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Faire-Verbraucherverträge-Gesetz

DSL- und Handy-Verträge: Erstlaufzeit von max. 6 Monaten im Gespräch

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Bundesjustizministerin Christine Lambrecht präsentierte einen ersten Entwurf für das „Gesetz für faire Verbraucherverträge“ bereits im vergangenen Herbst – heute nun hat sich die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) dem aktualisierten Referentenentwurf gewidmet und kommentiert das Vorhaben in einer umfangreichen Stellungnahme.

Spd Gesetz

SPD-Grafik bewirbt das Faire-Verbraucherverträge-Gesetz

Grundsätzlich bestätigt die Verbraucherzentrale: Mit dem Gesetz will die Bundesregierung Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor Kostenfallen schützen. Damit dies gelingt, müssen laut vzbv allerdings noch mehrere Forderungen erfüllt werden.

So unterstützen die Verbraucherschützer unter anderem die allgemeine Verkürzung der Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und Vertragsverlängerung im vorgeschlagenen Umfang. Fordern darüber hinaus jedoch, dass die Erstlaufzeit für Telekommunikationsverträge darüber hinaus auf sechs Monate verkürzt werden sollte.

In Deutschland laufen Verträge für Telekommunikationsdienste, wie zum Beispiel Festnetz- oder Mobilfunkanschluss in der Regel 24 Monate. Diese lange Vertragslaufzeit ohne vorherige ordentliche Kündigungsmöglichkeit stellt nach Auffassung des vzbv eine unangemessene Benachteiligung der Verbraucher dar und ist angesichts der heute erforderlichen Flexibilität, Schnelllebigkeit und Innovationsfähigkeit des Marktes nicht zu rechtfertigen.

Insbesondere bei Telekommunikationsdiensten besteht deshalb Handlungsbedarf zur Verkürzung der Kündigungsfrist und der Laufzeit. Im Fokus steht hier die flexible Möglichkeit zur Kündigung des Vertrages nach einem Monat ohne zusätzliche Kosten. Entsprechend dem belgischen und dänischen Modell befürwortet der vzbv – abweichend vom Referentenentwurf – deshalb eine maximale Vertragslaufzeit von sechs Monaten.

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Zum Nachlesen:

Freitag, 21. Feb 2020, 15:24 Uhr — Nicolas
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  • Guter Anfang, aber wie wäre es denn auch damit Kostenfallen zu verbieten ?!

    • Wenn ich einen Vertrag abschließe, so sollte ich doch auch wissen wann ich gegebenenfalls kündigen kann. Einfach bei der App für Erinnerungen ein Datum angeben wann man den Vertrag kündigen kann. Diejenige die das nicht machen sollen hier nicht rum Heulen, dass sie ihren Kündigungstermin verpasst haben. Bequemlichkeit hat halt seinen Preis.

      • Er meint vielleicht eher die Abofallen, die man ohne jegliches wissen oder zutun abschließt, wenn man keine Drittanbietersperre hat.

      • jeff! Ich heisse jeff!

        FDP Wähler?

      • Man muss gar keine Erinnerung für einen Termin setzen. Die Kündigung kann direkt nach Vertragsabschluss zum gewünschten Kündigungstermin erfolgen.

      • Die Kündigung per Erinnerungsapp ist ja nur ein Beispiel wie man sich helfen kann. Ich persönlich mache es auch so gleich die Kündigung schreiben und so verpasst man kein Datum.

      • Dies ist auf jeder Rechnung vermerkt, bis wann gekündigt werden muss.

      • Gibt es eine Abofalle wenn man lesen kann? Ich persönlich habe eine Prepaidkarte das reicht mir vollkommen aus.

      • Und das Datum hast du dann noch zwei Jahre noch im Kopf? Respekt

      • Ich kündige immer gleich nach Vertragsschluss.

        Besser wären jedoch Tarife die aktiv verlängert werden müssten, das wäre für die Endverbraucher ein +.

  • Kostenfallen wird es immer gegen, da man die Dummheit der Leute nicht ausschließen kann. Aber man kann zumindest die Fallgruben ein wenig mit Erde zuschütten ;)

    • Was Du so Arrogant als ‚Dummheit‘ bezeichnest, ist oftmals ein Nicht-Wissen oder das Ergebnis von irreführenden Marketing. Zum Beispiel ‚Monatsverträge‘ mit 28 Tagen Laufzeit etc.

      • Da hilft es ins Kleingedruckte zu schauen, wofür die Mehrheit zu faul oder zu dumm ist.
        Und dann ihre Dummheit den Anbietern zu schreiben wollen.

      • @Jens: Wenn sich nachteilige Vertragsbestandteile in den AGB „verstecken“, halten diese mit hoher Wahrscheinlichkeit einer rechtlichen Prüfung nicht stand. Dies beginnt bereits bei der Schriftgröße, das sprichwörtliche „Kleingedruckte“ in Schriftgrößen deutlich kleiner als 12 pt gilt aufgrund der schlechten Lesbarkeit als unsittlich, betrifft aber auch den Inhalt: Sowohl Klauseln zum erheblichen Nachteil des Vertragspartners, überraschende Klauseln als auch uneindeutig/mehrdeutig Formulierungen werden niemals wirksamer Vertragsbestandteil bzw. müssen in letzterem Fall zugunsten des Vertragspartners ausgelegt werden.

        Es hat also nichts mit Dummheit zu tun, wenn man sich über das Kleingedruckte beschwert.

      • Das ist auch keine monatsverträge, sondern da steht X Euro für 4 Wochen.

        Wenn der Bürger nun meint 4 Wochen wäre ein Monat … nun ja also was soll man dazu sagen?

  • Find ich super!!! In England war das schon immer so

  • Wenn dann sollte man es den Kunden selber entscheiden lassen wie lange er seine Vertragslaufzeit möchte. Ich kann mir nicht vorstellen das ein TK Anbieter bei einem 6 Monatsvertrag zu den monatlichen Kosten von heute ein Premium Smartphone dazugeben kann. Dann werden die einmal Zuzahlungen wesentlich teurer oder der monatliche Beitrag wird extrem erhöht.

    • Wo sind die Zuzahlungen denn günstig? Wenn man sich das ausrechnet, kommt man fast immer auf den regulären Preis oder nur geringfügig weniger. Also ich sehe da keinen Unterschied.

      • Korrekt! Auch so eine typische Marketing-Indoktrination.

      • Warum muss der Staat hier eingreifen? Das ist einer Enteignung meiner persönlichen Freiheit. Ich persönlich finde es zum kotzen dass der Staat immer mehr in unsere Privatsphäre eingreift, einschränkt und neue Paragraphen entstehen. Aber warum es so? Weil es einfach viele dumme Menschen die Verträge nicht durch lesen und sich dann wundern wenn sie auf den hohen Kosten sitzen bleiben. Armes Deutschland!

      • @eigude: Im Grunde hast du Recht, aber einen Eingriff in die Privatsphäre sehe ich da nicht.

      • Naja, wenn man den regulären Preis für einen Tarif nimmt und dann das Handy in Raten zu 0% dazu addiert und dann auch noch rechnen kann, kann man bei vielen Anbietern doch einiges sparen.

        Oftmals scheint es vielen aber egal, Hauptsache der einmal Preis scheint niedrig zu sein.

        Bei meinem Vertrag erhalte ich das Xs mit 256GB für 1,-€ und 10,-€ Rabatt zum Listenpreis des Tarifs, also mal locker den Preis für das Xs + 240€.

      • @eigude Wo schränkt der Staat deine Freiheit ein? Du kannst Verträge doch immer noch so lange behalten wie du willst.

      • Sorry, aber das ist Blödsinn! Wenn man nicht immer das neueste Handy im besten Netz haben muss, sind bei den Dritt-Anbieter oft sehr gute Dreingaben möglich.

    • Häufig sind Verträge mit monatlicher Kündigungsfrist auch teurer oder man kriegt die ersten Monate nicht geschenkt. Die Handys teurer als der Anbieter machen, können sie auch nicht und die Verträge sind oft schon teuer genug. Ich sehe hier klar den Vorteil, vor Allem beim Mobilfunk, eher einen Vertrag mit besseren Konditionen für das gleiche Geld zu bekommen.

    • 6 Monate finde ich ein wenig kurz, eine Mindestlaufzeit von 1 Jahr wäre ok. Was mich eher ankotzt ist das dann eine automatische Verlängerung immer für 1 Jahr gilt, das sollte auf 3 Monate gedeckelt werden.

      • @Oliver: genau so und nicht anders!

      • Das mit der Verlängerung nach Ende der Laufzeit kommt doch bereits Ende des Jahres wegen einer neuen EU Richtlinie. Nach Ende der Laufzeit ist der Vertrag dann jederzeit kündbar – da brauchen die Deutschen garnix machen

  • Einerseits gut für die Kunden, andernfalls beachten hierbei viele nicht, dass die subventionierten Geräte bei Handyverträgen dann wegfallen bzw. utopische Zuzahlungen zu den bereits bestehenden horrenden Zuzahlungen fällig werden. Bin gespannt, ob es dann neue Modelle geben wird.

    • Als wären die aktuellen Zuzahlungen nicht ohnehin schon Wucher. Als ich damals zu Release mein iPhone 6S kaufte (128gb), errechnete ich eine Ersparnis von ca. 200€ im Vertrag. Jetzt mit dem iPhone 11 habe ich zwischen dem tatsächlichen Endpreis (also iPhone 11 + vergleichbarer Vertrag) und dem, was mir der Anbieter als Premiumvertrag anbot eine gesamtdifferenz von 400€.
      Um es mal anders auszurücken, ich habe beim selben Anbieter einen gleichwertigen Vertrag, ohne Smartphone und habe es extra gekauft (zum Super Preis).

    • Bei O2 konnte man doch schon länger das Gerät auf Raten kaufen. Vermutlich bieten die Provider dann mehr solche Modelle an, ggf. mit einem reduzierten Preis, wenn man die ganze Zeit einen Vertrag bei ihnen hat.

    • Das ist der Grund für diese Laufzeiten. Sinnvoller wäre, die Zeit, in der das Telefon refinanziert wird, stabil zu haben (also nicht „in den ersten 12 Monaten…, danach teurer“) und anschließend auf 3 Monate Kündigungsfrist zu gehen. Das wäre fair für beide Seiten.

  • Top, vermute nur das wird sich auf die Preise auswirken

    • Hier in Deutschland zahlt man sowieso schon die höchsten Preise im Mobilfunkbereich. Europaweit zahlt man vielleicht ein drittel, die hier in Deutschland verlangt werden.

  • Verstehe ich nur bedingt. Habe gerade einen Vertrag bei WinSim abgeschlossen mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit bei gleichen monatlichen Kosten gegenüber einem 24-Monats-Vertrag. Lediglich die Bereitstellungsgebühr betrug statt 9,99 Euro 19,99 Euror. Warum also mal wieder per Gesetz regeln, wenn es Alternativen am Markt gibt und der Verbraucher somit die für ihn beste Wahl treffen kann?

  • Die Lösung ist doch heute schon da: einfach keinen Vertrag abschließen. Handy normal kaufen und dann eben Congstar oder Vodafone CallYa Digital etc machen. Bedeutet: keine Laufzeiten, also monatlich kündbar und am Ende auch weniger Gesamtkosten.

    Dieses Subventionierungskonstrukt gibt es nur, weil Leute unbedingt mit dem neuesten 1.000€ Smartphone rumlaufen wollen, obwohl sie es sich gar nicht leisten können. Ein Vertrag mit monatelanger Laufzeit ist am Ende nix anderes als versteckte Schulden/Kredite mit höheren Gesamtkosten. Der gleiche Vertrag, der heute 60 € kostet bei 24 M Laufzeit und subventionierteren 1.000 € Handy, kostet bei 6 Monaten Laufzeit dann eben beispielsweise 170 € im Monat. Alternativ: die 60 € pro Monat bleiben aber die einmalige Zuzahlung zum Handy beträgt 750€. Ein sehr simples Nullsummenspiel, bei dem die Mobilfunkanbieter in jedem Fall nichts verschenken.

    • Da muss ich widersprechen. Mein iPhone 11pro war mit einem Telekom Vertrag günstiger, als wenn ich es mir so gekauft hätte. Und jetzt bitte nicht wieder Äpfeln mit Birnen vergleichen! Es gibt aktuell keinen Vertrag, der den gleichen Leistungsumfang hat, als der von der Telekom. Meinetwegen auch Vodafone. Die anderen Anbieter haben oft keine esim für die Watch, kein WLAN call und so weiter.
      Muss natürlich jeder selbst wissen, auf was er wert legt. Ich bin mit meinem Forfriends Vertrag zufrieden. Preis Leistung stimmt!

      • Na ja, das ding ist- es gibt in Deutschland sooooo viel Auswahl. Ohne Laufzeit, Mit Laufzeit, Teuer, billig, Prepaid, Postpaid – Anbieter wie Sand am Meer. Premium SIM; Super SIM, MEGA Sim, Billing SIM; Black,White, RED Magenta, Gelb Gepunktet, Blau, Grün gestreift. Jeder sollte da „seinen“ Tarif finden der zu ihm passt. Ich verstehe es wirklich nicht wieso der Gesetzgeber hier einen Teil der Vertragsmodelle verbieten muss. Es ist ja nun nicht so, dass es ausschließlich die Premium Tarife zu 79€ Mit 24 Monaten LZ von den 3 Großen Anbietern gibt…

    • Naja ich zahle bedingt durch die ganzen Rabatte 2,49 € monatlich für 9 GB Datenvolumen mit kompletter Flat und Datendepot bei Vodafone (ohne Hardware)
      Da kommt (noch) kein Prepaid Tarif ran. Würde aber niemals ein Handy mit dazu nehmen, das rechnet sich einfach nicht.

    • Absolute Zustimmung. Es hängt alles nur am Gesamtverdienst entsprechend der jeweiligen Laufzeit.

  • Charles Rusko Harper

    Ich find es immer wieder witzig wie hier einige (aufgrund ihrer Unfähigkeit mal etwas genauer zu suchen) es immer wieder so darstellen, als könne man bei einem Vertrag nicht billiger/besser wegkommen als mit nem Prepaid Tarif. Rechnen oder lesen können diese Menschen nur leider nicht so richtig.

    Also mal für die, die sich für so oberschlau halten.

    Ich zahle 39,99€ im Monat für einen originalen Telekom Tarif mit 16 GB LTE/Stream On/Telefon-/SMSflat.
    Das sind 960€ auf 24 Monate gerechnet. Ein iPhone XS 256 GB gab es direkt zu Release für 500€ Zuzahlung. Das macht 1460€.

    Das iPhone konnte ich ohne auch nur einen Tag warten zu müssen für 1300€ verkaufen. Eigentlich sogar mehr, da es am Releaseday gekommen ist und da die Nachfrage sogar noch höher ist.

    Macht 160€ für den Tarif den ich behalte. Sprich 6,66€ im Monat. Jetzt möchte ich gerne einen, nur einen! sehen, der mir so einen tarif für den Preis als Prepaid anbietet. Hu? Kann keiner? War also wie so oft leeres Gelaber.

    Und Argumente wie „Ich brauche nur 200 MB und keine 16 GB“ lasse ich einfach mal nicht zählen. Ja nicht jeder braucht 16 GB etc., aber wer dann 5-10€ im Monat für nen weitaus schlechteren Tarif zu zahlen, naja brauche ich glaub ich nicht weiter zu erläutern.

    • Wie kommt man denn zu solchen Konditionen? Denke dafür muss man schon lange Kunde da sein.

      • Nicht unbedingt. Für junge Kunden (bis 28 Jahre) mit Mangenta Eins Vorteil liegt der Preis für den Magenta Mobil M regulär bei 39,99€ – mittlerweile sogar mit 24GB.

        Als „alter Sack“ siehts aber mau aus, selbst mit bestehendem Magenta Zuhause Vertrag, da der Rabatt auf 5€/Monat reduziert wurde.

      • Also hat man dafür einen Teuren Telekom Festnetzvertrag und am Ende nichts gespart :D

  • Leute ihr werdet euch Wunder. Es ist doch wohl klar dass die Verträge nur teurer werden können dadurch. Wenn die Anbieter keine Sicherheit mehr haben einen gewissen Zeitraum sicher monatlich einzunehmen, dann wird es Angebote wie es sie teilweise jetzt gibt nicht mehr geben. Sowas wie 100-200€ einmalig geschenkt bei Abschluss usw. sowas kann sich dann einfach nicht mehr rechnen fürs Unternehmen.

    • „Geschenkt“ rechnet sich nie für ein Unternehmen. Denk mal drüber nach.

    • Ich möchte gar nichts geschenkt. Aber preiswertere Vertragskonditionen. Warum schreien alle gleich, dass die Preise steigen werden? Die Preise könnten auch sinken, da der Wettbewerb größer wird und der Preisdruck auf alle Anbieter steigt. Seltsamerweise geht es in anderen Ländern doch auch!? Und bitte jetzt nicht wieder diese Begründung, dass Deutsche Mobilfunker ja die LTE und 5G Auktionsausgaben wieder rein bekommen müssen. Im Eu Ausland müssen die Anbieter auch Lizenzgebühren für die Frequenzen entrichten. Und wer immer noch glaubt, dass die Anbieter ihre Handys subventionieren, kann offenbar nicht rechnen. Maximal 6-12 Monate Vertragslaufzeit wären super!

      • @Jörg: Es gibt doch schon Auswahl an Tarifen und Vertragmodellen wie Sand am Meer? Wenn einer keinen 24 Monate Vertrag will, ja dann nimmt er halt Aldi oder Lidl, oder wenns ein bisschen Teurer sein darf Congstar oder OTELO – es gibt doch Wahl ohne Ende. /um nur ein ein paar zu erwähnen Warum muss man sich hier einmischen? Der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Vertragsmodellen ist immens hoch.
        Und ja, teilweise sind die Handies schon subventioniert – manchmal bieten sie Handys zu preisen an wie man sie umgerechnet nicht beim billigsten Online Händler bekommt. Und ja, es gibt auch teurere Varianten als es im MediaMarkt mit 0% Finanzierung zu kaufen. Das ding ist, es gibt alle Varianten – für jeden ist was dabei. Und wenn einer 24 Monate Vertrag abschließen möchte, ja warum muss der Gesetzgeber hier bevormunden?

  • momentan sind bestimmt die Bereitstellungskosten für ein DSL auch mit in den 24Monaten eingerechnet. Bei 6 oder 12 Monaten Vertragslaufzeit wird bestimmt der einmalige Bereitstellungspreis steigen.

    • Vollkommen richtig. Sicherlich gibt es Unterschiede zw. Mobilfunk und DSL/Festnetz was die Einmalkosten der Anbieter angeht.
      Bei DSL/Festnetz schätze ich folgende Positionen, die die Anbieter umlegen werden: Kundengewinnungskosten (Provision für Vertriebspartner), Bereitstellungsgeld, Kosten Hardware/Fritzbox, Versandkosten, Kündigungsentgelt.
      Das bedeutet, das entweder die einmalkosten steigen oder die monatlichen Kosten, da dies in 6 oder 12 Monaten eingenommen werden muss. Auch lassen sich durch die kurze Laufzeit weniger On Top angeboten quersubventionieren, da wird es iptv wohl demnächst nicht mehr umsonst geben.
      Aber vielleicht irre ich mich auch.

      • @Bobstar:genau das wird passieren, sämtliche Einmalkosten müssen sich nun binnen 6 Monaten rechnen. Und gerade im Festnetz wird das heftig, Techniker Einsatz, Bereitstellungsentgelt für Vorleistungspriodukte, Vertriebsprovisionen, Logistik, Kundenbetreuung etc. – der gesamte EInmalaufwand wird damit auf 6 Monate umgelegt. KANN man so machen, aber ist das im Sinne der Verbraucher?

  • Das wird nicht schön. Alles billiger, Geiz ist geil, ich hab den günstigsten, ich bezahl am wenigsten, nein ich. So ein Dummes Zeug, immer wieder werden Vergleiche gezogen, die hinken. Klar kann ich nen Preis in den Raum schmeißen der günstiger als irgend ein Anbieter XY ist. Vergleiche zwischen Preis UND Leistung müssen verglichen werden. Die Laufzeit spielt hier die monetäre Rolle. Die wenigsten können sich ein Premium Smartphone Bar leisten, also subventionieren wir. Es ist ein Zusammenspiel mehrer Faktoren. Sich jetzt nur den bösen großen Netzbetreiber zu nehme ist sehr einfach, auf die Handy-oder Onlineshops zu schimpfen ist auch einfach aber vor der eigenen Tür zu kehren scheint führ viele unüberwindbar. Da wird auch Frau Bundesjustizministerin nichts daran ändern. Ich stimme zu, wenn ihr sagt, man kann das Loch der Falle verkleinern aber die Faulheit der Kunden sucht sich immer wieder ein neues noch tieferes Loch. Du denkst du hast ihm alle Informationen gegeben, hast deinen Kunden auf alle Eventualitäten vorbereitet, den Gesprächsverlauf schön fein säuberlich, nochmal zum nachlesen, mitgegeben und wirst immer wieder eines besseren belehrt.
    Er fand ein größeres Loch. Und du kannst deine Kunden beknien, beschützen oder was auch immer, er macht es nur noch schlimmer. Mit ihrer Maßnahme wird nichts besser, außer für die die sowieso schon ihren Kopf anstrengen.

  • Es können auch die zwei Jahre bleiben, aber nach denn zwei jahren monatlich kündbar.
    Aber dann um ein Jahr verlängert und trozdem die gebühren ( 10 € bis 20 € ) fürs Handy weiter Kassieren, ist in meinen Augen Absocke.

  • Der Provider sollte an MICH herantreten und mich vor Ablauf des Vertrages (egal wie kurz oder lang der ist) fragen, was ICH, der Kunde, möchte….

    Ohne uns Kunden gäbe es all die Firmen nicht.
    Das vergessen die Provider ganz gerne mal!

  • Ich halte von diesem Vorhaben überhaupt nichts. Für eigene Dummheit soll jede selber verantwortlich sein. Und Leuten die sich 1400€ iPhones auf Kredit holen, und nichteinmal wissen warum die Dinger drei Linsen haben, ist eher nicht mehr zu helfen. Viel mehr sollten die Anbieter sehr stark motiviert werden, die Verträge endlich der Zeit anzupassen.

    Das ist beispielsweise der neueste Scheiß von Vodafone.

    6 Monate lang alle Tarife für 19,99 €

    Red M mit 16 GB3

    19,99€ pro Monat
    Ab dem 7. Monat 49,99 €. Dazu 39,99 € Anschlusspreis.

    Jedes Mal wenn ich aus Skandinavien zurückkomme, und dann hier sowas lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Diese Pässe müssen abgeschafft werden, und endlich unlimitierte Verträge angeboten werden. Solche Angebote wie oben, müssen verboten werden.

  • Das wird die Telekom ganz bestimmt überhaupt nicht erfreuen.

    O2, hingegen, ist mit seinen Flex-Tarifen (keine Vertragsmindestlaufzeit) fein raus. …

  • Ich verstehe nicht wie man darauf kommt, dass „etwas subventioniert“, „rabattiert“ oder „günstiger“ bezeichnen kann. Kein Unternehmen hat was zu verschenken. Alles, was irgendwie „kostengünstiger“ verkauft wird, ist bereits eingepreist oder wird umgelegt. Alles andere wäre wirtschaftlich unvertretbar und gegen die Interesse der Eigner.
    Verschenkt wird nichts, vielleicht eine Illusion. Die Gewinne der Telekommunikationskonzerne sprechen für sich.
    Mit kürzeren Vertragslaufzeiten wird der Wettbewerb um die Kunden härter. Da werden sich die Strategen neue Modelle einfallen lassen, um uns zu binden. Vielleicht mit Service, besseren Konditionen was das Datenvolumen betrifft? Europäisch betrachtet ist der deutsche Konsument der zahlungswilligste für die vergleichbar geringste Leistung.
    Ich gehöre auch zu denen, die für Service und Leistung mehr zahlen.

    • Na ja, du musst das ja nicht kaufen? Wenn dir etwas zu teuer ist, dann Wechsel den Anbieter. Klar ist, dass eine solche Maßnahme dazu führen wird, dass Einmalkosten auf die Preise umgelegt werden, UND nicht zu vergessen: Ja, man kann alles Online machen – aber es gibt sehr viele Leute die wollen in einen Handyladen gehen und sich dort beraten lassen und dort kaufen, einen persönlichen Ansprechpartner. Ob der seinen Laden weiter halten kann, wenn es Provision nur noch für 6 Monatsverträge gibt? FÜhrt das zum Sterben von Ladengeschäften? who knows

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