USB-C bleibt als Datenport
Bloomberg sieht MacBooks künftig wieder mit MagSafe laden
Inzwischen greift auch das Nachrichtenportal Bloomberg die Diskussion um Apples kommende MacBook-Pro-Modelle auf. Wir konnten ja bereits berichten, dass Apple angeblich die Touch Bar abschafft und zudem den MagSafe-Ladeanschluss zurückbringen wird. Bloomberg gibt nun vor, gleich-lautende Informationen von einer mit der Angelegenheit vertrauten Person erhalten zu haben. Besonders interessant sind dabei die Einlassungen zum Thema MagSafe.
Wenn die Voraussagen korrekt sind, korrigiert Apple mit der nächsten Generation des MacBook Pro den vor fünf Jahren gefällten Entschluss, USB-C als Ladeanschluss zu verwenden und bringt den klassischen MagSafe-Anschluss der Apple-Notebooks zurück. Der magnetische Stecker hat lange Jahre nicht nur dafür gesorgt, dass sich das Ladekabel „wie von selbst“ verbindet, sondern auch aus Absturzsicherung fungiert. Blieb man am Kabel hängen, so löste sich der Stecker und der Rechner wurde nicht gleich mit vom Tisch gezogen.
Neben dem MagSafe-Anschluss werden die Notebooks aber auch in Zukunft mit mehreren USB-C-Anschlüssen ausgestattet sein. Ob man die Rechner allerdings auch darüber laden kann, bleibt offen. Im Artikel ist jedenfalls deutlich die Rede davon, dass Apple von USB-C als Lademethode abrückt. Die Nutzung des wiederbelebten MagSafe-Anschlusses soll sich auch positiv auf die Ladegeschwindigkeit auswirken.
Mit Blick auf den Wegfall der Touch Bar gibt sich Bloomberg etwas offener. Es wird nicht gesagt, dass die Touch Bar definitiv wegfällt, doch ist die Rede davon, dass Apple die Eingabeleiste bei verschiedenen Testgeräten weggelassen hätte.
Die weiteren von Bloomberg genannten Punkte kommen erwartungsgemäß. So ist auch hier die Rede von den Bildschirmgrößen 14 und 16 Zoll, dabei finden auch die Apple-internen Codenamen J314 und J316 Erwähnung. Beide Geräte sollen dann mit einer neuen, schnelleren Generation der Apple-Prozessoren ausgestattet sein.
Alles in allem sieht es in der Tat so aus, als besinne sich Apple beim MacBook Pro wieder auf die alten Werte und stellt das Design hinter die Benutzbarkeit. Wegbereiter für die geplanten Änderungen dürfte die vermutete Rückkehr zu einer mit Blick auf die Anschlussmöglichkeiten praktischere Gehäuseform sein. Schon bei den zuletzt veröffentlichten MacBook-Modellen hat sich gezeigt, dass schon ein minimal dickeres Gehäuse Platz für eine deutlich verbesserte Tastatur lässt.