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Apple mit 4 von 5 Sternen

Datenschutz bei Regierungsanfragen: Dropbox macht alles richtig

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Die amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat ihren Datenschutzbericht „Who has your back?“ für das Jahr 2017 veröffentlicht. Apple darf sich wenn es um den Schutz der Kundendaten geht zwar nicht zu den Spitzenreitern zählen, schneidet mit vier von fünf Sternen allerdings immer noch sehr gut ab.

Alles richtig gemacht haben der EFF zufolge Adobe, Credo, Dropbox, Lyft, Pinterest, Sonic, Uber, Wickr und WordPress. Diese neun Unternehmen konnten alle von den Datenschützern geforderten Anforderungen zu 100 Prozent erfüllen. Apple muss sich ankreiden lassen, dass es sich nicht aktiv für eine Reformierung des als „Section 702“ bekannten Erlasses zur mehr oder weniger willkürlichen Datensammlung durch die NSA einsetzt. Facebook, Microsoft und Yahoo haben nur vier Sterne erhalten, weil sie sich nicht in ihren Statuten verzeichnet haben, dass sie im Falle von geheimen NSA-Anfragen deren Rechtmäßigkeit gegebenenfalls auch richterlich prüfen lassen.

Eff Who Has Your Back 2017

Kritik hagelt es für Amazon und WhatsApp. Die EFF-Verantwortlichen zeigen sich enttäuscht darüber, dass beiden Unternehmen zwar die Grundsätze zum Schutz der Daten ihrer Nutzer einhalten und sich auch aktiv gegen zunehmende Massenüberwachung positionieren, jedoch darauf verzichten, ihre Nutzer im Falle von Regierungsanfragen zu informieren. Ebenfalls einen Punktabzug gab es dafür, dass Amazon und WhatsApp keine Stellungnahme dahingehend abgeben, inwieweit die Nutzung der von ihnen angebotenen Programmierschnittstellen für Überwachungszwecke möglich ist.

Apple war zuletzt 2015 im Ranking der EFF vertreten, damals hatte der iPhone-Hersteller noch volle 5 von 5 Sternen erreicht.

Dienstag, 11. Jul 2017, 12:00 Uhr — Chris
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  • BAM. Und jetzt alle Whatsapp-Hasser und Datenschutz-Ideologisten, die am liebsten Null-Komma-Garnix an Daten irgendwo haben aber alles und das kostenlos nutzen wollen.

  • Haha, Facebook 4 Sterne – is klar.
    Die Auflagen für diese Statistik sind mir bisschen schwammig.
    Uber soll alles richtig machen, ein paar Monate nach dem Bericht, das sie die Nutzerdaten auslesen und Standorte abfragen ….

    • Das gleiche bei Google. Unglaubwürdiger geht es ja kaum noch.

    • Es ist ein Unterschied, ob man seine User sehr genau kennen will (und dazu fragwürdige bis illegale Techniken einsetzt), oder ob man dieses Wissen dann an Behörden weitergibt.
      Uber scheint scheiße zu sein, aber die Daten danach nicht freiwillig weiterzugeben ;)

  • Zeigt das man auf einen Echo von Amazon verzichten sollte

  • Auf die Frage: „Alexa, welche Daten gibt Amazon von mir weiter.“ Sagt Alexa „Das weiß ich leider nicht“

  • Naja, ggf. ist das Rating nur relativ zu den gelisteten Anbietern zu sehen ;-)

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