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Mit Powerstation ab 31. Mai

EcoFlow PowerStream: Die ersten Details zum neuen Balkonkraftwerk

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14 Kommentare 14

Der vor allem für seine Powerstations bekannte Anbieter Ecoflow, der mit Mähroboter und Kühlbox seit kurzem auch zwei so genannte Smart Devices anbietet, hat weitere Detail-Informationen zum bevorstehenden Martkstart seines Ecoflow PowerStream genannten Balkonkraftwerkes vorgelegt.

Powerstream Square

Dieses hat mit dem 31. Mai nun einen Premierentermin bekommen. Zudem hat Ecoflow erste Details, Screenshots der begleitenden App-Anbindung und Hintergründe zum Bundle-Angebot genannt, dass mit vergleichbaren All-in-One-Paketen wie dem von Anker angebotenen Solix-Balkonkraftwerk und der Speicherlösung SolarFlow konkurrieren wird.

Balkonkraftwerk mit Powerstation

Die Besonderheit bei Ecoflow: Das hauseigene PowerStream-Balkonkraftwerk soll als erstes am Markt mit eigener Powerstation ausgeliefert werden, die die überschüssige Energie tagsüber speichert und erst wieder bei Bedarf abgibt.

Um die Energie-Logik wird sich der PowerStream-Mikro-Wechselrichter kümmern, der nach Angaben des Anbieters mit allen bereits erhältlichen Powerstations von EcoFlow kompatibel ist. Hier offeriert EcoFlow Speicherlösungen von 256 Wh bis 25 kWh.

Powerstream System

Um den Bedarf von Verbrauchern auszumachen, setzt die EcoFlow-Lösung auf spezielle Zwischensteckdosen, die vor die wichtigsten Verbraucher geklemmt werden. Die Überwachung des Setups läuft dann über die iPhone-Applikation des Anbieters.

Marktstart am 31. Mai

Um den gewonnenen Ertrag von den PV-Modulen in die Wohnung zu transportieren setzt EcoFlow auf Flachbandkabel, die sich ohne Bohren verlegen lassen sollen und damit besonders auf interessierte Nutzer in Mietwohnungen abzielen.

Ecoflow Setup

Die jetzt geschaltete Infoseite klärt über Konzept, Aufbau und Funktionsweise der EcoFlow PowerStream auf, nennt aber noch keine Preisinformationen. Diese dürften dann mit der Markteinführung der EcoFlow PowerStream zum 31. Mai folgen.

15. Mai 2023 um 17:52 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Genau das Konzept, das mich interessiert. Aber ich fürchte, dass der Preis total happig sein wird, sodass es sich wirtschaftlich vermutlich kaum lohnen wird. Aber vielleicht gibt es ja eine Überraschung:-)

  • EcoFlow sollte einfach in die App integrieren, welche Grundlast man abdecken möchte.
    Dann wird einfach 24 Stunden lang die 100Watt (als Beispiel) ins Haus eingespeißt, zumindest solange im Akku noch Strom ist. Als zweites sollte man noch einstellen können in welchen Bereich der Akku genutzt werden soll (Beispiel von 20 bis 90%). Schon könnte man sich den Aufwand mit zusätzlichen Messsteckdosen sparen. Ist der Akku zu 90% gefüllt, wird die volle Leistung eingespeißt.

    • Geht! Die Steckdosen sind nur für gewisse Geräte gedacht, die schwankenden Strombedarf haben, oder nicht immer an sind, zumindest zum Teil zu kompensieren. Mehr als die aktuell zulässigen 600W dürfen ja nicht sein!

      Wenn du Grundbedarf von 200 W eingestellt hast und die Waschmaschine am Plug eingeschalten wird, fährt das System eben auf die 600 W hoch …

      Die beste Variante ist natürlich, dass z. B. eine Waschmaschine direkt an die Delta (Speicher) angeschlossen ist. So wird sie mit 100% selbst produziertem Strom versorgt und nicht nur zum Teil!

    • Nur wie definierst du Grundlast? Die meisten Geräte im Haushalt, welche rund um die Uhr laufen, haben keinen durchgehend gleichmäßigen Stromverbrauch, weil sie nach dem On/Off Prinzip arbeiten. Die „Grundlast“ ist ein gemittelter Wert aus der Summe von On/Off.
      Der Sinn hinter so einem System ist, dass der Strom dann eingespeist wird, wenn auch der Zähler zählen würde. Außerdem soll dann nichts eingespeist werden, wenn der Zähler nicht zählen würde, da man dann den Strom verschenkt.
      Mit einer statisch definierten Grundlast dürfte der Verlust bei einem durchschnittlichen Haushalt irgendwo zwischen 30 und 40% liegen. Da lohnt sich der Aufwand mit dem Speicher noch weniger, als ohnehin schon.

      • Peter Obermeier

        Ja stimmt genau Karsten!
        Meine Grundlast schwankt in der Nacht zwischen 60W und 200W, es gibt zwei Kühlschränke die takten im Stunden-Rhythmus.
        Als statische Nacheinspeisung darf ich also nicht mehr als 60W einstellen, sonst speise ich kostenlos ins allgemeine Stromnetz. Die PlugIn Lösung ist dann von Vorteil, wenn der Akku schnell voll ist und dann alles was nicht sofort verbraucht werden kann, kostenlos ins Netz gehen würde.
        Die Zwischenspeicherung in der Delta 2 hat bei mir einen Wirkungsgrad von ca 60%, deshalb hab ich mir eine Überschussladung gebaut, nur was im Moment nicht verbraucht wird, geht in den Speicher. Das erfordert Zugriff auf den aktuellen Verbrauch vom Zähler (den nicht jeder hat). Damit konnte ich mir auch eine dynamische Tag-/Nacheinspeisung machen.
        Letztlich ist es ein Hobby und man spart am meisten, keinen Speicher zu haben, die Solar Module nach Osten und Westen auszurichten (falls möglich) und seinen Verbrauch nach der Sonne steuert (falls möglich).
        Wer schon wg Blackout-Angst oder Interesse eine Powerstation gekauft hat, ist mit der Ecoflow-Lösung gut bedient, da steht das Ding wenigstens nicht ungenutzt rum.

  • Das finde ich cool:
    https://craftstrom.com/
    Ist’n bisschen teuer, aber mit dem Messcomputer an der Einspeiseleitung zur Wohnung richtig gedacht. Wenn ich mehr Platz für Solarmodule hätte, würde ich mir das ernsthaft überlegen, aber nur bei 600W lohnt das m.E. nicht genug.

  • Schade das man das nicht in ein vorhandenes Balkonkraftwerk mit WR integrieren kann. Damit
    muss ich die Delta2 weiter mobil betreiben. Ich bau doch nicht ein fest angeschlossenes BK wieder um.

  • Gibt ja noch von zendure die solarflow. Die ist vom Ansatz her genau so, dass bestehendes Balkonkraftwerk weiter genutzt wird.

    Sie wird einfach zwischen Solarpanels und dem bestehenden Wechselrichter geschaltet. Man muss dann halt deren Akkus verwenden

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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