkurrenz inkkusive dem Erfinder des Automobils teilnahmslos zuschauen und sich an der Nase herumführen lassen müssen.
        Es ist ein Trauerspiel! Auch weil gerade Deutschland dieser Branche den Wohlstand zu verdanken hat.
        Sollte Apple hier wirklich in den nächsten Jahren liefern, sehe ich schwarz.

      • Tesla? Ich sag nur Elon Murks

      • Ich seh schwarz wenn ich dein Gelaber höre. Wer immer noch glaubt, dass Elektroautos unsere Zukunft ist, der sollte sich mal ganz schnell einschließen in seiner Traumwelt.

      • Sorry. Aber wenn überhaupt haben die Autohersteller ihren Wohlstand den tausenden Zwangsarbeitern und den Aufträgen der Nazis zu verdanken. Ich bin jedenfalls nicht gerade wohlhabend.

      • Verstehe ich auch nicht. Elektroautos sind definitiv nicht die Zukunft. So oder so geht das ganze auf Rechnung der Umwelt – ob Abgase oder Lithiumgewinnung.

      • Hier sieht man wieder wie unwissend die Menschen sind und jeden Quatsch nachplappern…böser Lithiumabbau, um nir einen Punkt zu melden.
        Auch muss man sich mit keinem Autobauer zusammen tun, um ein E-Auto zu bauen. Hatte Sony sehr schön bewiesen.
        Dass das E-Auto nicht die Zukunft ist, kann man auch nicht sagen. Es ist erstmal die Zukunft, aber auch eine Technologie, die irgendwann überholt wird. Aber aktuell haben wir keine bessere Technologie.

      • Ich habe so das Gefühl, dass hier einige die Realität vollkommen ausblenden, oder einfach in die Runde was quatschen wovon sie keine Ahnung haben. Die Weichen für Elektromobilität sind längst gestellt. Ob einem das gefällt oder nicht, da gibt es auch kaum noch ein zurück. Verbrenner (Neufahrzeuge) werden auf absehbare Zeit in vielen Ländern keine Zulassung mehr bekommen. Elektromobilität wird in vielen Ländern gefördert und die Infrastruktur danach ausgerichtet. Ob es die Zukunft ist, mag keiner zu 100% wissen. Aber aktuell ist sie es für viele, die darüber Entscheidungen treffen dürfen.

      • @Markus
        Artikel im Focus das wahrscheinlich auch bald Elektroautos von Fahrverboten betroffen sind da sie schwerer sind, breitere Reifen haben und damit mehr Feinstaub generieren.
        Auch ist die ganze 2-3 Verwertung noch gar nicht im Markt angekommen. Schau dir mal an wie die Batterien in Laptop/Handy ect nachlassen. Ich kann mir kein neues Auto leisten und dann nur noch nach paar Jahren die Hälfte der Reichweite zu haben ist nicht prickelnd.
        Lasst die Spiele beginnen

      • Stefan B. aus H.

        Tesla, Inc. wurde immerhin schon 2003 gegründet. Von „aus dem Stand heraus“ kann man da imho nicht gerade reden.

      • Und tesla hat zu erst mit lotus kooperatiert

      • @oliver: aha, Focus, die sind ja anerkannte Profis zu diesem Thema….nicht.
        Totaler Schwachsinn mit dem Feinstaub. Es ist genau anders herum. Keine Proll-Breitreifen, kaum Bremsenabrieb, weil Rekuperation usw.
        Es ist Wahnsinn, was da an Falschmeldungen unterwegs ist…und die meisten glauben das auch noch.
        Und dann auch noch die falsche“ deutsche REICHWEITENANGST.
        Auch der Punkt mit Secondlife stimmt nicht. Die Akkus werden weiter benutzt und können nach 2nd und teilweise 3rd Life sogar zu 90%+ recycelt werden.

      • Ich finde es wirklich wahnsinnig, wie sehr Ironie und Sarkasmus bei iFun ignoriert wird. Natürlich ist meine erste Aussage ironisch gemeint. Meine Frau und ich fahren selbst zwei Tesla. Sind die perfekt? Sicherlich nicht, aber zeigen den etablierten Herstellern einfach wie man sehr vieles so viel besser macht.

        Ist die Elektromobilität die letzte Wahrheit? Auch sicherlich nicht, zumindest nicht zum aktuellen Stand der Akkutechnologie. Aber es ist wie ich finde, die aktuell beste Technik. Völlig falsch finde ich es nach wie vor blind einen 8-Zylinder anzuhimmeln. Wer weiß wie es in 10-20 Jahren aussieht.

  • Das AppleCar wird auch durch astronomisch hohe Preise auffallen.

  • Naja. Die Qualität von Tesla soll ja schon sehr mies sein. Wenn da nicht irgendwann die nächste Blase alias „Wirecard“ platzt.

    • Kollegen von mir fahren einen Model und einen Model X. Die Performance sei gigantisch, die Qualität unterirdisch.

      • Fahre seit 5 Jahren Tesla und habe mit der Qualität keine nennenswerten Probleme, soll heissen: Nur kleine kosmetische. Ich komme von Audi, BMW und Porsche, und bei allen gab es nach einigen Jahren gewisse tiefgreifende (Verschleiss-)Probleme, die früher oder später teuer wurden. Getriebe, Zündspulen beim Diesel, Zylinderdichtungen, Zahnriemen, gebrochene Federn usw. Lasst Euch nicht vera….. von dem gut gepflegten Mythos, die deutschen Premiumhersteller seien Mängel-, Kosten- und Sorgenfrei.

      • Herr Kaffeetrinken

        Was sind denn Zylinderdichtungen? Selten so einen unfassbaren Unsinn gelesen.

      • Und da hast du genau den technischen Unterschied, welcher Jahre-/Jahrzehntelange Entwicklung bedarf, herausgestellt. Das sind aus physikalischen und auch chemischen Gründen nun mal Verschleißteile, mit welchem ein Elektromotor nicht zu kämpfen hat. In der Industrie sind Elektromotoren seit etlichen Jahren mit Präzisionsarbeit im Einsatz, Tesla hat es aber geschafft, diese Mobil zu machen. Aber die Qualität von Kunststoffteilen und mechanischen Komponenten ist bei Tesla wirklich nicht prickelnd. Da ist mein südkoreanisches E-Auto wirklich qualitativ besser.
        Dafür ist Tesla bei der elektronischen Steuerung wohl weit voraus, ist aber auch noch oft fehleranfällig.

      • Zündspulen beim Diesel. Hahaha

    • Kann ich leider bestätigen. Für Elektro-Fans die bereit sind Abstriche zu machen sicherlich eine gute aber auch teure Wahl.

      Rein objektiv aber rundum schlechte Qualität und miserabler Service.

      • „Abstriche“ sind ja relativ.
        Typisch Deutsch ist ein Blick auf Details wie Spaltmaße an der Karosserie. Oder die Küchenschublade die sich satt gleitend fast von selbst schließt, oder der gedämpfte Lokusdeckel ;-)

        Andere Länder haben eben andere Prioritäten. Hier in D ist man aber zB leidensfähig, wenn die Software noch nicht richtig läuft (siehe iD3).

      • Bei den Preisen was Tesla hat, gibt es aber eben auch schon Deutsche Autos mit Leder Interieur und nicht nur Plastik (wie bei Tesla) dazu eben sowas wie passende Spaltmasse etc.

      • Leder ist sowas von 90er ;) Die „Veganen Leder“, die Tesla vor einiger Zeit eingeführt hat (Sitze, Lenkrad usw.), sind Leder ebenbürtig oder sogar beständiger. Zudem sind sie im Winter wärmer als echtes Leder und im Sommer angenehm temperiert.

      • @Ichy: und du bist stolz auf deine Ledersitze wofür ein Tier sterben musste??!!
        Und dieses Spaltmassthema ist so uralt, schau dir mal das M3 an, da stimmt alles.
        Ich habe es auch bei den möchtegern deutschen Premiumherstellern anders erlebt.

    • Die Qualitätsprobleme gab es in der Tat in der Anfangsphase der M3 Produktion. Mein M3 fahre habe ich vor einem Jahr gekauft und es gab absolut nichts zu beanstanden. Es ist mit Abstand das geilste Auto das ich je gefahren habe und werde vermutlich nie mehr ein anderes Auto fahren. Tesla ist den anderen Herstellern mindestens 10 Jahre voraus was den Stand der Technik angeht (der auch in Massenfertigung produziert wird). Ich kann nur jeden empfehlen sich selbst ein Bild zu machen.

      • Genau das, was du sagst. Mein Model 3 hatte zwei Mängel bei der aabnahme im März: Ein Staubeinschluss auf dem Kofferraum und einen knackenden Blinkerhebel. Ersterer wurde innert Wochenfrist neu lackiert, letzterer einen Monat danach komplett getauscht.

        Ach und der Verbrauch ist etwas hoch mit dem Acceleration Boost. Macht einfach viel zu viel Spass :D

    • Fahre seit fast 2 Jahren Model X und haben für meine Frau vor 2 Wochen einen Model 3 abgeholt.

      Mein Model X musste ordentlich nachgearbeitet werden. Miese Lackeinschlüsse,
      Spaltmaße das einem schwindlig wird. Nach 3 Terminen beim Bodyshop war dann alles gut. Der Model 3 war im Gegensatz dazu absolut top. Gab gar nichts zu beanstanden.

      Und technisch und vom Fahrgefühl zaubern beide ein Lächeln auf.

    • Einfach mal so behaupten. Dann shorte mal schön deren Aktie.

  • Ich warte ja immer noch auf einen Fernseher von Apple. Solange der nicht kommt, wird es auch kein Auto von denen geben. ;)

  • Ach ja, ich warte da lieber noch auf den Apple Fernseher und Steve Jobs erdachte Umsetzung der Bedienung. Den werde ich mir zumindest auch leisten können.

  • „führ“ :) #klingmachtesinderkaffeekasse

  • Das „Apple Auto“ wird dann aus Umweltgründen ohne Räder und Reifen geliefert, weil ohnehin jeder Kunde schon Räder zu Hause hat?

    Ich bin zwiegespalten – auf der einen Seite könnte das was richtig tolle werden. Wenn die Pandemie ausgestanden sein sollte, werde ich wieder viel unterwegs sein und eine wirklich gute integration von iOS / Mac ins Auto könnte so toll sein (aktuell habe ich nicht mal CarPlay). Wenn ich mir ein aufgeräumtes Inneres wie beim Model3 vorstelle in Kombination mit guter iOS Integration… kann toll sein

    Auf der anderen Seite… Wenn ich mir anschaue wie „innovativ“ Apple auf einigen Software-Gebieten unterwegs ist, wie langsam sie sich da bewegen und wie schnell sie die Lust verlieren?!
    – Aperture: Absoluter Vorreiter im Bereich RAW-Bearbeitung mit tollen, innovativen Konzepten (Lupe überall, Stapel überall, Bücher setzen und inline bearbeiten etc.) – Erst vernachlässigt, dann ganz gestrichen
    – Ping: *hust*
    – iPhoto: konnte einiges, verstaubte erst, wurde dann durch Fotos ersetzt was bis heute weniger kann (immerhin Plugins möglich für Buch/Kalender Bestellungen) aber so richtig voran geht es auch nicht
    – iWork: Richtig gute Suite mit Pages gutes DTP auch über Einsteiger-Niveau möglich, Numbers mit fixierten Zeilen, Gruppierungen und Gruppensummen etc. – Och, lass mal neu machen… keine Ahnung wie man das auf iPad mit Finger machen soll – och lass weg, is einfacher. So kann die neue Suite zwar überall das gleiche aber insgesamt viel weniger als früher – Serienbrief? Pages konnte so gut mit Numbers zusammenarbeiten um Variablen im Text auszufüllen – alles weg
    – HomeKit: Fing toll an, die Idee ist klasse und dann? An der Übersicht nicht weitergemacht (schrecklich wenn man mehr als 5 Lampen hat). Dass außerhalb von Amerika Fenster nicht nur auf und zu sein können sondern auch gekippt, dass Türen neben offen und gesichert eben aufgeschlossen, abgeschlossen und offen sein können (Falle ziehen oder nicht beim Aufschließen!) … das hat bei Apple noch niemand gemerkt. Saugroboter mit ihren Raumerkennungen gibt es jetzt schon länger, nur nicht bei Apple … und so weiter

    Wenn ich mir jetzt ein Auto mit Software von Apple vorstelle – Wie lange und in welchem Umfang wird das wohl gepflegt werden?

      • Jop, finde ich auch! Habe mittlerweile auch keine Lust mehr auf die Software.
        Ärgere mich dass mit Bordmitteln immer noch einfach keine vernünftige Ordnung in die Bildersammlung des iPhones zu bekommen ist.

    • Apple macht mehr oder weniger funktionierende Spaßelektronik und ist nur deshalb noch so erfolgreich, weil es erstens an Alternativen mangelt und zweitens die Fanboys ihren (Aber-)Glauben an Apple nicht aufgeben wollen. Etwas so komplexes wie ein Auto herzustellen ist zu hoch für Apple und würde hohe Investitionen verlangen, zu denen ein Tim Cook mit Sicherheit nicht bereit wäre.

      • Ach ja? Also ich und viele andere verzweifeln sofort, wenn sie vor der seriösen Elektronik von Microsoft sitzen. Und in deren Lager gibt es auch genug wie hier, die nur an allem rummotzen. ALso einfach die Kommentare ignorieren und ein positiveres Leben führen.

      • Also ich bewege mich nahtlos in allen OS Welten, egal wie seriös Sie sind. Da trifft wohl der alte Grundsatz zu: Der Fehler sitzt meist vor dem Bildschirm ;-).

        Ich denke aber auch, dass Apple zumindest innovativer wäre, wenn es mehr Konkurrenz gäbe. Derzeit ist es doch mehr oder weniger so, dass die großen sich die Features voneinander abgucken, bzw. sich erfolgreiche Apps ansehen und dann die Ideen in ihre Plattformen integrieren.

    • Tim Cook gehört endlich entsorgt – Innovation ist für den ein Fremdwort.
      Er kanns halt nicht besser da er keine Ahnung hat von der Materie. Man könnte Boris Ausführungen noch weiter fortsetzten …
      Ich wäre froh, wenn wieder einer das Ruder übernimmt der Innovativ den Apple gestaltet.

      • naja, ganz so extrem würde ich das wiederum nicht sehen. Ich habe eher meine Sorgen was die Software bei Apple betrifft, da fehlt mir irgendwie dieser „Extrafunke“, dieses „Glitzern“ – wir sind aber natürlich bereits auf einem verdammt hohen Niveau und sehr verwöhnt.

        Tim Cook selbst produziert ja gar nichts, er soll das Unternehmen erfolgreich führen und ich denke, dass er das bisher sehr gut geschafft hat (schau Dir die Kursentwicklung und das Kapital an) – aber ja, er ist (vermute ich jedenfalls) nicht der Mensch mit der großen Vision der seine Leute dazu antreibt, die Zukunft zu verändern (Steve Jobs Berichten zufolge übrigens auch nicht immer und schon gar nicht mit konkreten Vorschlägen sondern eher einem Bauchgefühl wie: „Ne, so nicht. Mach anders“ ohne zu wissen was „anders“ bedeutet :D – Sehr frustrierend als Angestellter aber mit gutem Bauchgefühl auch gar nicht so schlecht)

        Es gab aber
        – AppleWatch die sich deutlich weiterentwickelt hat ((kleines) EKG am Handgelenk? Blutsauerstoff, Puls, Fallerkennung mit Notruf, BT Audio-Player … jetzt mit eigenem App Store, SIM, ich meine… wow?!)
        – AirPod (Pro) die mich nach wie vor begeistern (die Pro – keine Kabel und trotzdem fast durch die ganze Wohnung Empfang – WOW! ANC und Transparenz-Modus oben drauf die beide seinesgleichen in dieser Klasse suchen.
        – LiDAR in iPad und iPhone mit AR
        – Prozessoren die einen Umhauen – zuletzt A12 / A14 mit Möglichkeiten, die die Software erstmal ausreizen muss :D
        – und jetzt sitze ich an einem MBA M1, ohne Lüfter und arbeite mit Lightroom Classic im Rosetta-Emulations-Modus schneller(!) und LEISER(!) als an einem iMac Pro – Ich meine… WWOOWW :D

        Ist ja nicht so, dass sich seit Tim Cook nichts getan hätte. Es hat etwas gedauert aber ich denke, jetzt Ende 2020 war es endlich da, dieses „Feuerwerk“ von dem er schon vor 1-2 Jahren sprach :) Apple hat mal eben dem PC-Markt den Finger gezeigt und mit dem M1 gezeigt, was EINSTEIGER Geräte rocken können :)

        …wenn sie das doch nur auch bei Software täten – und zwar international. Wenn Siri mal wieder (wie früher schon besser möglich) Termine anlegen und verwalten könnte und ich auch mal mehr als ein Befehl sprechen könnte ohne Siri immer wieder neu aktivieren zu müssen (ging alles schon mal, damals, iPhone 4S – alles weg :/)

    • Sehr gut geschrieben.
      Wird dann auch jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt geworfen? Muß man nach 5 Jahren damit rechnen, daß das Auto nicht mehr fährt, weil Apple es nicht mehr „aktiviert“?
      Und wie war das noch mit „you are holding it wrong?“

      • Spätestens nach 5 Jahren fährt das Auto nur noch 30 km/h um den Akku zu schonen und keine Abstürze zu provozieren.

    • Hier merkt man aber sehr deutlich das heraustropfende Herzblut – toll geschrieben, danke dafür.

      Das ist leider alles so wahr. Bin mit Freude von Windows weg und habe mich vor über fünf Jahren komplett in die Apple-Welt begeben. Und jetzt plane ich so langsam den Rückzug, weil weder Hard- noch Software noch den seinerzeit so hohen Ansprüchen Apples noch genügen (wie von Steve gedacht und so erfolgreich gemacht).
      Auch die Konkurrenz schläft nicht, und wenn ich mich auch bei Apple mehr und mehr mit Mittelmaß abfinden muß, kann ich es auch lassen.
      Eigentlich wäre ein neues MBP dran, aber tue ich mir das wirklich nochmal an? Bin ja glücklicherweise nicht abhängig von Swift…

  • Die Max Variante des Titan kostet dann nur 100.000 Euro Aufpreis. Hat aber ein verbessertes Radio und 4km mehr Reichweite

  • Schuster bleib bei deinen Leisten. Der M1 zeigt, dass Apple sich auf seine Stärken fokussieren sollte. Das Autoprojekt, dürtfe extrem viele Ressourcen ziehen.

  • Ausstattungspakete:

    Apple Drive, Apple Drive Performance, Apple Drive Sport, Apple Drive Performance Pro Plus

  • Apple muss kein eigenes Auto bauen. Es wäre doch schon cool, wenn das zukünftige Betriebssystem in Autos von Apple kommt, analog zum Android in Volvo und Polestar. Das wäre für mich auch ein Kaufargument für das Auto und sicherer als Android obendrauf.

  • Diese nichtsbringenden, endlosen Diskussionen darüber, ob Apple nun ein Auto bringt oder nicht, sind echt ermüdend. Wenn sie es wollen, werden sie es sagen. Wenn nicht, weiss keiner etwas Genaues. Ov man nun drüber diskutiert oder nicht, ändert nichts daran: Wir wissen es, wenn wir es wissen.

    • Aber Luftschlösser bauen ist echt was Schönes. Träume haben, auch wenn sie in Luft aufgehen oder beim Erwachen entschwinden.
      Und wenn dann einer seine Träume, die Luftschlösser und Fantasien in ein Produkt umwandelt, eine Industrie aufbaut, um SEIN Spielzeug zu bauen, und andere für seine Ideen zahlen, dann machte Steve seine Jobs perfekt.
      .
      Für den Rest hat er dann Frank, äh, Tim, der es nicht versteht und glücklich ist, wenn beim Zusammenzählen die Zahl immer grösser wird und keine fehlt.
      .
      Think Different

  • Gegen den Apple-Fernseher wurde ja auch schon von iFun ins Feld geführt, dass nicht erkennbar sei, was Apple am Fernsehererlebnis so verbessern könnte, dass es richtig Apple wäre. Die Frage stelle ich mir eben auch beim Auto. Und gegenüber Tesla hat Apple den Fehler, dass das Auto nicht das Kerngeschäft darstellt. Apple ist nicht mal ansatzweise gezwungen, hier alles auf diese Karte zu setzen. Entsprechend wird der Einsatz sein. Damit kann man den Markt aber nicht aufrollen.

  • Apple baut nicht, sondern lässt sich etwas bei anderen Firmen bauen und verkauft weiter.
    Das wird ein harter steiniger Weg für Apple zum Autoproduzenten.

    Tesla ist nur zum Teil Autobauer – Nicht vergessen –
    Photovoltaikproduzent
    Energiespeicheranlagen ( Riesen Anlagen )
    Energielieferant
    Ladestations-Netzbetreiber (weltweit und #1)
    Softwareproduzent
    Autozubehörproduzent
    Robotik Hersteller ( Top deutsche Firma aufgekauft)
    Batteriezellenproduzent
    Maschinenhersteller
    etc. etc.

  • Solange die keine hochwertigen Minivans bauen können…nix für mich.

  • Hätte er nur an Apple verkauft, dann hätten die Autos sicher mal nach Autos ausgesehen. Ich muss die Leute immer wieder auslachen wenn ich einen Tesla sehe

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