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Eine erste Video-Demo: „ProCutX“ als iPad-Fernbedienung für Final Cut Pro X

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14 Kommentare 14

Die heute vorgestellte iPad-Applikation ProCutX (AppStore-Link) unterstreicht mit ihrem Verkaufspreis von 22€ die anvisierte Zielgruppe professioneller Video-Cutter und belegt einmal mehr, dass sich das iPad nicht nur zum bloßen Medien-Konsum, sondern durchaus auch produktiv nutzen lässt.

Kompatibel mit Final Cut Pro X auf OS X 10.7 (Lion) und 10.8 (Mountain Lion) bietet sich die iPad-App als Second-Screen Anwendung für den Schnellzugriff auf die wichtigsten Bearbeitungswerkzeuge der Apple Software an und will das Durchlaufen der einzelnen Arbeitsschritte eurer Schnitt-Sessions durch ein aufgeräumtes Interface, ein filigranes Scrubbing-Rädchen zum Springen durch die Video-Timeline und fingernahe Kurzbefehle vereinfachen.

„ProCutX“ ist das visuelle Filmemacher-Pendant zu Steinbergs Fernbedienungs-App Cubasis mit der Musik-Software „Cubase“ bedient werden kann und stellt sich im unten eingebetteten Youtube-Video von „Tech Century“ auf knappen 6 Minuten vor.


(Direkt-Link)

Donnerstag, 07. Feb 2013, 16:24 Uhr — Nicolas
14 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Sieht cool aus !!
    Es ist echt schade das final Cut X keine EDL aus der Avid Welt importieren kann… So arbeite ich immer noch mit final Cut 7.x und ich denke nicht das es damit funktioniert oder ?

  • Die Idee is ja super, aber Final Cut X hat halt meines erachtens leider nicht mehr viel mit professionellem Video-Editing zu tun. Da war das Update auf die X-Version ehr ein Rückschritt.

    Vergleichbares für Avid würd ich sofort nutzen. Aber das gibt’s ja leider nicht.

    • Deine Meinung….
      Nur weil etwas neu und ungewohnt ist, ist es nicht unbedingt schlecht und braucht seine Zeit, siehe erstes iPhone, da haben auch alle gelacht!
      Ich beobachte zur Zeit gerne, daß FCPX momentan mehr und mehr Fans im Profi-Lager bekommt…

      • Beim ersten iPhone haben alle gelacht ???
        Wer ??? (ok, Mr. Ballmer hat, aber der zählt nicht und schämt sich dafür bestimmt heute noch)

        Das erste iPhone war DIE Innovation schlechthin !!!
        Da wurde nicht gelacht, sondern da haben alle den Mund vor staunen nicht mehr zu bekommen !
        Sorry, tut nichts zur Sache, aber den Satz musste ich einfach kommentieren…

        so long
        rob.

      • @Rob: ok, ich nehme das „alle“ in dem Satz zurück. Es gab damals aber sehr wohl mehr als genug „Experten“ (vor allem im Nicht-Apple-Lager), die das erste iPhone anfangs „belächelt“ haben! Kommentare wie „Ein Telefon ohne Knöppe, das wird ja nie was!“, „kein UMTS? Wer will das…?“, „Touch-Screen ohne Stift? Das kann ja gar nicht funktionieren…“, etc.

        Es dauerte seine Zeit, bis die neue Technik (in der breiten Masse) Anerkennung fand und der Hype los ging! Und heute sehen alle „Smartphones“ genau so aus…

      • Klar, FCP X ist für semiprofessionelle Anwender Super und ich würd auch nie sagen das man damit nicht Professionell arbeiten kann.
        Für alle die etwas mehr als iMovie wollen würde ich fast sagen dass es besser kaum geht, allerdings ist bei manchen Dingen die einfach Branchenstandart geworden sind einfach noch Nachholbedarf ;)

      • Haha, „Branchenstandard“ ist eine nette Umschreibung für „alt und angestaubt“… :-)
        „Det hamwe schon imma so jemacht, det machenwe auch weiter so!“ — Neue Ideen können nicht schaden!
        Nichtsdestotrotz fehlen FCPX natürlich noch etliche Dinge, die einfach notwendig sind, stimme ich ja voll zu! :-)

  • Äh sorry Leute, aber Veam hat nunmal Recht.
    Es steht ausser Frage und auch nicht diskutierbar, Final Cut X ist eine Consumer Schnittsoftware und von Apple auch bewusst so angelegt. Dafür ist das Tool bestimmt auch gut geeignet.
    Es soll noch Profi Avidcutter geben die nicht mal eine Maus benutzen, da mann mit den Shotcuts auf der Tastatur eh viel schneller ist. Alle Eingaben die mann mit der App machen kann, kann ein Profi auch auf der Tastatur eingeben. Die 22€ sind dann eher was zum pimpen. Ein Hardeware Jog mit Feedback kann es nicht ersetzen.

    • Final Cut ist von Apple als „Consumer-Lösung“ angelegt? Wo steht DAS denn??
      Nur weils statt ein paar tausend nur ein paar hundert Dollar kostet??
      Die Consumer-Lösung ist iMovie, ein Consumer würde niemals 250,- Euro für ein Schnittprogramm zahlen. Aber dafür kann er dann seinen 6k-Urlaubsfilm aus der RED nativ verarbeiten, klar, das braucht Hänschen Müller ja quasi täglich.

      Die Bedienung von FCPX ist ebenfalls über die Tastatur möglich, ohne die Maus zu berühren. Bitte erst informieren.

      Natürlich ist FCPX noch lange nicht perfekt und viele (teils sehr wichtige) Dinge fehlen noch, aber der eingeschlagene Weg ist richtig.

      Eine Diskussion für oder wider des einen oder anderen Systems bringt ja auch gar nichts. Jeder hat seine eingefleischten Vorlieben und soll das System verwenden, das ihm gefällt und mit dem er selber am besten klar kommt, vgl. iOS vs. Android.

      Ich war selber jahrelang eingefleischter Avid-Fan, schaue aber ganz gerne auch mal über den Tellerrand hinaus und probiere vorurteilsfrei neue Dinge. Und Avid hat einfach die Entwicklung verschlafen und muss aufpassen, dass sie mit ihrer Usability, die irgendwann in den 90ern stehen geblieben ist und ihrer Art, sich jeden Pfurz teuer extra bezahlen zu lassen (zB Dateiformat-Kompatibilität), nicht etwas aufs Abstellgleis geraten.

      Ich weiß ja nicht, wo Du arbeitest, aber meine Erfahrung bei einer der grössten deutschen Postproductions-Firmen (keine „Garagen-Klitsche“) hat mir gezeigt, daß Avid immer weniger verwendet wird und der aktuellen Entwicklung hinterher hinkt. Bei denen gibts mit Sicherheit mehr Verkäufer als Entwickler…

  • Leider kein „Keyframe“-Button und keine Trial-Version…
    Hmmmm.

  • Hallo!
    Habe die App gekauft, installiert und nun, ich bekomme einfach keine Mail von Pixel Film Studios mit dem Link zur Mac-Software.
    Kann einer Helfen

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