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Unterstützt auch Business-Kontos

Dropbox-Gerätelimit erreicht? Mac-App Maestral umgeht 3er-Deckel

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21 Kommentare 21

Der Online-Speicher-Anbieter Dropbox hat die Bewegungsfreiheit seines kostenlosen Nutzer seit 2019 zwar nicht dramatisch, aber deutlich spürbar eingeschränkt. Während diese den Dienst bis dahin fast ohne Einschränkungen nutzen konnten, führte Dropbox ein Geräte-Limit für Nutzer ohne kostenpflichtiges Monatsabo ein.

Maestral Menue

Wer Dropbox gratis nutzte, oft übrigens dennoch mit üppigen Speicherkapazitäten (die der Dienst in seinen Anfangstagen häufig als Gratis-Dreingabe verteilte), durfte plötzlich nur noch drei Geräte gleichzeitig mit dem eigenen Konto verbinden und den auf Dropnox gesicherten Datenbestand zwischen diesen synchronisieren.

Sollte ein viertes Gerät, etwa ein soeben neu erworbener Mac, mit dem bestehenden Dropbox-Konto verbunden werden, muss zuvor eines der bereits verknüpften Geräte entfernt werden. Für Nutzer die über iPhone, iPad und zwei Macs verfügen, bedeutete dies, dass auf einem der beiden Rechner stets die Weboberfläche auf dropbox.com zum Zugriff auf die persönlichen Daten genutzt werden musste.

Maestral umgeht 3er-Deckel

Solltet ihr euch in dem beschriebenen Beispiel wiedererkennen, dann solltet ihr euch die aktuelle Version der Maestral-App anschauen. Maestral ist eine Dropbox-App aus der Open-Source-Community, die Alternativ zum offiziellen Download des Cloud-Speicher-Anbieters installiert werden kann und anschließend auf die offiziellen Dropbox-Schnittstellen zum Abgleich der eigenen Ordner zugreift.

MaestralmacOS Dark 1500

Kurz: Maestral kann euren Dropbox-Ordner mit einem Mac synchronisieren, ohne dass dieser gegen das Dropbox.-Gerätelimit zählt. Wichtig ist: Maestral und die offizielle Dropbox-App dürfen nicht gleichzeitig benutzt werden, da diese sich sonst in die Quere kommen können.

Maestral wurde kürzlich in Version 1.5 veröffentlicht und unterstützt seitdem auch Dropbox Business-Accounts mitsamt den sogenannten „Team Spaces“.

14. Okt 2021 um 15:15 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Top, danke für den Tipp!
    Mal gucken wie lange es dauert, bis Dropbox hier einen Riegel vorschiebt.

    • Hoffentlich schnell, ist ja nicht Sinn der Sache die Limits so zu umgehen und den Anbieter um sein Geld zu prellen…

      • Hoffentlich nicht so schnell. Ich finde es unsinnig auf 3 Geräte zu limitieren, es aber zu ermöglichen 1 Gerät abzumelden, um ein anderes anzumelden. Das ist lediglich ein piesacken. Dann soll DB eben einen inhaltlichen Mehrwert für die zahlenden Kunden schaffen oder gleich das Limit runter setzen. DAS wäre zumindest nachvollziehbar.

  • Habe Dropbox schon länger aufgegeben nachdem sie anfängliche Versprechen bzgl zusätzlichem Gratisspeicher wiederholt nicht eingehalten haben.

    Statt neuen Features kommen stetige Preiserhöhungen und Diensteinschränkungen ..

  • Habe seit dem 3 Geräte Limit auf OneDrive (1TB in Verbindung mit Office 365) gewechselt, läuft Top auf allen Apple und Windows Geräten ….und Tschüss Dropbox :-)

  • Das Gerätelimit zählt (bisher zumindest) nur die Kopien der Dropbox-App auf den jeweiligen Geräten. Wenn ein App das Dropbox-API benutzt, zählt das nicht mit. Die iOS-Version von Scrivener (Schreibprogramm) z.B. benutzt auch das API direkt und kann auch auf iOS-Geräten benutzt werden, wenn man das Limit schon erreicht hat.

    Wird bei Maestral genauso sein.

  • Habe nach der Limitierung alles von DropBox in selbst gehostet NextCloud verschoben … läuft top, stabil Hund ohne Zus. kosten.

  • Der Nachteil des Dropbox-kostenlos-Plans ist zudem, dass die Speichermenge von Shares auf das eigenen Volumen angerechnet wir. Fügt man also eine 2GB Share eines anderen Dropbox-Nutzers zum eigenen Konto zu, ist der Speicherplatz weg ohne irgend etwas selbst gespeichert zu haben.
    Wir sind schon vor Jahren sowohl in der Firma, als auch privat zu Nextcloud (self hosted) gewechselt und fahren gut damit. Zudem viel flexibler.

  • War schon lange nur noch mäßig zufrieden mit Dropbox. Als das Limit kam, bin auch ich auf OneDrive umgestiegen. In Kombi mit O365, das ja regelmäßig im Angebot ist, ein unschlagbarer Preis finde ich.

  • Ich nutze Dropbox nur noch für den Bilder Upload vom Handy auf den PC. Vorteil ist, dass Dropbox direkt JPGs konvertieren und hochladen kann. OneDrive nutze ich für alles andere. Hier ist der Bilder Upload aber leider von MS beschnitten worden und kann nicht mehr konvertieren…

  • Ok. Ich habe viele Jahre Dropbox in der Gratis-Version benutzt. Mittlerweile komme ich aber deutlich über mein Gratis-Kontingent für 12,5GB. Da ich bereit bin, etwas Geld auszugeben, ist Dropbox im Professional Abo für ca. 200 EUR pro Jahr für mich ein sehr leistungsfähiger und vor allem komfortabler und zuverlässiger Dienst bislang. Die 3 TB sind derzeit bei mir ca. zur Hälfte gefüllt, Als Selbstständiger hilft mir Dropbox täglich. Sehr schön finde ich auch die Linux-Anbindung mittels Python API.

    Ich benutze auch OneDrive, finde es aber bei weitem nicht so komfortabel und zuverlässig. Bei OneDrive schlägt auch gern mal eine Synchronisierung fehl, wenn die Dateien nicht unterstützte Zeichen enthalten. Für Privat-Anwender bietet OneDrive ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • Man kann das Limit doch einfach durch einen zweiten Account aufheben. Einfach dann alle Ordner vom anderen Account teilen.

  • Ich habe Dropbox Free und ca 8 Geräte gekoppelt/registriert. Jedesmal wenn ich neue Devices hinzufügen möchte, hole ich mir einfach für 1 Monat Premium, kann dann X Devices hinzufügen und kündige dann wieder das Abo. Die Devices die bis dato registriert sind „dürfen“ auch weiterhin benutzt werden

  • Seit dem 3 Geräte Limit bin ich weg.
    Und überhaupt, ich war mal bei ca. 6 GB. DB hat das aber wieder auf 2 GB zusammengestrichen.( die haben wohl gemerkt das ich mir das selber „geschenkt“ habe) ;)

    für 200 GB würde ich ja gerne was Zahlen.
    Aber das will DB nicht.
    Tschüss.

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