Mehr Features für kostenlose Nutzer
Claude erweitert Gratiszugang: Zentrale Funktionen jetzt ohne Abo
Anthropic baut den Funktionsumfang seines KI-Dienstes Claude für Nutzer ohne kostenpflichtiges Abonnement aus. Künftig stehen mehrere bislang kostenpflichtige Werkzeuge auch im Free-Tarif zur Verfügung. Dazu zählen die Erstellung und Bearbeitung von Dateien, sogenannte Connectoren zur Anbindung externer Dienste sowie zusätzliche Fähigkeiten, mit denen Claude strukturierte Aufgaben ausführen kann.
Ziel ist es, den kostenlosen Zugang stärker für längere Arbeitsprozesse nutzbar zu machen und nicht nur auf kurze Einzelfragen zu beschränken.
Neu im Gratisangebot ist zudem das Compaction-Feature. Dabei handelt es sich um eine serverseitige Verwaltung langer Gesprächsverläufe. Sobald Unterhaltungen oder Arbeitsabläufe die Grenzen des verfügbaren Kontextfensters erreichen, fasst Claude ältere Inhalte automatisch zusammen. Auf diese Weise können Chats fortgeführt werden, ohne dass Nutzer neu beginnen oder Inhalte manuell kürzen müssen. Die Technik richtet sich vor allem an mehrstufige Aufgaben, bei denen viele Rückfragen, Zwischenergebnisse oder Werkzeuge zum Einsatz kommen. Compaction befindet sich derzeit noch in einer Testphase, ist aber bereits ohne Bezahlabo nutzbar.
Claude Opus 4.6 seit wenigen Tagen verfügbar
Erst in der vergangenen Woche hatte Anthropic mit Claude Opus 4.6 eine neue Version seines leistungsstärksten Modells vorgestellt. Der Fokus lag dabei auf Verbesserungen bei der Softwareentwicklung und bei komplexen Arbeitsabläufen. Opus 4.6 kann größere Codebestände erfassen, Fehler zuverlässiger erkennen und Aufgaben über längere Zeiträume verfolgen. Eine zentrale Neuerung ist ein erweiterter Kontextumfang von bis zu einer Million Tokens, der sich ebenfalls noch im Testbetrieb befindet.
Neben Programmieraufgaben soll das Modell auch bei typischer Büroarbeit helfen. Dazu zählen Recherchen, Auswertungen sowie der Umgang mit Dokumenten, Tabellen und Präsentationen. Anthropic hatte betont, dass die Leistungssteigerungen nicht mit Änderungen an den bestehenden Sicherheitsvorgaben verbunden seien. Claude Opus bleibt weiterhin zahlenden Nutzern vorbehalten und wird tokenbasiert abgerechnet.

Bitte lesen: Matt Shumer. Something big is happening.
Habe es selber ausprobiert mit Opus 4.6 für ein Strategiepapier. Sehr, sehr gutes Ergebnis. Man muss es prüfen, da es zu 99% wie eine Doktorarbeit und zu 1% doof ist. Aber der CEO, der es erhalten hat, war absolut beeindruckt. Das beste in 30 Jahren. Ich schätze, statt 16 h, nur 1 h fürs editieren.
In 30 jahren brauchst du denk ich nichts mehr editieren. Wenn du dir überlegst, dass chatGPT 11/22 gelauncht ist und wo wir 3,5 Jahre später schon sind. Denke das geht viel viel schneller.
Claude übernimmt inzwischen den großteil meines Scriptings und Progammierens, ich kontrolliere es nur mehr. In 1-2 Jahren muss ich das nicht mal mehr machen. Gestern erst ein komplexes script in 30 Sekunden erstellen lassen welches auf Anhieb ein besseres Ergebnis geliefert hat, als ich es manuell gemacht hätte.
Die 30 Jahre bezogen sich darauf, dass mein Kunde in den 30 Jahren seiner Karriere nichts besseres gesehen hat.
Asooo :)
Danke für den Lesetipp!!
Wer das nicht sofort liest und handelt, hat halt seine Chance nicht genutzt. Was werden die neuen Masken und Toilettenpapier? Wir sind in die Phase des exponentiellen Wachstums bei KI eingetreten. KI verbessert KI! Eine Seerose heute, morgen zwei Seerosen. Wann ist der Teich komplett abgedeckt?
Matt Shumer ist Mitbegründer & CEO von OthersideAI. Ich nutze AI selbst jeden Tag, kann seinen Hype aber nicht nachvollziehen.
Opus 4.6 ist wirklich sehr gut, aber die Limits sind einfach zu eng. Das ist das Dauerproblem von Claude. Ich kann Gemini 3 Pro bis zum Umfallen benutzen, bei Opus 4.6 reicht es teilweise nicht einmal für 20 Minuten bei intensiver Nutzung.
Die Monetarisierung wird so laufen, dass du bald im Business auch gerne 250€ im Monat zahlen wirst. Du sparst einfach unendlich viel Zeit und bist Klassen besser. Für die Normaluser dann 30€ im Monat. Das Ding macht dich zum Nobelpreisträger auf Zeit. Wie viel bist du bereit zu zahlen?
Wenn mir ein Kunde (Chef von 1000 Mitarbeitern) ungefragt sagt, das ist das Beste, was ich in 30 Jahren gesehen habe.
Wusste er das es KI war?