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Disney+ kostenlos? Konzern prüft freien Einstieg

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Disney+ könnte künftig auch ohne kostenpflichtiges Abonnement nutzbar sein. Der Unterhaltungskonzern diskutiert offenbar darüber, ausgewählte Inhalte vor der Bezahlschranke anzubieten. Von einem kostenlosen Zugriff auf sämtliche Disney-, Pixar-, Marvel- und Star-Wars-Inhalte ist bislang allerdings keine Rede.

Disney Plus Tv

Wie Business Insider unter Berufung auf zwei mit den Gesprächen vertraute Personen berichtet, wurde das Thema bei einer internen Streaming-Veranstaltung angesprochen. Disney-Technikchef Adam Smith soll dort über kostenlose Inhalte innerhalb von Disney+ gesprochen haben. Einen Zeitplan oder Angaben zum möglichen Umfang nannte er demnach nicht. Via The Verge.

Kein kostenloser Vollzugriff

Realistisch erscheint ein begrenztes, werbefinanziertes Angebot. Disney könnte beispielsweise einzelne Serienfolgen, ältere Filme, Kurzvideos oder dauerhaft laufende Themenkanäle kostenlos bereitstellen. Der Gratisbereich würde damit eher als Schaufenster für die kostenpflichtigen Abos dienen und nicht den regulären Disney+-Katalog ersetzen.

Hierzulande kostet „Standard mit Werbung“ regulär 6,99 Euro pro Monat. Für die werbefreien Varianten verlangt Disney derzeit 10,99 beziehungsweise 15,99 Euro. Wir hatten zuletzt über die Durchsetzung der jüngsten Preiserhöhung bei Bestandskunden berichtet. Ein zusätzlicher Gratistarif könnte nun neue Zuschauer anlocken, ohne diese Preise senken zu müssen.

Disney Plus MacBook Pro

YouTube setzt Disney unter Druck

Hinter den Überlegungen steckt vor allem der Erfolg kostenloser Videoplattformen. YouTube, Tubi und ähnliche Angebote binden immer mehr Fernsehzeit, während klassische Streamingdienste ihre Preise wiederholt erhöht haben. Disney experimentiert deshalb bereits mit vertikalen Kurzvideos, neuen Programmformaten und automatisch laufenden Kanälen.

Ob das Gratisangebot überhaupt kommt, ist vollkommen offen. Disney hat die internen Gespräche bislang nicht öffentlich bestätigt. Denkbar wäre zudem, dass ein Test zunächst ausschließlich in den USA startet. Die bestehenden Bezahlabos dürften unabhängig davon erhalten bleiben.

Die Überlegung passt zum allgemeinen Umbau des Streamingmarkts. Neben Werbetarifen gewinnen auch Paketangebote mit mehreren Videodiensten an Bedeutung. Kostenlos wäre Disney+ bei einer Umsetzung also vermutlich nur auf dem Preisschild: Bezahlt würde mit Werbung, begrenzter Auswahl und dem Versuch, Nutzer später doch noch ins Abo zu holen.

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Entwickler: Disney
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10. Juli 2026 um 19:28 Uhr von Ben Fehler gefunden?


    9 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Vermutlich dann so wie bei Joyn. Hat da mal einer versucht einen Film kostenlos zu gucken? Bei der vielen Werbung drehst du am Rad

  • Disney scheint mir für das was sie bieten, viel zu teuer. Mein Jahresabo hab ich gekündigt und werde Disney so schnell nicht mehr nutzen, da kaum gute und neue Inhalte folgen. Kostenlose Inhalte, die vermutlich nicht viel hermachen, werden dann vermutlich überschwemmt mit Werbung. Da will kaum noch jemand sehen.

    • Ich habe den gegenteiligen Eindruck. Die meisten wollen werbe finanzielle Abos. Dass bei allen Streaming Anbietern extrem viel Werbung eingestreut wird, scheint den Großteil nicht abzuhalten. Ich habe manchmal das Gefühl, dass das bei vielen sogar willkommen ist, da sie den Fernseher eh nur nebenbei betrachten. Man wird aber auch dazu erzogen, siehe WM. Da ist nicht mehr sehr viel Fußball zwischen der Werbung.

      • Niemand will werbefinanzierte Abos.

        Aber die meisten wollen oder können sich nicht auf einen Streaminganbieter beschränken – Singles können das vielleicht nicht ganz gut machen, aber bei Familien kommen schnell viele unterschiedliche Interessen und Geschmäcker zusammen.

        Die Zeit zum Fernsehen wird aber nicht mehr, wenn man mehr Abos hat. Man zahlt dann einfach nur mehr.

        Interessant wäre ein Abo mit allen Streaming-Diensten in einem Paket zu einem festen Preis.
        Welcher Streamer wieviel vom Kuchen abbekommt, entscheidet dann die tatsächliche Nutzung. Fallen 50 % der Nutzung auf Amazon Prime Video, bekommt Amazon 50 % des Kuchens.

      • Das fände ich auch ein sehr gutes Modell. Wird aber befürchtungsweise nie kommen.

  • Ach es ist gut, dass man die Sachen heute on demand schauen kann. Traurig ist natürlich die Preisentwicklung der letzten Jahre und die starke zerklüftung des Angebotes.
    Außerdem ist die inhaltliche Qualität sehr fragwürdig. Bei mir und auch in meinem Freundeskreis führte das eher zu einem fallenden „Demand“.

    Für mich und meine Bubble ist es also eigentlich eher so: Wenn wir wirklich was sehen wollen bezahlen wir gerne um es in ordentlicher Qualität ohne Werbung zu sehen.

    Leider gibt es nur noch selten Inhalte die einen wirklich abholen, sodass ich eigentlich höchstens 3-4 mal im Jahr etwas streame. Selten noch Serien. Eher mal einen Film.

    Insgesamt ist das für mich fein und die sollen mal ihren Irrsinn alleine machen.

  • Was man sich vielleicht öfter mal vergegenwärtigen sollte: niemand „braucht“ einen Streaming-Dienst und es verschwendet bei regelmäßiger Nutzung so viel wertvolle Zeit!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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