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Dropbox: Der öffentliche Ordner fällt 2017 weg

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Der Cloud-Speicher-Anbieter Dropbox wird sich im Frühjahr 2017 von der sogenannten „Public Folder“ verabschieden, einem öffentlichen Ordner in den Dropbox-Konten der Nutzer, dessen Inhalte von Anwendern direkt verlinkt werden konnten. Zum Teilen von einzelnen Dateien setzt Dropbox dann den Umweg über die „Shared Links“ voraus.

Dropbox Public Folder

Spätestens zum 1. September 2017 werden alle Links, die auf Dateien in eurem öffentlichen Ordner verweisen, nicht mehr funktionieren. Die Dateien selbst werden dann automatisch als privat gekennzeichnet.

Zwar dürfte Dropbox gute Gründe für die Umstellung haben – das Unternehmen geht so gegen übermäßiges File-Sharing und die Zweckentfremdung der Dropbox als Web-Hosting-Account vor – provoziert mit der Entscheidung allerdings viel kritisches Feedback. So wird die Abschaltung der öffentlichen Ordner Mac-Anwendungen wie „Swiftdrop“ über Nacht funktionslos machen und langfristig dazu führen, dass sich keine schnellen Datei-Links mehr via Skype oder iMessage teilen lassen.

Futurezone schreibt:

Diese Struktur wurde oftmals sogar genutzt, um Dropbox als kostenlosen Webhoster einzusetzen. So konnten einfache Webseiten und Blogs, solange diese nicht auffällig viel Traffic generierten, auf Dropbox gehostet werden. Dieser Missbrauch dürfte Dropbox wohl auch dazu bewogen haben, „Public“-Ordner einzustellen.

Die neuen „Shared Links“ setzten grundsätzlich den Umweg über die offizielle Dropbox-Seite voraus, ehe der Download angestoßen werden kann. Dropbox selbst hat inzwischen den Hilfe-Eintrag Der „Public“-Ordner überarbeitet und verweist seine Anwender auf den Support-Artikel Nutzern nur Lesezugriff auf Ihre Dateien gewähren.

Ab dem 1. September 2017 können Sie keinen HTML-Content mehr rendern und der Ordner „Public“ mitsamt seinen Freigabefunktionen steht nicht mehr zur Verfügung. […] Dropbox-Konten, die nach dem 4. Oktober 2012 erstellt wurden, haben keinen „Public“-Ordner mehr. Aber keine Sorge, Sie können Ihre Dateien schnell und einfach über einen freigegebenen Link für Freunde und Kollegen freigeben. Auch für diejenigen, die keine Dropbox haben.

Montag, 19. Dez 2016, 9:59 Uhr — Nicolas
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  • Tom von der Isar

    Verschlimmbessert. Tja da nutzt mal wieder jemand sein Produkt nicht selbst, sonst würden sie merken dass das schnelle versenden zu einem der Top Funktionen (für mich auf jeden Fall) gehört.

    • Wenn Menschen nicht alles bis ins letzte ausnutzen würden (siehe Text), dann würde das wohl so bleiben. Es ist nicht der Otto-Normal-User der solche Konsequenzen erzeugt.

  • War nur eine Frage der Zeit. Dass mit dem Webspace hat mich eh gewundert, dass sie das die Jahre toleriert haben.

  • Ich hab Dateien wenn dann in die lokale Ordnerstruktur kopiert und dann per Rechtsklick den Link kopiert… dh das funktioniert jetzt nicht mehr ? Dann kann ich ja gleich einen Ordner in meinem webspace nutzen….

    • das sollte immer noch funktionieren.

      “ Sie können Ihre Dateien schnell und einfach über einen freigegebenen Link für Freunde und Kollegen freigeben. Auch für diejenigen, die keine Dropbox haben.“

  • Der Public Ordner fällt nicht weg, er bleibt erhalten, er ist nur nicht mehr automatisch freigegeben.

  • kennt jemand ne gute alternative zu dropbox? mit mehr kostenlosem speicherplatz?

    • Amazon Cloud kann ich empfehlen.

      Ich finde es allerdings sinnlos nach „kostenlosem“ Speicherplatz zu fragen. Warum sollte dir irgendjemand auf der Welt kostenlosen Speicherplatz schenken? Das ist ebenso eine Leistung wie das Brötchen beim Bäcker. Der Bäcker wird dir nicht aus reiner Güte ein Brötchen schenken, sondern höchstens, damit du wieder kommst und beim nächsten Mal noch mehr Brötchen kaufst.

      Kostenlose Angebote dienen der Werbung und funktionieren nur, wenn es genügend Nutzer von kostenpflichtigen Pro-Diensten gibt. Oder wenn man die „kostenlosen“ Nutzer irgendwie anders zu Geld machen kann? Also z.B. über Auswertung der Daten. Dafür muss man nicht mal ganz gezielt in die persönlichen Daten schauen. Für gezielte Werbung reicht es z.B. schon, wenn es nicht unbemerkt bleibt, dass man einen Ordner „Urlaub“ angelegt hat.

    • Empfehlung fuer Alternative:

      box.com 10GB free (Favorit)
      google drive 15 GB free
      beide mit Freigabe und Einladung zur Bearbeitung

      • Box.com ist Hammer!

      • Ja genau, ich müßte noch einen alten Box-Account mit 50GB rumliegen haben, gleich mal suchen.

      • Leider ist der Synchronisations-Algorithmus von Dropbox unumtroffen, das merkt man wenn man große Dateien verwendet und auch viele kleine Dateien. Hab viele Clouds getestet und leider kommt keiner an Dropbox heran.

  • Und was ist wenn man ein sein Konto vor dem 4. Okt 2012 erstellt hat? Bleibt der Ordner dann bestehen?

    • Steht doch im Artikel:
      Der Ordner bleibt bestehen, darin enthaltene Dateien verlieren aber ihre Publiceigenschaft und müssen separat über einen Link geteilt werden.

  • Genau den Ordner hab ich nie genutzt.

  • Hat das irgendwelche Konsequenzen für vielgenutzte Apps, bei denen man Dropbox als CloudSpeicher nutzt?
    Z.B. 1Password, IFTTT usw. ?
    Wäre nett zu wissen, so daß man das vorher alles noch umstellen kann …

    • also wenn deine apps ihre daten im public-ordner ablegen, würde ich mir gedanken machen… ;-)
      die legen sich normalerweise einen eigenen ordner an oder du kannst in der app auswählen, wohin gespeichert werden soll…

  • Da ja die Erfinderin von Big Data, die größte Datendiebin aller Zeiten, Condoleezza Rice, im Vorstand von Dropbox sitzt, ist quasi jeder Ordner öffentlich….

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