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Computer Literacy Project

Computer-Basics aus den 80ern: BBC veröffentlicht 300 TV-Episoden

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Was in der Bundesrepublik der frühen 80er Jahre der WDR ComputerClub war, hörte in Großbritannien auf den Namen Computer Literacy Project. Initiiert von der Rundfunkanstalt BBC, sollte das „Computer Literacy Project“ seine Zuschauer nicht nur mit dem sich bahnbrechenden digitalen Zeitalter vertraut machen, sondern auch grundlegende Programmier-Konzepte vermitteln.

Bbc Projekt

Die BBC entwickelte dafür sogar einen eigenen, programmbegleitenden Microcomputer, den BBC Micro, von dem im Laufe der Jahre rund 1,5 Millionen Stück verkauft wurden.

Kurz vor dem Wochenende hat die BBC jetzt das die Archive des Computer Literacy Projects ins Internet gestellt und bietet nicht nur den freien Zugriff auf die knapp 300 TV-Episoden an, sondern auch den auf die 166 Programme, die im Laufe der Sendungen vorgestellt, eingesetzt und optimiert wurden.

Die Portal-Seite des Projektes dürfen wir euch als ausgesprochene Wochenend-Empfehlung ans Herz legen.

In the 1980s, the BBC explored the world of computing in The Computer Literacy Project. They commissioned a home computer (the BBC Micro) and taught viewers how to program. The Computer Literacy Project chronicled a decade of information technology and was a milestone in the history of computing in Britain, helping to inspire a generation of coders.

This site contains all 146 of the original Computer Literacy Project programmes plus 121 related programmes, broken down into 2,509 categorised, searchable clips.

Was euch erwartet

Freitag, 29. Jun 2018, 15:28 Uhr — Nicolas
6 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Schon irgendwie lustig… Dabei hab ich das alles selbst von Anfang an miterlebt :-)
    Ach ja, mein TI-99/4A… seufz…

    • Gernhardt Reinholzen

      So lustig finde ich das gar nicht, da einem heute selbst als Technikkenner soetwas komplett verborgen bleibt. Alles ist nur noch auf bunte, möglichst einfach zu bedienende Oberflächen getrimmt. Das ist zwar wünschenswert, da damit Technik für jeden zugänglich gemacht wird. Das ist schließlich der Sinn des ganzen. Das Leben zu erleichtern. Trotzdem geht damit das bewusstsein dafür verloren, was für ein mächtiges Werkzeug ein Computer eigentlich sein kann, wenn man ihn versteht oder auch selbst code schreiben kann. Etwas zu programmieren hat im Zuge der totalen Vernetzung heute schon fast die Wirkung von Zauberei. Es ist einfach ALLES möglich. Und das nur duch tippen auf der Tastatur. Die meisten sind sich dessen einfach nicht bewusst. Wenn ein Gerät irgendwas nicht kann, wird eine App gesucht, wenns keine App gibt, die das kann, was man möchte, dann kann es das Gerät einfach nicht und fertig. Dabei steht es jedem frei, alles zu programmieren, was er sich nur vorstellen kann. Alles was logisch realisierbar ist, ist in Code umsetzbar. Das ist etwas, wovor man vor 100 Jahren nur träumen konnte, heute wird dieses Potenzial von den meisten Menschen einfach völlig ignoriert. Etwas zu programmieren, sollte eigentlich genauso selbstverständlich sein, wie einen Text zu verfassen oder Essen zu kochen.

    • Yo, den hab ich auch noch im Keller.

      Das waren noch Zeiten…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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