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Bundesregierung informiert über EUDI-Wallet

EUDI-Wallet: Offizielle Projektseite zeigt Stand und nächste Schritte

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Die Bundesregierung treibt die Einführung der sogenannten EUDI-Wallet weiter voran und hat heute eine zentrale Projektwebseite live geschaltet. Diese soll als Einstiegspunkt dienen und einen Überblick über Funktionsweise, Entwicklungsstand und geplante Anwendungen geben.

Eudi Wallet Projekt

Die neue Webseite fasst nun erstmals viele bislang verstreute Informationen zusammen. Nutzer erhalten Einblicke in die technische Umsetzung, geplante Einsatzbereiche und die organisatorischen Strukturen hinter dem Projekt. Auch aktuelle Entwicklungen wie geplante Sandbox-Tests oder Veranstaltungen für Entwickler werden dort gebündelt dargestellt.

Die EUDI-Wallet selbst ist als digitale Brieftasche konzipiert. Sie soll es ermöglichen, Ausweise und Nachweise direkt auf dem Smartphone zu speichern und bei Bedarf vorzulegen. Dabei werden laut Projektbeschreibung nur die jeweils erforderlichen Informationen übermittelt. So kann etwa die Volljährigkeit bestätigt werden, ohne weitere persönliche Daten offenzulegen.

Ökosystem und Infrastruktur im Fokus der Umsetzung

Neben der eigentlichen Anwendung stellt die Webseite vor allem das entstehende Ökosystem in den Mittelpunkt. Die Wallet ist nicht als isolierte App gedacht, sondern als technische Grundlage für zahlreiche digitale Dienste. Behörden, Unternehmen und andere Organisationen sollen darauf aufbauen und eigene Anwendungen entwickeln können.

Dieses Konzept knüpft an die bereits angekündigte gemeinsame Infrastruktur für Verwaltungsangebote an. Ziel ist es, dass Bund, Länder und Kommunen auf einheitliche technische Standards zurückgreifen können. Dadurch sollen digitale Anträge und Identifikationsverfahren einfacher integriert werden.

Die Webseite zeigt zudem, dass die Wallet europaweit nutzbar sein wird. Digitale Identitäten und Nachweise sollen grenzüberschreitend anerkannt werden, was insbesondere bei Reisen oder Vertragsabschlüssen relevant ist. Der Start ist für Anfang 2027 geplant.

Mit Dank an Heiner!

13. Apr. 2026 um 16:25 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    29 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Bin gespannt, es wird auf jeden Fall Zeit das sowas kommt, hoffentlich wird es auch was, und wenn ich SAP und Telekom lese kommt erstmal keine Begeisterung auf :-)))

    • Warum, hättest du lieber das Meta oder Microsoft es machen? Oder Smudos Bastelbude gesponsert vom Oberschleimer Maschmeier?

      • Warum so aggressiv negativ Klabusterbär? Zu deiner Frage, nein natürlich nicht. Aber wie wäre es denn mit Schwarz Digits von der Schwarz Gruppe? Die stellen sich aktuell als Konkurrenten zu AWS auf.

      • @Eichhörnchen, weil ich dieses SAP und Telekom Gebashe nicht mehr hören kann. Hier glaubt jeder, der mal was über diese Unternehmen gehört hat, sich ein qualifiziertes Urteil bilden zu können.

        Ja, es sind große Unternehmen, die aufgrund ihrer Größe schwerfällig und auch teuer sind. Aber sie sind verlässlich , haben hohe Sicherheitsstandards und haben die Ressourcen für solch großen Projekte.

        Man muss diese Unternehmen nicht mögen aber sie haben großes für Deutschland und Europa geleistet und tun es jeden Tag SAP weltweit. Ohne SAP würde kein einziges deutsches Auto produziert, kaum eine Banktransaktion laufen, und viele Unternehmen weltweit könnten ihr Personal nicht effizient verwalten, ihre Finanzbuchhaltung nicht machen und ihre Lieferketten nicht aufrecht erhalten. Ohne Telekom würde wichtige Kommunikationsinfrastruktur fehlen.

        Was die Schwarz Gruppe mit ihrem AWS Ersatz macht ist Hyperscaler Business. Die wird zwar auch gebraucht aber primär ist es die software basierte Plattform, welche gebaut werden muss. Das kann die Schwarz Gruppe offenbar (noch) nicht.

    • Die Corona-Warn-App war relativ solide, aber euch teuer, oder?

    • Wer sollte es denn sonst machen, wenn nicht Platzhirsche aus ihrem Segment?

      Ist natürlich interessant, dass der Zuschlag erwartbar wieder an big player ging, was aber wohl mit Expertise zu tun hat und Innovation eher unwichtig priorisiert war.
      Könnte mir zumindest vorstellen, dass kleinere Unternehmen andere konzeptionelle Ansätze verfolgt haben könnten.

      solange am Ende nicht dieser Authentifizierungs-Terror, wie bei der EPA rauskommt, ist doch viel gewonnen.

  • Verstehe nicht wieso alle wieder meckern. Ist doch super das sich da endlich mal was tut

  • Wird es dann ein SDK für Entwickler geben wo man Perso-Daten abfragen kann?

  • Ja zumindest, dass es keine zentrale Daten Infrastruktur geben soll bin ich mal gespannt. Im Netz wird ja anderer Mist behauptet. Wenn es dann auch sehr gut zugänglich für alle ist, warum nicht.

  • Die Telekom ist nicht gerade der innovativste Laden und so fancy wie eine Bausparkasse, finde ich. SAP liefert sicherlich ein solides Grundgerüst / Unterbau. Nicht umsonst sind Firmen wie Apple, Microsoft, Meta usw. ,große Kunden von SAP und nutzen seit Jahren deren Produkte.
    Was das wohl wird.. bin gespannt.

    • Telekom und SAP sind nicht innovativ?
      Bei sind weltweit bekannt, verkaufen Produkte, die andere Unternehmen benutzen, bestimmt nicht weil sie schlecht sind. Und beide sind in der Blockchain unterwegs und unterstützen das neue Zahlungssystem. Auch wenn Infrastruktur langweilig ist, wenn sie nicht funktioniert meckern auch alle wieder.

  • Christian Leischner

    …Super. Endlich kommt die totale Reglementierung und das digitale Gefängnis für alle die es wollen und es einfach nicht begreifen wollen. Wenn ihr jemandem aus dem „Osten“ kennt, dann fragt mal wie die DDR so war…übrigens ist der pulsierende Matschhaufen hinter den sorgsam gezupften Augenbrauen ein Denkwerkzeug und darf benutzt werden. Seid vergewissert – er nutzt sich dabei NICHT ab.

    • Du sprichst zum Glück nicht für alle Ex-DDR Bürger :)
      Du willst also weiterhin deine Papiere herumschleppen. Dann mach das.

    • Viele „aus dem Osten“ sind mit der Überwachung überhaupt nicht kollidiert, weil die einfach nur gelebt haben, ohne mit dem System zu kollidieren. Die DDR immer nur auf Überwachungsstaat zu beschränken, ohne andere Dinge zu sehen, die in der DDR einfach besser geregelt waren…

      Aber das passiert halt in einem rückständigen gEsamtdeutschland, in dem wir seit gefühlt 30 Jahren über Ganztagesbetreuung, zeitgemäßer Bildung und Rechtsanpsruch auf Kita Plätze reden, ohne die Kita Plätze tatsächlich bereit zu halten.
      Seltsam… meine Eltern konnten beide vollzeitlich arbeiten gehen.. für Betreuung war gesorgt, es gab ausreichend Krankenhäuser selbst in kleinen Städten…

      Was nützt also die Reisefreiheit, wenns an elementaren Dingen wie Kinderzukunft, Gesundheitsversorgung usw. schon scheitert? So vieles liegt in Deutschland seit Jahrzehnten im argen, obwohl es viele Blaupausen gibt, die zeigen wies besser geht.

      Dass sich am Ende viele ostdeutsche Bürger nicht berücksichtigt fühlen, weil sie kulturell entwurzelt wurden, ohne dass es ein Mitgestaltungselement gibt… bis auf Ampelmännchen, Rechtsabbiegerpfeil, Sandmann und Pittiplatsch?

      Stattdessen kriegt man ständig erzählt, dies geht nicht, das geht nicht, weil nicht finanzierbar…
      Dass vieles nicht gewollt ist, was unser aller Leben verbessern würde…

      aber ja, DDR war nur Überwachung… verkürzen wir es darauf, ist einfacher, verschweigen aber, dass der westdeutsche Wohlstand nur durch die DDR möglich war. Kein Student hätte sich damals ein Billie Regal leisten können, wären die nicht zu fragwürdigen Bedingungen wo wohl gefertigt worden?

  • „Bundesagentur für Sprunginnovationen“. Warum muss ich jetzt an „Überholen ohne Einzuholen“ denken? Und wo habe ich das so ähnlich schon mal gelesen? Lem?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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