Bundesregierung informiert über EUDI-Wallet
Bürger-App: Offizielle Projektseite zeigt Stand und nächste Schritte
Die Bundesregierung treibt die Einführung der sogenannten EUDI-Wallet weiter voran und hat heute eine zentrale Projektwebseite live geschaltet. Diese soll als Einstiegspunkt dienen und einen Überblick über Funktionsweise, Entwicklungsstand und geplante Anwendungen geben. Bereits Anfang März hatte das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) die Wallet als Kern einer künftigen Bürger-App vorgestellt, die ab 2027 bereitstehen soll.
Die neue Webseite fasst nun erstmals viele bislang verstreute Informationen zusammen. Nutzer erhalten Einblicke in die technische Umsetzung, geplante Einsatzbereiche und die organisatorischen Strukturen hinter dem Projekt. Auch aktuelle Entwicklungen wie geplante Sandbox-Tests oder Veranstaltungen für Entwickler werden dort gebündelt dargestellt.
Die EUDI-Wallet selbst ist als digitale Brieftasche konzipiert. Sie soll es ermöglichen, Ausweise und Nachweise direkt auf dem Smartphone zu speichern und bei Bedarf vorzulegen. Dabei werden laut Projektbeschreibung nur die jeweils erforderlichen Informationen übermittelt. So kann etwa die Volljährigkeit bestätigt werden, ohne weitere persönliche Daten offenzulegen.
Ökosystem und Infrastruktur im Fokus der Umsetzung
Neben der eigentlichen Anwendung stellt die Webseite vor allem das entstehende Ökosystem in den Mittelpunkt. Die Wallet ist nicht als isolierte App gedacht, sondern als technische Grundlage für zahlreiche digitale Dienste. Behörden, Unternehmen und andere Organisationen sollen darauf aufbauen und eigene Anwendungen entwickeln können.
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Dieses Konzept knüpft an die bereits angekündigte gemeinsame Infrastruktur für Verwaltungsangebote an. Ziel ist es, dass Bund, Länder und Kommunen auf einheitliche technische Standards zurückgreifen können. Dadurch sollen digitale Anträge und Identifikationsverfahren einfacher integriert werden.
An der Umsetzung sind mehrere staatliche und private Akteure beteiligt. Neben der Bundesagentur für Sprunginnovationen arbeiten unter anderem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, die Bundesdruckerei und Forschungseinrichtungen an der technischen Grundlage. Die iPhone-App soll von SAP und der Telekom gebaut werden.
Die Webseite zeigt zudem, dass die Wallet europaweit nutzbar sein wird. Digitale Identitäten und Nachweise sollen grenzüberschreitend anerkannt werden, was insbesondere bei Reisen oder Vertragsabschlüssen relevant ist.
Der Start ist für Anfang 2027 geplant.

Bin gespannt, es wird auf jeden Fall Zeit das sowas kommt, hoffentlich wird es auch was, und wenn ich SAP und Telekom lese kommt erstmal keine Begeisterung auf :-)))
Warum, hättest du lieber das Meta oder Microsoft es machen? Oder Smudos Bastelbude gesponsert vom Oberschleimer Maschmeier?
Warum so aggressiv negativ Klabusterbär? Zu deiner Frage, nein natürlich nicht. Aber wie wäre es denn mit Schwarz Digits von der Schwarz Gruppe? Die stellen sich aktuell als Konkurrenten zu AWS auf.
Die Corona-Warn-App war relativ solide, aber euch teuer, oder?
Das letzte Projekt von denen war technisch super.
Ziemlich viel heiße Luft ohne as konkretes!
was ist dann „ist in einem Jahr da“ nicht konkret?
Verstehe nicht wieso alle wieder meckern. Ist doch super das sich da endlich mal was tut