Update erweitert Metadaten-Ansicht
Dateimanager ForkLift 4.5 bringt neue Spalten und Kommentar-Funktion
Der Dateimanager ForkLift ist in Version 4.5 verfügbar. Das Update kümmert sich vor allem um die Funktionen rund um die Dateiverwaltung und die Ansicht von Metadaten. Nach Angaben der Entwickler sollen die Neuerungen Arbeitsabläufe vereinfachen und eine konsistentere Darstellung von Dateiinformationen ermöglichen, unabhängig davon, in welchem Ordner sich die jeweiligen Dateien befinden.
Metadaten in der Listenansicht
Zentraler Bestandteil des Updates sind neue Metadatenspalten, die nun dauerhaft in der Listenansicht zur Verfügung stehen. Diese lassen sich per Kontextmenü zu den vorhandenen Spalten hinzufügen. Erstmals wird dabei auch die Anzeige der Dauer von Songs oder vergleichbaren Dateitypen unterstützt. Auf diese Weise lassen sich Dateien nun auch nach ihrer Laufzeit sortieren. Die Funktion richtet sich insbesondere an Nutzer, die regelmäßig mit Audio- oder Videodateien arbeiten. Ergänzend können auch bei solchen Dateien eingebundene Informationen wie Bewertung, Album oder Musikgenre eingeblendet werden.
Im Unterschied zum Finder von macOS, der solche Informationen nur in bestimmten Ordnern anzeigt, sind diese Spalten in ForkLift in jedem Verzeichnis verfügbar.
Kommentare direkt bearbeiten
Neu hinzugekommen ist zudem eine eigene Kommentarspalte. Dort lassen sich Kommentare nicht nur anzeigen, sondern auch direkt bearbeiten. Dies ist entweder im Vorschaubereich am rechten Fensterrand oder über das separate Informationsfenster möglich. Die Entwickler wollen dadurch die Möglichkeit bieten, Anmerkungen zu Dateien ohne Umwege zu ergänzen oder zu ändern.
Weitere Anpassungen sollen dafür sorgen, dass sich die Anwendung allgemein schneller und intuitiver bedienen lässt. Neben neuen Funktionen enthält das Update zudem diverse Fehlerkorrekturen.
Lizenz umfasst Updates für ein Jahr
ForkLift lässt sich über die Webseite der Entwickler kostenlos laden und ausprobieren. Die Vollversion wird zum Preis von 19,95 Euro angeboten. Zu diesem Preis ist die zeitlich unbegrenzte Nutzung möglich, Updates sind allerdings nur für ein Jahr inbegriffen.


Danke für die Info!
Hab ich lange genutzt und hab vor 4 Monaten zu BLOOM gewechselt!
Momentan für mich unschlagbar!
Was macht Bloom besser? Ich schwanke noch zwischen lizenz Upgrade oder alternative…
Danke!
Ich nutze (auch) Bloom, weil es bis zu 4 File-Panels gleichzeitig anzeigen und deren Config als „Workspace“ sichern kann. Ansonsten gibt’s noch ein paar mäßig nützliche Bild- und Soundfile-Konvertierungsbefehle.
Bloom ist ein ziemlich rudimentärer File-Browser, dem es an Features wie FTP-Support und Synchronisierung fehlt.
(Deshalb nutze ich Bloom, Forklift und selten PathFinder.)
Danke
Bloom kann halt nur Dateien verwalten. Kein Access auf sftp, s3 oder andere Ressourcen (Ausnahme smb) – insofern ist der Preis von Bloom reichlich engagiert
Ja ich auch. Bloom ist für meinen Workflow mit Tags, shortcuts usw. die bessere Lösung.
Super. Haben die auch wieder zurück gerudert von den Abo Modellen? Ich habe deswegen noch immer eine alte Version von ForkLift. Na dann werde ich wohl mal zugreifen.
Nein, immer noch das gleiche, du kaufst eine Version, und bekommst für ein Jahr Updates. Danach keine Updates mehr, du kannst das auf dem letzten Stand dann nutzen solange du magst, und es funktioniert.
Bloom nutze ich bisher nicht, weil Forklift Vorteile hat (oder hatte?) wenn es um die Einbindung externer Dienste geht (Amazon S3 kann sonst keiner, glaube ich). Auch das „rückstandslose“ Löschen von Programmen funktioniert damit gant gut, da braucht man dann ein extra Tool mehr dafür.
Die Begeisterung für die neuen Metadaten-Funktionen hält sich bei mir aber in Grenzen. Zum einen funktioniert das nicht immer (z.B. oft nicht auf SMB-Shares), zum anderen ist das nicht kontextabhängig. Bei Musikdaten hätte ich ja gerne andere Metadaten (z.B. die Titelnummer, damit ich danach sortieren kann) als bei Bildern und Videos (z.B. die Auflösung).
Der Windows-Explorer kann sowas übrigens schon lange, genau so wie man es sich vorstellt. Oder er konnte es zumindest mal. Ob das mit dem aktuellen Windows noch geht weiß ich nicht, ich nutze kein Windows mehr.