Dateien direkt aus dem Chat erzeugen
Claude mit neuen Funktionen: Dateierstellung und vernetzte Werkzeuge
Der KI-Assistent Claude aus dem Hause Anthropic erhält neue Funktionen, die den praktischen Einsatz im Arbeitsalltag ausbauen sollen. Neben der nun breiter verfügbaren Möglichkeit, Dateien direkt zu erstellen und zu bearbeiten, lassen sich ab sofort auch externe Arbeitswerkzeuge innerhalb der Oberfläche einbinden und nutzen.
Teile der Neuerungen stehen nun auch Nutzern des kostenlosen Tarifs zur Verfügung.
Dateien direkt aus dem Chat erzeugen
Claude kann Gespräche jetzt auch im kostenlosen Tarif in konkrete Arbeitsdateien umwandeln. Unterstützt werden unter anderem Tabellen, Textdokumente, Präsentationen und PDF-Dateien.
Nutzer beschreiben dabei ihr Ziel oder laden vorhandene Inhalte hoch, etwa Rohdaten oder Berichte. Die KI erstellt daraus strukturierte Dateien mit Formeln, Diagrammen oder formatierten Texten. Auch Formatwechsel sind möglich, beispielsweise von einem PDF-Bericht zu einer Präsentation.
Technisch greift Claude dafür auf eine abgeschirmte Rechenumgebung zurück, in der Programme ausgeführt und Berechnungen vorgenommen werden. Der Nutzer sieht davon nur das Ergebnis. Die Datei-Erstellung wurde bereits im Herbst für kostenpflichtige Tarife freigeschaltet und steht nun allen Anwendern zur Verfügung.
Interaktive Anbindung externer Arbeitsdienste
Neu ist außerdem die direkte Einbindung externer Werkzeuge in den Chat. Dienste wie Amplitude, Box, Asana, Canva, Figma und Slack lassen sich innerhalb von Claude öffnen und bedienen. Inhalte werden nicht nur erzeugt, sondern können in Echtzeit angepasst werden. So lassen sich Aufgabenpläne erstellen, Nachrichten vorbereiten oder Diagramme verändern, ohne zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen.
Die technische Grundlage bildet ein offener Standard, der es Entwicklern erlaubt, eigene Werkzeuge mit interaktiver Oberfläche anzubinden. Ziel ist es, Arbeitsprozesse stärker zu bündeln und Abstimmungsaufwand zu reduzieren. Die neuen Integrationen stehen zunächst zahlenden Nutzern in der Web- und Desktop-Version zur Verfügung und sollen schrittweise ausgebaut werden.

