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Cine Version kann ProRes 422 HQ

DJI präsentiert neue Kameradrohne Mavic 3

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Mit der Mavic 3 hat die chinesische Firma DJI das neueste Mitglied seiner Drohnenfamilie vorgestellt. Mit enormen 46 Minuten Flugzeit, nochmal verbesserter Objekterkennung und Tracking, diesmal zwei Kameras und einer Cine Premium Combo, die ProRes 422 HQ Aufnahmen mit D-Log Videoprofil ermöglicht, wird der neue Quadrokopter nahezu allen Wünschen und Ansprüchen an eine professionelle Videodrohne gerecht.

Mit einem Verkaufspreis von 2099 Euro für die Basisausführung dringt DJI jedoch auch in neue Preissphären für ihre Mavic Serie vor. Die Fly More Combo mit zusätzlicher Tragetasche, Zusatzakkus und einem ND Filterset (ND 4/8/16/32) kostet im Bundle samt Drohne bereits 2799 Euro. Wer die Cine Premium Combo wählt, mit der unter anderem der Aufnahmedous für ProRes 422 HQ freigeschaltet wird, muss mit 4799 Euro noch deutlich tiefer in die Tasche greifen. Obgleich der Mavic 3 in dem Falle zusätzlich 1TB interner Speicher und die DJI RC Pro Fernsteuerung spendiert werden. Damit ist der kleine Quadrokopter preislich nicht mehr weit von der Inspire 2 X5S entfernt, die mit einer Preisempfehlung von 5499 Euro aufgeführt wird.

Dji Mavic3 Baloons

Kernstück des agilen Quadrokopter ist seine Hauptkamera, die mit einem Hasselblad 20 Megapixel 4/3 Zoll CMOS Sensor und einer 24mm Optik mit f/2.8 – f/11 Blende ausgestattet ist. Die Weitwinkelkamera ist in der Lage Videos in 5,1K mit bis zu 50fps bzw. in 4K mit bis zu 120fps aufzunehmen. Zusätzlich wurde im Gimbal eine zweite Telekamera verbaut, die über einen 1/2 Zoll CMOS Sensor und einer 162mm f/4.4 Optik verfügt. Allerdings erlaubt die Telekamera lediglich Aufnahmen bis 4K mit 30fps und lässt softwareseitig bisher noch nicht alle manuellen Bildeinstellungen zu. Womit sie im direkten Vergleich zur Hauptkamera aktuell eher ein nettes Gimmick darstellt.

Zwar sollte eigentlich bereits der stolze Preis vor den Spontankauf bremsen. Dennoch möchten wir an dieser Stelle noch einmal kurz auf die in Deutschland gültige Drohnenverordnung zum Betrieb unbemannter Flugobjekte verweisen. Hier gibt es einige Punkte, die ihr vor dem Kauf beachten solltet.

06. Nov 2021 um 09:16 Uhr von Damien Fehler gefunden?


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  • am interessantesten ist halt das abfluggewicht von unter 900g

    • Michelangelo und Huhn Hubert

      Ja, aber sie hat trotzdem keine Zertifizierung und es es auch nicht so aus, als würde sie noch eine bekommen :( Daher hoffe ich weiter auf eine baldige Mini 3 mit <250g…

    • Solange sie keine Zertifizierung hat, ist das Gewicht völlig egal und laut ease ists ja nicht mit Nachzertifizieren …
      Dann noch der absolut unverschämte Preis mittlerweile von über 2000€, wo man noch absolut nichts dabei hat. DJI also bitte… 2000€ elektroschrott

  • Damit ist sie Mavic endgültig im Semi-Pro und Pro-Bereich angekommen.
    Finde ich ganz gut, denn das steckt die verschiedenen Modelle besser voneinander ab.
    Was die Mavic 3 offenbar leistet ist aber tatsächlich schon sehr eindrucksvoll.

  • In Deutschland ist so eine Drohne total überflüssig. Alles wird einem erschwert. Und ein Maisfeld von oben ist langweilig.

    • Das sehe ich genauso, und auch bei einem Maisfeld soll man rein theoretisch den Bauern vorher fragen … ich habe mich vor einem Jahr von meiner Drohne verabschiedet, da mir die Regularien in Deutschland einfach zu viel sind. Natürlich bin ich der Meinung dass nicht jeder Honk mit einer ein Kilo Drohne quer durch die Botanik fliegen kann. Regelungen müssen sein und die Sicherheit muss auch gewährleistet sein, aber im Umkehrschluss sehe ich auch, dass im Straßenverkehr mittlerweile auch immer mehr Autos über zweieinhalb Tonnen Gewicht unterwegs sind …

      • +1.
        Die Drohnenfliegerei ist ein Paradebeispiel dafür, wie es ein paar kopflose Egoisten geschafft haben, die gesellschaftliche Akzeptanz eines Hobbys zu ruinieren. Hätten diese nicht irgendwann damit begonnen, Videos auf YouTube zu posten, in denen sie 2 km hoch fliegen oder über einen Flughafen drüber braten, hätten wir die Regulierungen in dieser Härte möglicherweise nicht. Jedem, der halbwegs bei Verstand ist, ist es klar, dass man so etwas nicht tut. Geschweige denn davon auch noch Videos zu posten. Beim Autofahren sind die Deutschen wie immer großzügiger…
        Jedenfalls finde ich die neue Mavic 3 schon sehr beeindruckend,

      • Das mit dem Maisfeld und Bauern fragen… sorry aber erkundige dich mal, oder besser mach den Kompetenznachweis aka kleiner Drohnenführerschein, dann weißt du selbst dass das absoluter quatsch ist!
        Es wäre sogar deutlich einfacher als früher mit der Fliegerei und das einheitlich in der EU, wenn man endlich mal ZERTIFIZIERTE Drohnen rausbringen würde.

      • Das liegt aber nicht an den Herstellern, die würden nichts lieber tun. DJI hat sich dazu mal geäußert, die hatten bis jetzt noch keine verbindlichen Daten bekommen.
        Guck mal auf YouTube, auf dem Kanal Drohnen oder Reveal Rabbit, weiß nicht mehr wo das war.

      • Bei einem Maisfeld braucht man niemanden fragen.., das ist Quatsch..

      • „zu fragen“

        wer brauchen ohne „zu“ gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen

        ;-,)

      • Nix Quatsch, der Acker ist privat – also entscheidet der Eigentümer!

      • Der DFS als oberstes Organ der Luftverkehrssicherung in Deutschland schreibt auf seiner Internet-Seite das es Verboten ist, ohne Zustimmung des „Grundstückeigentümers zu starten, fliegen oder zu landen“. Dabei macht er keine Unterscheidung ob es sich um ein Wohngrundstück, privates Grundstück, gewerblich genutztes Grundstück, landwirtschaftlich genutzes Grundstück oder eben Feldweg handelt. Es muss dafür der Grundstückseigentümer zustimmen. Mahlzeit – und kleiner Schein reichte bei meiner Drohne nicht ;-)

      • Kannst die ja vom Autodach aus starten – fertig :-))

      • Der Kompetenznachweis hat bei mir nicht gereicht ;-) DSLR + Drohne = x Kilogramm

      • Dafür muss es erstmal Zertifizierungsstellen geben. Das Problem ist das der Hersteller nichts zertifizieren kann weil es keinen gibt der zertifiziert.

      • Wusste gar nicht das Bauer Manfred mit dem Kauf seines Ackers auch gleich den Luftraum dadrüber bis zur Stratosphäre mit erworben hat… ;-)

      • Dann informiere dich doch mal. Der Luftraum über mein Grundstück gehört mir auch. Hier ne schnelle Google suchen

        Der Luftraum über einem Grundstück gehört grundsätzlich zum Verfügungsbereich des Eigentümers. Theoretisch reicht die Herrschaftsbefugnis des Eigentümers eines privaten Grundstücks unendlich in die Höhe und in die Tiefe bis zum Erdmittelpunkt.

      • Dann bestell ich mir morgen ein Headset und erteile Überfluggenehmigungen gegen bares.
        Die Lufthansa kann sich schon mal warm anziehen.

      • hab 2ha Grund. Da kann ich machen was ich will

      • Nein, kannst du nicht. Du darfst da nicht mit einem Flugzeug rum fliegen.

      • Wer beispielsweise nicht möchte, dass der Luftraum über seinem Grund und Boden von anderen genutzt wird, stolpert über den zweiten Satz des §905 des BGB in dem es heißt: „Der Eigentümer kann jedoch Einwirkungen nicht verbieten, die in solcher Höhe oder Tiefe vorgenommen werden, dass er an der Ausschließung kein Interesse hat.“ Die Flugzeuge dürfen also fliegen, solange sie das nicht wenige Meter über eurem Grundstück tun.

    • Hoffentlich fällt dir eine auf den Kopf :) dann weißt Du weshalb.

      • Ich weiß nicht was du nicht verstanden hast, ich sehe es ja genauso es muss reguliert werden ! Eventuell solltest du mal über diese Form der Kommunikation nachdenken.

      • Wie viele sind dir denn schon auf den Kopf gefallen?

      • Du hast recht, Höflichkeit tut nicht weh und schafft ein besseres Lebensgefühl.

    • Ich finde die Regulierung gut. Von mir aus kann man eine/n Tauglichkeitsprüfung/Flugschein und GPS/Transponder o.Ä. verpflichtend einführen. Drohnen sind wie laute Motorräder und nerven alle, bis auf den der sie fliegt.

      • Das gibt es alles schon verpflichtend ;)

      • Und dennoch kann ich die einfach kaufen und damit starten. Solange ich das nicht über einem Flughafen oder in der City mache, wird da auch niemand was gegen sagen.

  • Naja, wenn ich so auf der Seite von BMVI gucke, darf man ja quasi nirgends fliegen. Das man Militär, Flughäfen und Naturschutzgebiete nicht überfliegen soll/darf, kann ich ja noch nachvollziehen. Wohngebiete, ok, wegen Persönlichkeitsrechten.
    In diesem Forum gibts anscheinend auch einige Piloten, wo kann man denn Drohnen fliegen? Gibts eventuell Karten dafür?

    • Warum sollte das durch sein? Es gibt doch noch genug begeisterte Drohnenpiloten.

      • Naja der Hype ist aber gefühlt vorbei. Natürlich gibt es noch welche die begeistert sind, aber es ist längst nicht mehr so wie vor ein paar Jahren, als es bei jedem YouTuber um Drohnen ging und jeder unbedingt mal so ein Ding wollte. 1. wird es den meisten nach ein paar mal fliegen langweilig, 2. sind die Rahmenbedingungen für die Mehrheit nicht so verlockend.

  • Diese drohnenverordnung ist Quatsch. Einfach aufpassen, ordentlich fliegen und fertig

    • Das ist wie im Straßenverkehr, wenn nicht so viele Idioten unterwegs wären müsst nicht alles reglementiert werden. Aber leider funktioniert das in der Praxis nicht.

    • Sehe ich auch so. Vor meinem Kauf der Mavic Air 2 hatte ich auch das Gefühl, ich dürfte nirgens fliegen. Nun weiss ich, dass es viele legale Möglichkeiten gibt für wunderschöne Luftaufnahmen.

      • Richtig
        Einfach umsichtig fliegen und fertig.
        Außerdem sollte man seine Aufnahmen nicht willkürlich veröffentlichen.
        Es beschweren sich meistens nur Leute mal wegen Privatsphäre, was der größte blödsinn ist, da man bereits alles sogar öffentlich auf Google, Facebook oder insta findet. Und ich will nicht wissen wie viel Aufnahmen von allen schon beim Militär oder auch von privaten Flugzeugen gemacht wurden mit wesentlich Größeren Kameras

      • Alles? was denn alles?

  • Mein Wunsch nach einer Drohne für private Film-und Fotoaufnahmen hat sich erledigt.
    Hab keine Lust Tagesreisen in Kauf zu nehmen um mal irgendwo mit dem Teil fliegen zu dürfen.
    Viel zu viele Reglementierungen vermiesen einem die Lust am Drohnen fliegen.

  • Ich warte erst mal das Update ab, dass im Januar kommen soll. Viele Funktionen hat die Drohne noch gar nicht und außerdem ist das Teleobjektiv echt schwach. Man kann nichts Manuel einstellen. Klingt wenig nach Pro

  • Das Problem mit den Verboten werden auch weiterhin diejenigen verschärfen, denen die Gesetze auch in Zukunft am Allerwertesten vorbei gehen. Diejenigen die sich an recht und Gesetz halten, vermiest es das Hobby immer mehr.

  • In der kalten Jahreszeit kann man doch auch prima Indoor mit einem FPV-Kopter, wie z.B. dem Mobula6 fliegen ;)

  • Ich finds krass, wie teuer sich DJI eine größere Platte und Prores bezahlen lässt. Da weiß man das iPhone 13 noch viel mehr zu schätzen.

  • Wozu braucht man eigentlich im Privatbereich eine Drohne ”wirklich“?

    • Hobby halt macht eben Spass
      wozu braucht man andere Sachen im privatbereich ??
      und auserdem macht es mir mittlerweile Spass damit zu fliegen
      wo ichs darf und trotzdem Leute kommen um sich zu beschweren dann die Polizei rufen und hinterher habe ich trotzdem Recht bekommen .
      Seit es Corona gibt sind die Leute in Deutschland noch viel agressiver wie vorher kommt mir jedensfalls so vor

  • Für die Inspire 1/2 gibt es seit langem keine Akkus mehr. 2-3T€ Elektroschrott nur weil es keine Akkus mehr gibt.
    Wird bei einigen Phantoms nicht anders sein.
    Ich kaufe von denen definitiv nichts mehr.

  • ProRes 422 HQ Aufnahmen mit D-Log Videoprofil – und wofür braucht man das?

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